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Hamlet
 
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Hamlet

Ethan Hawke , Kyle MacLachlan , Michael Almereyda    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Ethan Hawke, Kyle MacLachlan, Sam Shepard
  • Regisseur(e): Michael Almereyda
  • Komponist: Carter Burwell
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 26. Juni 2001
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 107 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005JCKT
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.707 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist vermutlich der unwichtigste Aspekt dieser neuesten Version des Shakespeare-Klassikers, dass er im heutigen New York spielt. Klar, Schauplätze wie das Guggenheim-Museum passen wunderbar ins Konzept; Anrufbeantworter und Faxgeräte werden auf logische Weise in die Handlung eingebracht; und es war sowohl genial als auch absolut angebracht, den Prinz von Dänemark als launigen, introspektiven Filmemacher darzustellen, dessen Avantgarde-Kollagen den Rahmen für einige seiner berühmten Monologe liefern. All das wäre an sich bereits eine angenehm komische Augenweide -- auch ohne das Gefühl und Verständnis für Shakespeares bemerkenswerte Charaktere, das dieser Film beweist. Denn genau das macht Michael Almereydas Hamlet letztendlich zu einem solchen Leckerbissen.

Vergessen Sie die Tatsache, dass das unsterbliche Nachsinnen über den Selbstmord in die Gänge eines Blockbuster-Videoverleihs verlegt wurde, und achten Sie stattdessen darauf, wie Ethan Hawkes mit seiner eigenen unreifen, jugendlichen Arroganz Hamlets Unschlüssigkeit glaubhaft macht. Oder auf die Art und Weise, wie Polonius' (gespielt von Bill Murray) komische, jedoch gönnerhaft abgöttische Zuneigung zu seiner Tocher Ophelia (Julia Stiles) -- sowie ihre stumme Akzeptanz seiner Zuwendung -- sie schon vor ihrem Anfall von Wahnsinn an ein nasses Grab denken lässt. Und achten Sie auch darauf, wie sehr Claudius Gertrude wirklich liebt (wenn er sie anschaut, entspannt sich Kyle McLachlans Gesicht von seinem üblichen Grimassenspiel) und wie Sam Shepards Geist eher erstarrt ist vor Reue als rachsüchtig oder gepeinigt.

Das sind die strahlenden Momente der Fantasie in Almereydas kühnem Update dieses Dramas. Und genau deswegen wird dieser Film noch lange nachdem ihn sein Schauplatz zu einem Spiegel der Zeit gemacht hat -- so wie bereits Oliviers Adaption mit ihrer düster beleuchteten Burg oder Branaghs mit ihrem glänzenden Königshof des 19. Jahrhunderts -- ein Genuss sein. --Bruce Reid

Produktbeschreibungen

New York 2000 Der Präsident der Denmark Corporation ist tot. Ausgerechnet sein Bruder Claudius, der als sein Mörder verdächtigt wird, wird sein Nachfolger und heiratet nach nur zwei Monaten Trauerzeit die Witwe Gertrude. Ihr Sohn Hamlet, den eine verbotene Liebe mit Ophelia verbindet, leidet sehr unter der Situation. Als er erkennt, dass er dafür bestimmt ist, seinen Vater zu rächen, beginnt eine tödliche Serie von Entdeckungen, Lügen und Intrigen...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ein absolut gelungener Transfer in die moderne Welt! Halmet ist seit eh und jeh mein Lieblingsstück und ich war etwas skeptisch was den Film angeht, aber ich wurde eines besseren belehrt. Alles ist wunderbar in Szene gesetzt und der heutigen Welt angemessen dargestellt. Für jemand, der das Original nicht kennt mag es teilweise schwer sein den Dialogen bzw. Monologen zu folgen, aber das lässt sich bei Shakespeare nicht vermeiden. Vor allem Hamlets Monologe wurden sehr logisch eingebaut und haben so nicht fehl am Platz gewirkt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Hamlet in der kalten Business-Welt des heutigen New York - aus dem "State of Denmark" wurde die Denmark Corporation, die im Hotel Elsinore residiert; die "Alas, poor Yorrick"-Szene wurde gestrichen (nur der Totengräber ist kurz zu sehen); Laertes hält sich nicht mit vergifteten Degen auf, sondern zieht die Pistole; Fax, Video, Laptops und Business Class-Flüge nach England wurden in die Handlung integriert. Und - es funktioniert recht gut!
Die Verfilmung ist eine interessante Variante des Klassikers, die atmosphärisch und schauspielerisch überzeugen kann. Besonders erwähnenswert sind Kyle MacLachlan als Firmenchef Claudius mit Gewissensbissen hinter aalglatter Fassade und Bill Murray als fürsorglicher Polonius, loyaler Mitarbeiter der Denmark Corporation, der nicht mitbekommen hat, dass seine Tochter erwachsen geworden ist. Das Ende ist selbst für Hamlet'sche Verhältnisse sehr blutig, und der Rest... ist Schweigen.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kane
Format:Videokassette
Die Geschichte ist bekannt: Hamlet wird von dem Geist seines toten Vaters gebeten, den Mord an selbigen zu rächen. Von Zweifeln geplagt, zögert Hamlet und die Katastrophe ist nicht mehr aufzuhalten.

