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Der Hals der Giraffe: Bildungsroman Gebundene Ausgabe – 12. September 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 8 (12. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518421778
  • ISBN-13: 978-3518421772
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 2 x 20,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (115 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.573 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Judith Schalansky, geboren 1980 in Greifswald, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign, unterrichtete Typografische Grundlagen an der Fachhochschule Potsdam und lebt heute als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin und Frankfurt am Main. 2006 veröffentlichte sie ihr typografisches Kompendium »Fraktur mon Amour« (Verlag Hermann Schmidt Mainz). 2008 erschien ihr literarisches Debüt, der Matrosenroman »Blau steht dir nicht« (mare). Für ihren »Atlas der abgelegenen Inseln« (mare, 2009) wurde sie mit dem 1. Preis der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. Im September 2011 erschien ihr Bildungsroman »Der Hals der Giraffe« im Suhrkamp Verlag.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Judith Schalansky hat einen originellen, eigensinnigen und hellwachen Roman geschrieben, mit dem sie sich an die Spitze der literarischen Evolution setzt.«
Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung 10.09.2011



»Judith Schalansky erzählt vom Leben einer Naturwissenschaftlerin, deren Verstand – vor und nach der Wende – jede Gefühlsregung nivelliert. Sie zeichnet das Bild einer unsympathischen Frau allerdings so eindringlich, dass man heftige Sympathie für diese aus der Zeit gefallene Heldin empfindet, die sich für Tiere stets mehr interessierte als für Menschen oder gar Kinder.«
Manuela Reichart, Deutschlandradio Kultur 14.09.2011



»Judith Schalansky hat eine wunderbar-grausame und mindestens ebenso bemitleidenswerte und anrührende Figur geschaffen. Sie hat dafür eine grandiose, eindrückliche Stimme entwickelt, die sarkastisch ist und für den Leser zugleich sehr lustig. …eine Stimme, die dem Leser noch lange im Ohr bleiben wird.«
Ulrich Rüdenauer, taz. die tageszeitung 19.09.2011



»Am beeindruckensten aber ist, wie Judith Schalansky völlig hinter der Perspektive ihrer Protagonistin verschwindet, den Leser in ihren Bann zieht und sie sich selbst entlarven lässt. Ein subtiles Plädoyer gegen falsch verstandenen Darwinismus. Ein hinreißender Beweis dafür, was Literatur kann.«
Korinna Hennig, NDR 13.09.2011



»Die Kunsthistorikerin und Kommunikationsdesignerin [Judith Schalansky] hat nicht nur einen traumhaft schönen Text geschrieben, einen Roman, sondern sie hat diesen Roman auch traumhaft schön gestaltet, hat ihn selbst gesetzt und auch das Material, die Schrift und die Farben ausgesucht.«
Tobias Becker, KulturSPIEGEL 10/2011



»Es ist ein umgekehrter Bildungsroman, den Judith Schalansky hier präsentiert, ein kleines antidarwinistisches Manifest. Es sind brennende Themen, die sie mit Eleganz und Leichtigkeit anklingen lässt: Überalterung, Klimawandel, Landflucht, das Versagen der Wissensgesellschaft.«
Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung 31.10.2011



»Bücher wie Schatzkisten. Das schönste dieser Schmuckstücke hat nun Judith Schalansky gemacht. Es trägt einen Leineneinband wie ein altes Biologiebuch, und innen stößt man auf Quallen, Kaulquappen und Pilze. Aber die Wissenschaftlichkeit ist Camouflage: Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist so hinreißend, dass einem beim Lesen fast die Tränen kommen.«
Ariane Breyer, Neon November 2011



»Ein Kunststück - für die bundesdeutsche Literatur seit 1989 - von geradezu historischen Dimensionen gelang Judith Schalansky mit Der Hals der Giraffe - der erste in Ostdeutschland spielende Roman, der fast völlig ohne die üblichen, wie aus dem Gruselkabinett des Kalten Krieges am Checkpoint Charlie ausgeborgt wirkenden, DDR-Versatzstücke auskommt.«
Sebastian Hammelehle, SPIEGEL ONLINE 28.12.2011

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Ihr literarisches Debüt, der Matrosenroman Blau steht dir nicht, erschien 2008. Für ihren Atlas der abgelegenen Inseln und für Der Hals der Giraffe wurde sie unter anderem mit dem Preis der Stiftung Buchkunst (Die schönsten deutschen Bücher) ausgezeichnet. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Berlin.


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134 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von euripides50 TOP 500 REZENSENT am 1. November 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Der erste Eindruck von diesem Buch war eine Wucht. Was für eine knackige Sprache, welche zupackenden und zugleich bizarren Formulierungen, was für eine morbide Atmosphäre. Eine alternde Biologielehrerin, die sich dem ganzen Gutmenschengetue versagt, das Exemplar einer aussterbende Pädagogenspezies, die all das ausspricht, was sich so mancher Lehrer insgeheim schon des Öfteren über den sich anbahnenden Zusammenbruch der intergenerativen Kulturweitergabe gedacht hat.

