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Produktinformation
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»Wie aus einem Tropf träufelt eine vollkommene Mischung aus aufmerksamer Fantasie und poetisch-kühler Sprache dem Lesenden hoch dosiert in den Kreislauf.«
(Erhard Schütz Das Magazin )»Judith Schalansky hat einen originellen, eigensinnigen und hellwachen Roman geschrieben, mit dem sie sich an die Spitze der literarischen Evolution setzt.«
(Felicitas von Lovenberg Frankfurter Allgemeine Zeitung )»Judith Schalansky erzählt vom Leben einer Naturwissenschaftlerin, deren Verstand – vor und nach der Wende – jede Gefühlsregung nivelliert. Sie zeichnet das Bild einer unsympathischen Frau allerdings so eindringlich, dass man heftige Sympathie für diese aus der Zeit gefallene Heldin empfindet, die sich für Tiere stets mehr interessierte als für Menschen oder gar Kinder.«
(Manuela Reichart Deutschlandradio Kultur )»Judith Schalansky hat eine wunderbar-grausame und mindestensebenso bemitleidenswerte und anrührende Figur geschaffen. Sie hat dafür eine grandiose, eindrückliche Stimme entwickelt, die sarkastisch ist und für den Leser zugleich sehr lustig. …eine Stimme, die dem Leser noch lange im Ohr bleiben wird.«
(Ulrich Rüdenauer tageszeitung )»Am beeindruckensten aber ist, wie Judith Schalansky völlig hinter der Perspektive ihrer Protagonistin verschwindet, den Leser in ihren Bann zieht und sie sich selbst entlarven lässt. Ein subtiles Plädoyer gegen falsch verstandenen Darwinismus. Ein hinreißender Beweis dafür, was Literatur kann.«
(Korinna Hennig )Die Kunsthistorikerin und Kommunikationsdesignerin [Judith Schalansky] hat nicht nur einen traumhaft schönen Text geschrieben, einen Roman, sondern sie hat diesen Roman auch traumhaft schön gestaltet, hat ihn selbst gesetzt und auch das Material, die Schrift und die Farben ausgesucht.
(Tobias Becker KulturSPIEGEL )»Judith Schalansky hat eine wunderbar-grausame und mindestens ebenso anrührende Figur geschaffen. Sie dafür eine eindrückliche Stimme entwickelt. Stringent und konsequent offenbart Schalansky nach und nach den Charakter Lohmarks in einem monologischen Hin und Her zwischen Interaktion und Kommentierung dessen, was sie in der Schule auf- und wahrnimmt. ... ›Bildungsroman‹ nennt sich das Buch ironisch im Untertitel. Eine Entwicklung macht seine Figur kaum durch. In diesem Fall spricht ausgerechnet das für diesen großartigen, virtuosen, vielschichtigen Roman.«
(Ulrich Rüdenauer Saarbrücker Zeitung )»In knappen Sätzen gelingen Judith Schalansky teils pointiert-komische, teils bitter-berührende Schilderungen einer verwirrten, hilflosen Gesellschaft, die sich konzeptlos dem Lauf der Welt unterwirft.«
(Eva Pfister Lesart )»Schalansky lotet präzise die Stärken und Schwächen ihrer Heldin aus. Die redet sich manchmal derart in Rage, als glaube sie selbst nicht an die Weisheiten vom Überleben des Stärksten. Nur wer sich der Umwelt anpassen kann, überlebt. Dass sie genau daran selbst scheitert, ist eine hübsche Pointe.«
(Nicole Golombek Stuttgarter Nachrichten )»Es ist ein umgekehrter Bildungsroman, den Judith Schalansky hier präsentiert, ein kleines antidarwinistisches Manifest. Es sind brennende Themen, die sie mit Eleganz und Leichtigkeit anklingen lässt: Überalterung, Klimawandel, Landflucht, das Versagen der Wissensgesellschaft.«
(Felicitas von Lovenberg Frankfurter Allgemeine Zeitung )»Bücher wie Schatzkisten. Das schönste dieser Schmuckstücke hat nun Judith Schalansky gemacht. Es trägt einen Leineneinband wie ein altes Biologiebuch, und innen stößt man auf Quallen, Kaulquappen und Pilze. Aber die Wissenschaftlichkeit ist Camouflage: Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist so hinreißend, dass einem beim Lesen fast die Tränen kommen.«
(Ariane Breyer Neon )»Ein Kunststück - für die bundesdeutsche Literatur seit 1989 - von geradezu historischen Dimensionen gelang Judith Schalansky mit Der Hals der Giraffe - der erste in Ostdeutschland spielende Roman, der fast völlig ohne die üblichen, wie aus dem Gruselkabinett des Kalten Krieges am Checkpoint Charlie ausgeborgt wirkenden, DDR-Versatzstücke auskommt. Dass sie damit nicht nur bei der Kritik, sondern auch bei den Lesern viel Erfolg hatte, zeigt: Auch wer literarisch mehr riskiert als die bloße Erfüllung von Erwartungshaltungen, kann es auf die Bestsellerliste bringen.«
(Sebastian Hammelehle Spiegel.de )
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