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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen13
3,5 von 5 Sternen
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Preis:7,34 €
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Abercrombie hat seine bisherige Welt verlassen und siedelt ein neues Abenteuer an den Küsten der "Shattered Sea" an. Dieser Band ist der Erste einer Trilogie in diesem Setting und hat mit seiner bisherigen Welt wenig gemein. Die Informationen bei Amazon zur Kindle Ausgabe verweisen leider zu sehr auf die "First Law" Romane, dies ist für die gebundene Ausgabe anders und die Käufer dort dürfen sich eigentlich nicht beklagen, dass Abercrombie seine bisherige Welt und ein wenig auch seinen Stil für ein jüngeres Publikum geändert hat.

Erzählt wird die Geschichte von Yarvi, dem zweiten Sohn eines Königs. Seit Geburt hatte er eine deformierte Hand und war allein deshalb in dieser kriegerischen Welt für seinen Vater eine Enttäuschung. Als zweiter Sohn blieb ihm das Priesteramt, was auch seinen Wünschen entspricht. Doch dann werden sein Vater und sein älterer Bruder ermordet und Yarvi wird über Nacht Thronfolger und muss als König und Krüppel, eigentlich in seiner Zeit nur ein halber Mann, die Geschicke des Landes in seine eine gute Hand nehmen.
“I swore an oath to avenge the death of my father. I may be half a man, but I swore a whole oath.”
Doch bevor er seinen Schwur einlösen kann muss er Abercrombie gewohnt mehr als ein Hindernis überwinden, besser überleben.

Abercrombie gelingt es wie gewohnt schon mit den ersten Sätzen eine mittelalterliche, gewalttätige Welt vor den Augen seiner Leser entstehen zu lassen. Das Reich von Yarvi und die angrenzenden Länder tragen nordische Züge und erinnern an Dänemark und Norwegen im Mittelalter, die Welt (Abercrombies Welt) ist aber viel größer. Die Geschichte enthält nur wenig magische Elemente und könnte in einer weit entfernten Zukunft auf unserer Welt spielen, nachdem Technik und Zivilisation zusammengebrochen und in Vergessenheit geraten sind. Es gibt Hinweise auf eine ausgestorbene hochstehende Rasse, deren Hinterlassenschaften große Kräfte besitzen und zugleich gefährlich sind.

Robin Hobb, selbst eine bekannte Fantasy Autorin sagt zu dieser Serie:
"It's a coming of age story but that trite description does it no justice."

Wer Abercrombie kennt, weiß dass er bisher keine Jugendbücher geschrieben hat. Auch wenn dieses Buch in den USA mit dem Label " Young Adult" versehen wurde und nicht ganz so brutal/direkt erzählt ist wie seine "The First Law" Reihe, ist dennoch auch diese Geschichte voller Gewalt, in aller grafischen Ausführlichkeit. Seine Charaktere sind überwiegend seltsame aber glaubwürdige Typen und auch der Humor, selbst in schlimmen Situationen, kommt nicht zu kurz. Die Geschichte wird geradlinig aus Yarvis Sicht erzählt, auf Nebenhandlungen hat Abercrombie in diesem Band bisher verzichtet, dennoch gelingt es dem Autor wie gewohnt Überraschungen einzubauen. Der Protagonist, der ziemlich schnell meine Sympathie gewonnen hatte, fasst einen gut durchdachten Plan und es kommt ganz anders, wie es halt so mit guten Plänen ist. Eine Sache ist bei dieser Art der Erzählung zwangsläufig nicht überraschend - irgendwie überlebt die Hauptfigur.
Im Februar 2015 kommt der zweite Band auf den Markt.

Fazit: Der Grundton ist etwas moderater und nicht ganz so düster wie gewohnt, mir hat das Buch gefallen. Da stehe ich ganz bei der überwiegenden Zahl der englischen und amerikanischen Leser.
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am 14. März 2016
Von Joe Abercrombie habe ich mich bisher ferngehalten, da ich mit dem aktuellen Trend immer brutaler zu schreiben (siehe George R. R. Martin) nicht viel anfangen kann. Als zart besaitete Liebhaberin von Fantasy hab ich's manchmal nicht leicht, gut geschriebene Bücher zu finden, die gute, glaubhafte und authentische Charakterentwicklungen beinhalten.

Abercrombie Yound Adult Buchreiche hat mich von den Socken gehauen. Das Maß an Brutalität war etwas, was ich noch gut aushalten konnte. Trotz Young Adult Genre schreckt Abercrombie nicht vor Sexualität zurück.

