Demi Moore spielt Rachel Carlson, eine erfolgreiche Schriftstellerin, die sich nach dem tragischen Unfalltod ihres Sohnes in die Abgeschiedenheit eines kleinen schottischen Küstendorfes zurückzieht, um über die Sache hinweg zu kommen und auch ihr neues Buch zu schreiben. Sie lernt den Leuchturmwächter Angus (Hans Matheson) kennen, doch die entstandene traute Zweisamkeit wird jäh zerstört, als Rachel erfährt, dass Angus schon lange tot ist...
Mit dieser viel versprechenden Grundidee startet man als Zuschauer in den Film. Es beginnt zunächst mit dem trauten Familienleben, welches von dem Tod des Jungen zerstört wird. Inhaltlich vergehen dann 8 Monate, die quasi übersprungen werden, bis Rachel dann in das Küstendorf zieht, ich hätte es daher besser gefunden, wenn die Geschichte sofort in dem Küstendorf begonnen hätte und die Hintergrundgeschichte (der Tod des Kindes, die Beziehung zum Ehemann, der Reporterin etc.) in kurzen Rückblenden erzählt worden wäre. So wie es gemacht worden ist, ist es ok, aber mir persönlich hätte es mit den Rückblenden besser gefallen. Die schauspielerische Leistung nicht nicht überwältigend ebenso wenig die musikalische Untermalung, aber schlussendlich völlig in Ordnung und im normalen Bereich.
Die Geschehnisse in ihrer Einsamkeit bzw. Zweisamkeit mit dem Leuchtturmwächter plätschern eher flach dahin und sind nur mäßig spannend, auch wenn einige wirklich schaurig gute Szenen dabei sind. Aber ab ca. der hälfte des Filmes tauchen plötzlich völlig unerwartete Verbindungen zu dem Hintergrund des Ganzen auf und wecken ungeahnte Neugier über den Ausgang.
Alles in Allem ein durchaus sehenswerter Thriller, der auch auf der DVD einige Extras bereithält.