Ich verfolge Mad Maks seit den Alben mit Sikk, Kote Red 1 und 2, Maximale Sikknesse etc. Ich stehe zu dem Label Springstoff seit der ersten Stunde, Alben von Sokee und weiteren Künstlern aus dem Umfeld liegen mir vor. Man muss definitiv sagen, dass Mad Maks und Pillah-K eine der Künstler aus dem Umfeld waren, die ca. vor 5 Jahren ihre Hoch-Zeiten hatten. Pillah ist bereits kaum noch zu sehen, auch nicht live, und hält sich im Hintergrund für gewisse Unterground Produktionen. Mad Maks produziert nun wie immer gezielt auf Berlin ein Album. Das Album hat auch eine "Fahrt durch Berlin" zum Hintergrund. In der ersten Auskopplung Halleluja Berlin wird ein Video gezeigt, in dem man z.B. MCDonalds angreift und Berlin zeigt wie es ist: rau, hart, schmutzig und doch liebenswert. Leider finden sich - im Gegenzug zu Kote Red 2 - nicht mehr DIE grossartigen Banger auf dem Album. Aber Mad Maks ist bekannt für seine Tätigkeiten für den HipHop und auch Arbeit mit Kindern. HipHop wird von dem Künstler als Lebensgefühl und Ausdruck von Gefühlen gesehen. Das Album hat aber dennoch Spritzigkeit, das es kaum verliert. Einige Songs sind mir etwas zu nachdenklich und lau gehalten, aber das ist hautsächlich auf die Beat Produktionen zurück zu führen. ca. 4.5 Punkte.