54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
fantastisch, 6. Januar 2002
Von Ein Kunde
Mal abgesehen davon, dass dieses Werk von Shakespeare (wie alle anderen auch) ein Meisterwek ist, kann ich ganz speziell die Übersetzungen von Frank Günther empfehlen. Ich habe 6 Bücher daheim (Hamlet, Romeo+Julia, Othello, Julius Cäsar, Macbeth und Sommernachtstraum)die alle von ihm Übersetzt sind.
Ich arbeite in einer Bibliothek die andere Übersetzungen besitzt, als ich diese das erste Mal las hab ich mich höchstens mit Müh und Not durch den Text gequält, oder nach ein paar Seiten ganz aufgehört.
Als ich eine Übersetzung von Frank Günther geschenkt bekam, hab ich das Buch gleich 3 mal hintereinander gelesen. Diese Überetzungen sind leicht zu lesen, einfacher zu verstehen, und klingen weitaus besser als viele ältere. Eine Echte Empfehlung für Fans, denn sie sind nicht nur exzellent Übersetzt, sondern auch zweisprachig! Mit einem Wort: einfach Klasse! *g*
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
kurz, knapp, einfach, 14. September 2010
"Etwas ist faul im Staate Dänemark" - Der beliebte König liegt tot in seinem Garten, dahingerafft von einer Schlange. Und seine Frau heiratet nur zwei Monate später den Bruder des Verstorbenen. Doch in all dem Jubel kann Hamlet seinen Vater nicht vergessen und lehnt den neuen König ab. Da erscheint auf dem Wachturm der Geist des Toten und beschwört seinen Sohn Hamlet, Rache zu üben für seine schändliche Ermordung. Niemand geringeres als sein Bruder und neuer König hat ihn durch einige Tropfen Gift ins Ohr um Leben, Weib und Krone gebracht.
Hamlet rast vor Wut, begeht aber den Fehler allzu offen gegen den neuen König vorzugehen. Bald schon ist Hamlets Tod beschlossene Sache. Und doch scheint Hamlet in dem tödlichen Zwist zu obsiegen, wäre nicht sein seltsames Benehmen Ophelia gegenüber. Die ihn liebende junge Frau ist zutiefst verunsichert über das verwandelte Wesen Hamlets, ahnt sie doch nichts von dessen Plänen.
Ihre Familie wiederum hält den Prinzen für wankelmütig und feige und der Liebe Ophelias nicht würdig. Und so nimmt das Schicksal in Gestalt des rächenden Bruders der unglücklich Verliebten seinen Lauf.
Der zwölfte Titel der Reihe "Weltliteratur für Kinder" versucht das Drama "Hamlet" in eine einfache, verständliche und doch spannende Form zu bringen. Kinder ab zehn Jahren sollen so dieses berühmte Stück William Shakespeares vermittelt bekommen.
Barbara Kindermann versucht das Unmögliche. Die literarische Größe der Vorlage, die unsterbliche Meisterschaft Shakespeares, Sprache in eine mitreißende Form zu bringen, die vielen Intrigen am Hofe des Dänenkönigs, die Liebe zu Ophelia, die Tragik des Geschehens nachzuerzählen und nicht zu sehr zu verkürzen oder gar auszulassen kann nicht gelingen.
So wählt Kindermann eine knappe, einfache Sprache und erzählt die Geschichte nach. Im Ergebnis ist dies wie eine Kurzzusammenfassung, die selbst nicht begeistert, nicht fesselt oder mitreißt, sondern nur schildert, subsummiert und am Rande erwähnt, was noch alles passiert ist. Das Warum, das Wie, die poetische Kraft der Vorlage sucht man vergebens.
Dennoch werden Leser ab zehn Jahren zweifellos ein ganz klein wenig mit "Hamlet" vertraut gemacht. Sie werden neugierig, was es mit diesem Stück auf sich hat, wer Shakespeare war und welche Bedeutung er in der Weltliteratur bis heute hat. Sie werden von Barbara Kindermann quasi auf die Fährte geführt.
Verstärkt wird dieser erste Zugang zu "Hamlet" durch die detaillierten Zeichnungen von Willi Glasauer. Dem Illustrator gelingt es sehr gut, die Seelenpein Hamlets zur Geltung zu bringen und ein wenig der Atmosphäre des Stückes sichtbar werden zu lassen. Im Zusammenwirken mit der eher zusammenfassenden Darstellung Kindermanns entsteht so ein erster Eindruck des Stückes, der nach einer tieferen Beschäftigung schreit und viele Leser nicht mehr loslassen dürfte.
Stefan Erlemann
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erster Shakespear, 13. Mai 2009
Das war mein erstes Werk von Shakespear, aber bestimmt nicht der Letzte.
Erst mal zur Aufmachung. Der Einband ist einfach traumhaft. Glatt und Edel liegt das Buch in der Hand, das eingeprägte Bild ist klassisch und doch mit Pfiff und die zwei Lesebändchen sind farblich abgestimmt.
Ich war immer sehr skeptisch, was Dramen im Versmaß angeht, aber diese Übersetzung liest sich sehr gut, ohne das Flair der vergangenen Zeit zu nichten. Man fühlt sich wirklich in ein Theater aus längst vergangenen Tagen versetzt und schwelgt in der mitunter traurigen, dann wieder witzigen und zu jederzeit sehr unterhaltsamen Lektüre. Selbst der Preis ist meiner Meinung nach gerechtfertigt wenn man dafür so ein Prachtexemplar sein eigen nennen darf.
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