Kurzbeschreibung
1974 erschien Annas Geschichte zum ersten Mal auf deutsch - und seither ist sie einem Millionenpublikum ans Herz gewachsen. Kein Wunder, denn dieses himmlische Buch ist »eines der schönsten, anrührendsten, menschlichsten, heitersten, melancholischsten Bücher, das je erschienen ist!« (Die Welt)
Klappentext
"Der Unnerschied von einen Menschen und einen Engel ist ganz einfach: Das meiste von ein Engel ist innen, und das meiste von ein Menschen ist aussen..."
Anna weiss, was das wirklich ist: Gott und die Welt, Menschen und Liebe, Lachen, Angst, Freude und Trauer. Ihre Geschichte ist ein Brevier für Menschen, denen die Liebe abhanden gekommen ist.
"Eines der schönsten, anrührendsten, menschlichsten, heitersten, melancholischsten Bücher, das je erschienen ist!" Die Welt -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Silvio Neuendorf studierte Design an der Fachhochschule in Aachen und ist seit 1995 freier Illustrator. Seitdem hat er zahlreiche Bücher für Kinder und Erwachsene illustriert. Heute lebt Silvio Neuendorf mit seiner Frau und seinem Sohn auf einem Bauernhof in der Nähe von Aachen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .
Auszug
»Der Unterschied von einen Mensch und einen Engel ist leicht. Das meiste von ein Engel ist innen, und das meiste von ein Mensch ist außen.«
Anna war sechs Jahre alt. Manchmal hieß sie Fratz. Mit fünf Jahren kannte sie den Sinn des Lebens und wußte, was Liebe ist. Dazu war sie eine persönliche Freundin und auch Beraterin von Herrn Gott. Mister Gott eigentlich. Da die Engel selbstverständlich englisch sprechen, war anzunehmen, daß ihr oberster Herr das auch tat. Mister Gott also.
Anna war sehr gebildet. Theologie, Mathematik, Philosophie, Dichtkunst und Gärtnerei - nichts war ihr fremd. Fragte man sie etwas, bekam man unter allen Umständen eine Antwort. Manchmal verzögerte sich die Antwort, aber nach ein paar Wochen oder gar Monaten kriegte man sie - manche Dinge brauchen ihre Zeit. Die Antworten waren direkt, einfach und präzise.
Sie feierte ihren achten Geburtstag nicht hier; sie starb vorher bei einem Unfall. Sie starb mit einem Lächeln auf ihrem Gesicht. lhr letzter Satz war: »Wetten, daß mich Mister Gott dafür in sein Himmel reinläßt.« Und ich wette nicht dagegen. Er tat es sicher. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.