Um was geht es? Inge Lohmarck (55) unterrichtet in einer 9. Klasse nur noch zwölf Schüler in einer vorpommerschen Schule, die in wenigen Jahren abgewickelt werden wird. Denn die Zivilisation wird eingemottet in Vorpommern, die Menschen hauen ab, heiraten nicht mehr, und wenn, dann bekommen sie nicht mehr genügend Kinder. "Es war nicht zu übersehen, dass die Flora auf der Lauer lag. In Gräben, Gärten und Gewächshauskasernen wartete sie auf ihren Einsatz. Schon bald würde sie sich alles zurückholen. Die missbrauchten Territorien mit ihren sauerstoffproduzierenden Fangarmen wieder in Besitz nehmen"(S. 69) Dieses Zitat ist nur ein Beispiel für die konsequent biologistische Sichtweise der Hauptperson: alles, was Frau Lohmarck sieht, das Hopsen der Schülerinnen beim Langlauf, die Hängebacken des feisten Tom, das Wuchern des Unkrauts in verlassenen Gärten, der Flug der Störche oder die Verirrung der Fledermaus sind nur Variationen eines großen biologischen Drehbuches, in dem die Natur sich selbst vollstreckt, in dem der Stärkste siegt und in dem für Gefühle und Schwäche kein Platz ist.
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135 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sarah O. TOP 500 REZENSENT am 10. September 2011
Format: Gebundene Ausgabe
"Der Hals der Giraffe" von Judith Schalansky steht auf der diesjährigen Longlist des Deutschen Buchpreises. Meiner Meinung nach völlig zurecht.

Zum Inhalt: Es geht um die Biologie-Lehrerin Inge Lohmark, 55 Jahre alt und "die letzte ihrer Art". Eine Lehrerin der alten Schule, Frontalunterricht, Strenge, kein persönlicher Kontakt zu den Schülern - das ist für sie das einzig Wahre. Gruppenunterricht, "U"-artige Platzanordnung oder ein freundschaftliches Verhältnis zu Schülern - personifiziert durch ihre Kollegin Schwanneke - verabscheut sie.
Aber ihre Unterrichtszeit am Charles-Darwin-Gymnasium in einer schrumpfenden Kleinstadt in Vorpommern nähert sich dem Ende. Die neunte Klasse, ihre Klasse, besteht nur noch aus 12 Schülern und wird die letzte sein. In vier Jahren ist Schluss, aber sie will bis zum Ende bleiben. Ihr Mann Wolfgang züchtet Strauße, seit er seinen Job als Veterinärtechniker in der Rinderzucht verloren hat. Das Ehepaar sieht sich nur selten. Die einzige Tochter, Claudia, lebt seit Jahren in den USA, der Kontakt ist spärlich und - obwohl schon 35 - hat sie kein Interesse daran Kinder zu kriegen. Zu guter Letzt entwickelt Inge Lohmark auch noch ein fragwürdiges Interesse an einer ihrer Schülerinnen und ignoriert die Mopping-Attacken gegen eine andere. Irgendetwas läuft nicht mehr richtig in Frau Lohmarks biologisch korrekter Welt...

Das Buch ist in drei Kapitel eingeteilt; drei Kapitel für drei Tage aus Frau Lohmarks Leben, überschrieben mit "Naturhaushalte", "Vererbungsvorgänge" und "Entwicklungslehre".
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fräulein Bücherwald am 12. November 2013
Format: Taschenbuch
Die ersten 10 Seiten dieses Buches war ich wie vor den Kopf gestoßen. „Das ist doch Verarschung“, schoss mir durch den Kopf.

Die nächsten 10 Seiten dieses Buches dachte ich an Satire.

Ab der 21. Seite wusste ich: diese Hauptperson, diese Inge Lohmark, meint das ernst.

Sehr ernst sogar. Die alternde Biologielehrerin aus dem vorpommerschen Hinterland unterrichtet tagein, tagaus an einer Dorfschule. Nun soll die Schule in vier Jahren geschlossen werden, die 9. Klasse, die sie unterrichtet wird die letzte ihrer Art sein.

Aber über die Zukunft will Inge Lohmark noch nicht nachdenken.

Stattdessen werden drei Tage ihres Lebens geschildert. (Einer im September, kurz nach Schuljahresbeginn, einer im November, einer im März).

Ihr Leben vor der Schulklasse, vor der sie ihre knallharten Prinzipien durchsetzt. Gefühle kennt Inge Lohmark nicht, ganz die Biolehrerin glaubt sie an das Recht des Stärkeren. Auch im Sportunterricht setzt sie auf Konkurrenzverhalten zwischen den Schülern.

Doch dumm oder gänzlich unsympathisch wirkt sie dabei nicht. Eher analysiert sie messerscharf die Eigenheiten ihrer Schüler, spielt damit und ordnet sie in ihr eigenes kleines Biosystem ein.

Für ihre Kollegen hat sie lediglich Verachtung übrig, ebenso für ihren Ehemann, der in der DDR früher Kühe besamt hat und heute Straße züchtet. Zu sagen haben sie sich nichts mehr.

Mit der Zeit entwickelt Inge Lohmark so etwas wie Gefühle für eine ihrer Schülerinnen.
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