Das obige Buch verspricht gestressten Referendar/innen einen "Vier-Wochen-Kurs" zur Ausbildung der eigenen Lehrerpersönlichkeit. Das Buch sei, so der Klappentext, "eine lebendige, verständnisvolle und persönliche Hilfestellung". Leider hält das Buch kaum etwas von dem, was es verspricht. Vollkommen abseits realer Nöte und Schwierigkeiten von Referendaren und vor allem ohne die durch das Ref strukturell bedingten Hürden auch nur annäherend zu reflektieren, überpsychologisiert der Autor alles und jedes und lässt damit die Betroffenen mit Ihrer Selbstzweifeln und echten Reformwünschen an die gegenwärtige Schule und das gegenwärtige Referendariat leider im Regen stehen. Ärgerlich dabei auch die rein gymnasiale Ausrichtung, nachgerade peinlich die Werbung für den Philologenverband am Schluss. Ein Buch, das weder die Welt noch die Zielgruppe gebraucht hat. Da gibt es in diesem Bereich weit Besseres!