Kurzbeschreibung
Im Herbst 1944 befindet sich der Krieg bereits im sechsten Jahr und der so genannte"Endsieg"ist längst unrealistisch geworden. Mit der gelungenen Invasion der Alliierten im Juni 44 ist die Entscheidung vorprogrammiert. Bereits im September wird die Reichsgrenze im Westen von ihnen erreicht. Der Luftraum wird absolut von alliierten Flugzeugen beherrscht und viele deutsche Städte liegen bereits in Schutt und Asche.
Im Oktober beginnen im Hürtgenwald die äußerst verlustreichen Kämpfe und Aachen ist die erste deutsche Großstadt, die am 21. Oktober kapituliert.
Die ab 16. Dezember 1944 nachfolgende"Ardennen- oder Rundstedt-Offensive"fordert die letzten deutschen Reserven. Zwar greifen zwischen Monschau und der Luxemburger Grenze noch einmal ca. 250.000 deutsche Soldaten an, erliegen aber der ungeheueren Übermacht an Material und Menschen auf der Seite der westlichen Gegner. Das Ende des 3. Reiches rückt unaufhaltsam näher.
Dieses Buch über die Situation in Aachen im Herbst 1944 versucht u.a. anhand von Zeitzeugenberichten sowie den Aufzeichnungen des Aachener Geschichtsvereins aus den Anfängen der 50er Jahre sowie aus amerikanischen Aufzeichnungen, dem Leser einen Einblick in die damalige Situation der Stadt und ihre Geschichte zu vermitteln."Im Laufe von 6 Jahrzehnten nach diesen Ereignissen des 2. Weltkrieges hat die Stadt sich von ihren tiefen Wunden erholt und ist zu einem europäischen Zentrum in der EUREGIO geworden.
Der Karlspreis sowie das Aachener Reitturnier (CHIO) geben der Stadt ein internationales Flair. Die RWTH (Rheinisch Westfälisch Technische Hochschule) ist Lernzentrum für Menschen vieler Nationen. Auch wenn die Ereignisse von 1944 in Aachen bei immer mehr Menschen in Vergessenheit geraten, so sollten sie doch nachfolgende Generationen lehren, dass Friede einer der wichtigsten Aspekte im harmonischen Zusammenleben der Völker auf unserem Planeten ist.
Aachen 1944 - und alles, was im 2. Weltkrieg sonst noch an Unmenschlichem geschah, darf sich nie wiederholen!