Fünf Jugendliche sind an Halloween in einem Wagen unterwegs. Natürlich fahren sie zu schnell und ein Polizist will sie anhalten. Doch der Fahrer namens Toe hält nichts von der Idee und drückt noch stärker auf Gas, was schließlich in einem grauenhaften Unfall endetn, bei dem Tim pratkisch unverletzt über lebt. Sein Freund Kyle trägt eine schwere Kopfverletzung davon und wird sich nie mehr vollständig davon erholen.
Der Punkt ist, dass die Geschichte von den drei Toten Jugendlichen erzählt wird, die immer noch in dieser Kleinstadt, als Geister festgehalten werden, weil ihre Angehörigen und Freunde sie einfach nicht los lassen können.
Der Autor beschäftigt sich während der Handlung jedenfalls mit den zurückgebliebenden, die mit dem Geschehenen einfach nicht fertig werden.
Einer der Hauptpersonen ist der Polizist Brooks, der den Unfall immer und immer wieder durchgeht bis in seine Frau irgendwann verläßt. Es wird sehr deutlich gemacht, was für eine Schuld diese Figur auf sich lasten fühlt. Dem Autor gelingt diese Last immer bedrückender werden zu lassen, ohne klipp und klar zu sagen was sich Brooks eigentlich hat zu Schulden kommen lassen, was mir sehr gut gefallen hat.
Weiterhin erwähnenswert ist Tim, der scheinbar als einziger ohne Blessuren, zumindest was körperliche angeht, davon gekommen ist. Er muss sehr häufig an seine Freundin Danielle denken, die er bei dem Unfall verloren hat. Je näher der Jahrestag rückt um so bedrohlicher scheinen sich seine Gedanken zu entwickeln.
Insgesamt gesehen gelingt es dem Autor über die gesamte Strecke eine sehr angespannte Athmosphäre zu schaffen. Man hat bald das Gefühl mit den Figuren zu leiden, wobei ihre Gedanken und ihre Ohnmacht mit der Situation klar zu kommen sehr gut dargestellt werden. Der Autor hat das Buch jedenfalls auch in der richtigen Länge gehalten und ich war über die gesamte Strecke ziemlich angetan.