Joakim macht sich viele Gedanken. Der zukünftige Sternenforscher und wissenschatlich interessierte Junge sitzt, da gerade sein kleiner Bruder auf die Welt kommt, allein zu Hause... naja, bis dann schließlich eine Sternschnuppe über den Himmel fliegt und der Auserirdische Mika vom Planeten Eljo kopfüber im Apfelbaum hängt. Das ist dann das Ende der Einsamkeit. Auch, wenn sich die Sitten der Beiden kaum ähneln, haben sie viel gemeinsam und viele Fragen an den anderen. Und so kommen sie Frage für Frage und Antwortfür Antwort dem Geheimnis des Lebens näher.
Dieses Buch, dass zwar groß als Kinderbuch angepriesen wird, ist eher eine kleine, kindlich dargestellte Form der (wie auch anders bei Gaarder zu erwarten) Philosophie. Es ist zwar nicht ungeeignet für Kinder, da es perfekt auf den Wissensdurst und die vielen Fragen eingeht, aber danach würde ich es erstmal für 2 Jahre weglegen und mir darüber Gedanken machen (oder es vergessen...) und dann wieder neu in die Hand nehmen. Denn es eignet sich auch als Jugendbuch (ich persönlich habe es das erste Mal mit 13 gelesen) und eben auch für Erwachsene. Nur zum Vorlesebuch eignet es sich nicht, da der damals kleine Joakim alles als Brief an seine Nichte niederschreibt und am besten in einem Stück und selber durchgelesen werden sollte. Und wenn überhaupt, ist das das einzigste, was man an diesem genialen Buch bemängeln kann!