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Hamburg 96 - Jagd nach dem Quotenmörder
 
 

Hamburg 96 - Jagd nach dem Quotenmörder [Kindle Edition]

Thea Funtate
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Hamburg Sommer 96 - Austragungsstätte: Eine Fortbildungsakademie mit der Zielsetzung, aus hochmütigen, arbeitslosen Akademikern rechtschaffene Menschen zu machen.
Mainplot: Ein mörderischer „Virus“ geht auf Absolventenjagd. Selbstmord? Mord? Dreht da wer an der lukrativen Vermittlungsquote für das Arbeitsamt? Oder sind dem Täter schlichtweg Arbeitslose ein Gräuel und daher zum Abschuss freigegeben?
Ein Fall wie geschaffen für Charlotte Rant. Private Eye Charlie wird hin- und hergerissen zwischen aktuellen Bewerbungsstrategien und Täteranalysen. So verfolgt sie rasant Verdächtige auf ihren Inlinern durch das Univiertel bis nach Othmarschen in einer Hommage an Schumi, wenn sie nicht gerade von einer aktuellen Absage zerschmettert auf dem Fußboden ihrer Wohnung auf St. Pauli liegt.
Seitenanzahl Print ca.193 Seiten, a' 30 Zeilen, a' 60 Zeichen.
Ich freue mich über Euer Feedback und wünsche viel Spaß beim Lesen.
Thea Funtate

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rasante Mörderjagd 14. März 2012
Singlefrau Charlie, nach einer Fortbildung auf Jobsuche, sieht sich plötzlich mit den Todesfällen von ehemaligen Mitschülern konfrontiert. Selbstmord oder Unfall schließt sie als "Insiderin" aus. So beginnt sie selbst zu recherchieren. Witzig - ironische Dialoge, eine rasante Mörderjagd. Darin schön eingebaut und kräftig durch den Kakao gezogen der ganze Zirkus um Bewerbungsstrategien - was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Als Sahnehäubchen eine kleine Lovestory. Dafür gibts von mir 5 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
charlotte rant hat gerade eine harte zeit hinter sich - zwei jahre weiterbildung für langzeitarbeitslose akademiker_innen in hamburg. genug zeit, dass sich da etliche animositäten unter den beteiligten entwickeln können und als bei der party nach der großen abschlußprüfung im schulungszentrum die teilnehmer reihenweise mit gröberen vergiftungserscheinungen aus den latschen kippen, sieht das nicht nach zufall aus. als dann noch eine ihrer exkomilitoninen völlig überraschend aus ihrer wohnung im achten stock springt wird charlotte stutzig und beginnt mit eigenen recherchen. zeit genug hat sie ja, denn ein job ist trotz abgeschlossener weiterbildung nicht in sicht und das gefährdet wiederum die erfolgsquote des schulungszentrums ...
mit esprit und wortwitz legt thea funtate hier einen amüsanten krimi vor der etliche haken schlägt und mit überraschenden wendungen aufwartet. ganz nebenbei und doch profund eröffnet sich außerdem ein tiefer einblick in die tretmühle des arbeitslosen daseins. mit ironischem witz versteht sich, wenn charlotte ihre erlebnisse mit dem arbeitsmarkt und seinem umfeld zum besten gibt. wer die situation kennt, weiß wovon sie spricht, die anderen wissen nicht, was sie versäumt haben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
.. welche zeitgeistkonforme Schreibe hat er mir denn da "dringend empfohlen", mein vielbelesener Freund aus Kindheitstagen .. " dachte ich mir noch, als ich mit dem Prolog grade so durch war: beschrieben wird eine offensichtlich psychotische Romanfigur in einer wohl eher missliche Lage mit Hilfe derber, z.T. unappetitlicher Details.
Aha, das kennt man ja, ein klein wenig Ekel und der Einblick sozusagen durchs literarische "Schlüsselloch" soll wohl schlummernde voyeuristische Neigungen beim gutbürgerlichen Leser ansprechen, dem bei dieser Fiktion, Diktion und genügend eigener Distanz ein wohliger Schauer den Rücken hinunterläuft .. Nichts für mich. Wie schon gesagt, dachte ich mir so.

Dann hab' ich doch weiter gelesen und siehe da: es tut sich ein intelligenter und ausgesprochen unterhaltsamer Plott auf, der nicht nur dem Leser mit biographischer Nähe zur Rahmenhandlung "arbeitslose Akademiker", "Erwachsenenbildung" oder Vertrautheit mit dem Hamburger Lokalkolorit viel Freude bereiten dürfte. Die Protagonistin "Charlie" führt selbstironisch - nicht selbstverliebt (.. wie so mancher Autor .. und, ähem, .. Rezensent ..) witzige, oft ins Aberwitzige gesteigerte Details und Charakterstudien ein, welche die Geschichte schon für sich genommen lesenswert machen. "Ich war privilegiert, geho'rte zu den Auserwa'hlten, hatte eine Ausbildung, die mich in die Lage versetzte, zu analysieren, ob meine Arbeitslosigkeit saisonal, strukturell oder gar friktionell bedingt war" - schon so führt sich die Ich-Erzählerin ironisch-kritisch mit der gebotenen Distanz zu dem von mir unterstellten alter ego der Autorin "Thea Funate" ein. Eine Distanz, die notwendig ist, will man den "widrigen Umständen" den gebührenden Charme abgewinnen und eben die Schlechtigkeit der Welt nicht nur vor der eigenen Haustüre sehen.
Meine Bewertung: eine wirklich kurzweilige, empfehlenswerte Lektüre für den insgesamt doch eher gehobenen Unterhaltungsanspruch, genießen, lesen, lachen, an einigen Stellen sicher auch der Leser über sich selbst - die wenigen, kleinen sprachlichen Stolpersteine, deren Beseitigung allerdings nicht Sache des Lesers ist, halten mich keinesfalls davon ab, fünf von fünf Sterne zu vergeben - two thumbs up - five stars for Thea!
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