Ulrich Reinthaller (der Doc Markus Kampmann) kommt aus den USA zurück und sieht nach einem tragischer Vorfall seine Zeit als Mediziner vorbei. Darauf ist der gesamte Pilotfilm begründet. Auf den Inhalt einzugehen ist hier wohl nicht erwünscht und auch nicht notwendig, so habe ich einige Anmerkungen zu machen.
1. Das Verhältnis zu seinem Vater ist durch die Vergangenheit belasten und wird eigentlich ganz gut dargestellt.
2. Die seltsame Beziehung des Winzers zu Professor Lüders ist doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Insbesondere das Aushelfen in der Schenke scheint doch etwas deplaziert.
3. Das Verhältnis von M. Kampmann zu Lutz Lindermann (der Oberarzt Gregor Lüders) ist dagegen prinzipiell durchaus korrekt dargestellt. Allerdings macht er überspitzt formuliert einen überbetont peniblen Eindruck.
4. Die Kinderpsychologin (Svenja Pages) ist erst neu in der Klinik, und man fragt sich, ob sie nur wegen ihrer versteckten Sympathie zu Markus Kampmann in den Film eingebaut wurde. Das wird in den Fortsetzungen noch deutlicher.
Man sollte jedoch beachten, daß in der täglichen Arbeitspraxis nicht alles so ist, wie im Film dargestellt. Aber das ist wohl auch nicht der Sinn solcher Arztserien.