Regisseur Michael Almereyda verlegte die Handlung vom mittelalterlichen Dänemark ins moderne Manhattan.
Claudius ist jetzt nicht mehr König von Dänemark, sondern Chef der „Denmark Corporation" und Hamlet wohnt im Hotel Elsinore.
Die Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts werden voll ausgenützt: so findet sich in fast jeder Szene ein Laptop oder Handy, der Geist des alten Königs erscheint in einem Lift und verschwindet in einem Dosenautomaten und Hamlet spricht seinen berühmten „Sein oder nicht sein"-Monolog in einer Videothek.

Soweit die Übertragung der Tragödie in unsere Zeit vorgenommen wurde, ist sie gelungen. Doch scheint sie nur halbfertig.
Paradoxerweise wirken gerade Shakespeares Originaldialoge bzw. die Art, wie sie in den Film integriert wurden, seltsam deplaziert und stellen somit die größte Schwäche des Films dar (durchaus vergleichbar mit "William Shakespeare's Romeo + Juliet" von Baz Luhrmann. Doch das war eine derartig bunter und wilder Cocktail aus MTV meets Shakespeare, dass die Originalverse schon wieder ins Bild passten.)
Claudius ist eben kein „König", sondern Chef eines Unternehmens, Hamlet kein „Prinz" und die Denmark Corporation nun mal kein „Königreich".
Der norwegische „Prinz" Fortinbras kann der Denmark Corporation vielleicht mit feindlicher Übernahme drohen, aber nur schlecht mit „Truppen" gegen die Firma ziehen.
Wenn ein Mensch heutzutage beschließt, Selbstmord zu begehen, ist das im Allgemeinen nicht gerade gesellschaftlich anerkannt, aber kein Geistlicher würde sich weigern, den Toten auf einem gewöhnlichen Friedhof zu bestatten, usw. usf..
Shakespeares Tragödie ist zweifelsohne zeitlos, doch müssen im Detail für eine Übertragung in unsere Zeit doch kleinere Veränderungen vorgenommen werden. Die Zeit steht nun mal nicht still, die Welt dreht sich weiter.
Regisseur Michael Almereyda konnte sich einfach nicht zwischen damals und heute entscheiden und herausgekommen ist somit eine sperrige und irgendwie unfertig wirkende Tragödie über Liebe, Verrat, Mord und Wahnsinn.

„Hamlet - The Denmark Corporation" ist allerdings trotz allem kein Beweis dafür, dass Shakespeares bekannteste Tragödie im 21. Jahrhundert nicht funktioniert, im Gegenteil: verblüffend sind die Parallelen, die der Film stellenweise zwischen dem Stück und unserer heutigen Welt zieht.

Er ist eine gelungene Weiterbearbeitung im Fahrwasser von Shakespeares „Hamlet" und dürfte für Fans der Tragödie ein interessantes Gegenstück zu den klassischen Verfilmungen, z. B. die Oscar-prämierte von Sir Laurence Olivier aus dem Jahre 1948 oder die ungekürzte, vier Stunden dauernde von Kenneth Branagh (1996), sein, ob er allerdings (Noch)Nicht-Hamlet-Fans vollends in seinen Bann ziehen kann, wie eine Theateraufführung oder die oben genannten Verfilmungen bleibt offen.

Der Rest ist Schweigen.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Sehr gut
Der Film hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Darstellung des Hamlets, der nahezu halb taub und gelähmt erscheint angesichts sich selbst und der Welt
Vor 16 Monaten von Malin Ogrissek veröffentlicht
Hamlet daneben
Seit Baz Luhrmans Interpretation von "Romeo und Julia" erscheinen Modernisierungen der alten Shakespeare-Schinken möglich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2010 von Leseratte
Geniales Werk - fantastisch umgesetzt
Gerade für Klassik-Muffel ideal als Einstieg in die Materie - für Fans ein MUSS. Schöne Menschen, schöne Bilder und der Text ist gut und verständlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2008 von DB
Schlecht
ich finde diese Shakespeare Verfilmung ziemlich schlecht. Ethan Hawke spielt nicht überzeugend, geschweige denn mitreissend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2007 von Xiquiripat
To be innovative or to be very trite, (Not worth it)
Well here we are folks. A production that does not know what it wants "to be". Usually I like to compare to other versions or the written play. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. März 2005 von bernie
Hamlet, oh, Hamlet!
Ein wundervoller Film! Und um so viel besser als Romeo und Juliet (die Version mit Leonardo di Caprio und Claire Danes ist gemeint! Lesen Sie weiter...
Am 4. Juni 2004 veröffentlicht
Der Rest ist schweigen...
Die Handlung von Hamlet dürfte eigentlich jedem, der sich ein wenig mit Literatur auskennt bekannt sein. Hamlets Onkel ermordete seinen Vater und Hamlet schwört rache. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2004 von "choudhary"
mumbo jumbo
If this had been my first exposure to Hamlet, I'm sure I would not have had a clue as to what the play was about after seeing this updated version. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2003 von Alejandra Vernon
Entrümpelter Hamlet - in seinen Bildern gefangen
Eine sehr gelungene Hamletadaption - nicht unbedingt höchste Werktreue, aber der jugendliche Hamlet, der in den Bilder seiner Eltern, Fernseher, Videos gefangen ist,... Lesen Sie weiter...
Am 2. Juli 2002 veröffentlicht
Ein entrücktes "sein oder nicht- sein" in neuem Gewand
Ein gewaltiger Mix! Innen altes Thema, schauspielerisch größtenteils gut rübergebracht(nur ist z.B. Pollonius nicht wirklich der überzeugenste!)!So zeigen v.a. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2002 von V. Bajza
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