Wer an dem kleinen Erziehungsberater von Axel Hacke Spaß gehabt hat, der wird auch dieses Buch mögen und genießen, so er den Zeit hat, es zu lesen. Sachverhalt: Der Autor beschreibt auf äußerst humorvolle Art und Weise Begebenheiten des Werdens und aus den ersten Jahren des Lebens seines Sohnes. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
Obwohl ich keine Kinder habe, habe ich die Lektüre dieses Buches sehr genossen. Ebenso wie Axel Hacke kann er Situationen, die für den Betroffenen wahrscheinlich zumeist misslich sind, sehr gut beschreiben. Mit der Sprache kann der Autor sehr gut umgehen. Sein Wortschatz und seine Kreativität sind groß, allerdings wirkt manche Sätze dadurch etwas gestelzt. Insgesamt tut dies dem großen Lesespaß aber keinen Abbruch.
Nun mag es sein, das der geneigte Leser dieser Zeilen, den Autor ebendieser aufgrund seines Familienstandes für nicht geeignet hält, ein qualifiziertes Urteil über das besprochene Werk abzugeben. Diesen schändlichen Zweiflern sei erwidert, dass ich dieses Buch bereits aktiven Müttern als Geschenk überreichte. Bei beiden betrug die Lesezeit nicht mehr als drei Nächte. Aufgrund der an sich unabhängigen und recht kurzen Kapitel kann man dieses Buch aber auch bequem über einen längeren Zeitraum strecken.