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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 04.12.2002
Ulrich Teusch ist sowohl von der faszinierenden Persönlichkeit Dag Hammarskjölds als auch von Manuel Fröhlichs "beeindruckender Studie" über den einstigen UN-Generalsekretär recht angetan. Fröhlich habe keine konventionelle chronologische Biografie geschrieben, stellt der Rezensent fest, sondert nähere sich seinem Subjekt über einen "systematischen Zugriff". Fröhlich betrachtet Hammarskjölds Handeln unter dem Gesichtspunkt, wie sehr es durch dessen politische Ethik geprägt wurde. Dafür habe er nicht nur Literatur, sondern auch "umfängliches Archivmaterial" und "zahlreiche Interviews" ausgewertet, lobt der Rezensent. Fröhlich entziehe sich zudem einer eindimensionalen Argumentation, in dem er die Grenzen der Politik des Protagonisten aufzeigt, neben seinen Erfolgen also auch die Rückschläge analysiert. Was den Rezensenten veranlasst, Fröhlich ein "differenziertes Urteilsvermögen" zu bescheinigen.
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