Der Grand Master der elektronischen Musik präsentiert sein bis zum heutigen Tage nachdenklichstes und am tiefsten empfundenes Album. Dabei macht er klare Bekenntnisse zur Soul und Funkmusik, arbeitet bei "Weapon of Choice" (das geniale Video von Spike Jonze mit Christopher Walken nicht verpassen!!) sogar mit Funklegende Bootsy Collins zusammen und bringt zwei Tracks mit der rauchigen Stimme Macy Grays.
Norman "Fatboy Slim" Cook gibt geschliffene Töne, baut Emotionen auf, hält den Hörer in seinem Bann, lässt ihn mal sanft wieder los, nur um ihn durch den Aufbau neuer Spannung wieder in den Musikrausch zu binden.
Das Album enthält zwar viele grandiose Einzeltracks (das atemlose "Ya Mama" oder das himmlische "Sunset (Bird of Prey)" mit einem Voicesample von Doors-Sänger Jim Morrison), ist aber auch ein berauschendes Gesamtwerk, das jedes mal wieder ein 70-minütiges Erlebnis beschert, wenn man die Platte von vorne bis hinten durchhört.
Eine CD, die nicht alt werden wird. Slim hat die Partywelt nicht verlassen, er hat nur angefangen, darüber nachzudenken. Und dieses ist nur ein Teil einer Entwicklung, die sich fortsetzen wird und mit dem nächsten Album noch fantastischer zu werden verspricht.