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Hallo, Mister Puttymann - Bei den Toraja in Indonesien
 
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Hallo, Mister Puttymann - Bei den Toraja in Indonesien [Gebundene Ausgabe]

Nigel Barley
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 229 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 2., Aufl. (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608959742
  • ISBN-13: 978-3608959741
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 391.328 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Nigel Barley
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

-Barley macht in seinen Büchern deutlich, daß das scheinbar Selbstverständliche nur eine Möglichkeit ist, die Welt zu interpretieren.- (Handelsblatt)

Kurzbeschreibung

In Toraja haben die Kinder spitze Ohren, wie Mister Spock vom Raumschiff Enterprise. Nigel Barley wird hellhörig und macht sich auf nach Indonesien. Nach einer turbulenten Reise endlich dort angekommen, läuft ihm Johannis in die Arme, der sein Freund und Assistent wird. Ein kleines Wunder an Kunstfertigkeit sind die Reisscheunen, die die Toraja seit alters her schnitzen und bauen. Da kommt Barley eine Idee: Er nimmt Johannis und seine Freunde mit nach London, damit sie im British Museum eine echte Reisscheune aufbauen ein amüsanter Rollentausch, bei dem die Indonesier einen »ethnologischen« Blick auf die Europäer werfen dürfen... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Puttymann: Pflichtlektüre 21. Februar 2002
Von Claus H.
Format:Taschenbuch
Der Brite Nigel Barley beschreibt auf äußerst unterhaltsame Weise ein ethnologisches Experiment: Er begibt sich Ende der 80er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts auf abenteuerlichen Wegen ins Gebiet der Toraja, einem indonesischen Volk auf der Insel Sulawesi (die viele von uns sicher noch als „Celebes“ kennen). Sein ursprüngliches Forschungs-Motiv („die Kinder dort haben spitze Ohren wie Mr. Spock vom Raumschiff Enterprise“) gerät völlig in Vergessenheit, als er die Kunst der torajanischen Holzschnitzer und Baumeister kennen lernt: Er setzt Himmel und Hölle in Bewegung, damit ein vierköpfiges indonesisches Team im Londoner British Museum vor den Augen des Publikums eine echte torajanische Reisscheune bauen kann. Eine Reisscheune ist nicht nur eine Scheune, sondern eine Art dörfliches Kommunikationszentrum und spiritueller Mittelpunkt der traditionellen Religion der Toraja, die heutzutage wohl überwiegend Christen sind.

Der Autor begegnet seinen indonesischen Freunden mit einer Mischung aus wachem Staunen, Respekt und Warmherzigkeit. Sein trockener britischer Humor wird offenbar von manchen Lesern als Überheblichkeit gegenüber den Toraja missverstanden, aber davon kann absolut keine Rede sein: Barley liebt sie, die Künstler und Handwerker aus dem kleinen Dorf Baruppu'. Das kommt nicht zuletzt in der London-Sequenz der Buches zum Ausdruck. Die Indonesier leben während dieser Zeit natürlich im Haus des Ethnologen und wundern sich über dieses und jenes. Barley und seine Leser gewinnen dadurch einige überraschende Erkenntnisse zum Thema „Wie sehen uns die anderen?“.

Noch eine kleine Anmerkung zum deutschen Titel: Barley wird von den Einheimischen auf Sulawesi offenbar „puttyman“ genannt – abgeleitet aus dem indonesischen Begriff „orang putih“ (= „weißer Mensch“). Merkwürdig, finden meine beiden Experten. „Orang putih“ sei in Indonesien normalerweise die Bezeichnung für einen ethnischen Chinesen. Wie auch immer: Dieses Buch gehört einfach zur Pflichtlektüre jedes Indonesien-Reisenden!

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
... und ich meine damit wirklich für jeden. Auch wenn man nicht nach Indonesien reist, oder überhaupt nicht reist. Die große Portion Humor mit der N.B. die kleinen Missverständnisse der Kulturen beschreibt, lassen jeden auflachen, der schon mal in Hamburg ein Radler bestellt und auf die Reaktion "Alsterwasser?" entsetzerweise geantwortet hat "Nein, kein Wasser, Bier".

N.B. beschreibt seine Reise zu den Toraja nach Sulawesi nicht nur sehr detailliert sondern auch weg vom ethnologischen Fachwissen. Er beschreibt die vielen kleinen Besonderheiten die den Reisenden - nicht den Ethnologen - interessieren. Von seinem Start in London "Ethnologie ist keine gefährliche Sportart - bescheinigt mir zumindest die Versicherung, und die muss es ja wissen" über die Reise mit russischen "Fluggeräten" und die ersten Tage in Singapur, bis hin zu der eigentlichen "Zielgruppe", den Toraja, erzählt er von seinen Erlebnissen, den kleinen und großen Überraschungen.

Auch wenn andere der Meinung sein sollten, daß N.B. überheblich und arrogant über das Volk lacht, so kann ich nur sagen, daß ich diesen Eindruck nicht gewonnen habe - im Gegenteil. N.B. liebt dieses Volk, bewundert sowohl Ihre Kunstfertigkeit, Ihre liebenswerte Art des Dorfzusammenhalts, als auch Ihre gewisse "Naivität" bzgl. der Welt da draussen. Und ich habe Bauern sogar auf Bali getroffen, die bei dem Gedanken mit einer Kreditkarte Geld aus einem Automaten zu ziehen, immer noch ungläubig den Kopf schütteln. Diese humorvollen Erzählungen N.B. bzgl. derer, die immer noch in einem scheinbar unberührtem Paradies leben, hat nichts mit Überheblichkeit zu tun und N.B. beschreibt diese auch nicht als dumm oder unterentwickelt.

Dieses Buch ist wundervoll geschrieben, mit einer großen Portion Humor beschreibt N.B. das Volk der Toraja und einzelne Personen, Ihren Wissensdurst, Ihre Kultur, Ihre Eigenheiten. Ich kann es jedem "Reisenden" (und wenn nur in Gedanken) nur empfehlen.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut empfehlenswert! 3. November 1998
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das ist ein absolut witziges, gescheites und sehr informatives Buch, das jedem, der nach Indonesien reist, dringend zu empfehlen ist. Barley schildert seine Erlebnisse mit den Toraja in Sulawesi dermaßen humor-, und liebevoll, daß es aber auch allen anderen Lesern mit Interesse an fremden Kulturen und Völkern gefallen dürfte.
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