Und obwohl der zweite Band der Shattered Sea Reihe mein Lieblingsbuch der Reihe ist, muss ich doch sagen: toll. Danke Joe für diese formidablen Geschichten. Hab ich sehr genossen und kann ich nur weiter empfehlen. Endlich ein Autor, der diverse Frauenfiguren schreiben kann und will!
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am 22. April 2015
Lange habe ich auf das neuste Buch von Abercrombie gewartet und nun ist es endlich da. Die ersten Kapitel habe ich in eins weggelesen. Abercrombie versteht es, seine Charaktere langsam wachsen zu lassen und Stück für Stück mehr über sie zu verraten.
Ich bin zwar noch nicht ganz durch, aber nach 1/3 des Buches voll und ganz begeistert. Ich freue mich schon auf die kommenden Kapitel!!

Wer "Red Country", "Heroes" oder ein anderes von Abercrombies Büchern mag, wird auch hier wieder voll und ganz auf seine Kosten kommen!!
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am 24. Oktober 2015
Nachdem Prinz Yarvi von seinen engsten Vertrauten verraten wurde schwört er Rache. Verkauft in die Sklaverei wächst sein Hass mit jedem Tag mehr. Er brauch starke Verbündete die ihm helfen den schwarzen Thron zurück zu erobern. Diese findet er auch, sie sind zwar keine Krieger, aber sie stehen im Treu zur Seite. Wird seine Mission von Erfolg gekrönt sein?

Mein erstes Buch von Joe Abercrombie und ich liebe es. Yarvi ist ein toller Hauptcharakter, er ist sympathisch, schlau, witzig und weiß einfach was er will. Endlich mal kein Buch wo es um eine Liebesbeziehung oder Dreiecksbeziehung geht, dass ist nämlich inzwischen sehr selten geworden.

Dann hätten wir noch "Nothing", einer von Yarvis neuen Gefährten. Das ist natürlich nicht sein richtiger Name, den erfahren wir am Ende des Buches. Ich mochte ihn sehr, er hat zwar einen Knacks weg, aber sein Humor ist großartig. Ich würde ja gern noch andere erwähnen, aber damit würde ich zu viel von der Handlung verraten.

Sag wir einfach mal so, Yarvi hat sich schon einen komischen Haufen an Gefährten zusammen gesucht. Ich mochte sie alle und habe Tränen vergossen für diejenigen, die unterwegs gestorben sind. Ich hoffe das wir alle nochmal in Band 2 wieder sehen, sie waren schon eine starke Gruppe.

Fazit: Die Handlung war super spannend, voller Überraschungen und voller Action. Es wurde zu keiner Zeit langweilig, Spannung war immer vorhanden. Es gab kaum einen Zeitpunkt wo die Gruppe nicht um ihr Leben fürchten oder kämpfen musste. Die Aufmachung des Buches ist einfach super schick und der Schreibstil des Autors haut einen um. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!!
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am 20. Juli 2014
Nach dem Lesen kam mir unweigerlich die Frage, wer wohl das Buch "Half a King" geschrieben hat.
Joe Abercrombie (der Verfasser der First Law Bücher etc.) kann es sicher nicht gewesen sein - vielleicht ein anderer Autor desselben Namens?

Das Buch ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was man von einem "Abercrombie" erwartet:

- absolut vorhersehbare Handlung, ohne auch nur einen Hauch von Komplexität
- Charaktere so klischeehaft (bis auf 1 Merkmal von 1 Charakter: die verkrüppelte Hand - was gefühlt auf jeder Seite drei mal erwähnt wird), dass ich beim Lesen unweigerlich öfters die Augen verdreht habe
- Story sehr geradlinig, kaum interessante "Subplots" oder detailliertes "Worldbuilding" vorhanden
- die Beschreibung der wenigen Kampfszenen ist teilweise extrem unrealistisch (der Charakter "Nothing" z.B. metzelt sobald er eine Schwert ergattert hat alles nieder, egal wer oder wie viele sich ihm in den Weg stellen)
- usw. usw.

Die Zielgruppe des Verlags bzw. Autors scheint sich jedenfalls im Vergleich mit den vorigen Büchern, die ich als Fantasy für Erwachsene im Stile George Martins bezeichnen würde, vollkommen geändert zu haben. "Half a King" ist offenbar für die Altersgruppe 12 bis 16 verfasst worden - und stellt von daher einen Bruch mit allen vorigen Abercrombie-Büchern dar.
Die positiven Rezensionen nach dem Motto "Toll, genauso wie man ihn kennt! Auf einer Stufe mit First Law, Best served cold etc.!" kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Das Buch liest sich für mich, als hätte es ein Ghostwriter oder Praktikant geschrieben - und das ohne sich groß Mühe zu geben.

Daher meine Warnung an alle, die ein Buch im Stile der genannten Vorgänger erwarten: "Half a King" ist komplett anders - und qualitativ leider ein deutlicher Rückschritt!
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am 18. Mai 2015
Die neue Shattered-Sea-Reihe um den jungen verkrüppelten Thronfolger Yarvi richtet sich definitiv an jüngere Leser. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte erstklassig geschrieben. Zwar wirken die Charaktere ab und zu etwas stereotyp, trotzdem ist die Geschichte spannend erzählt.

Zwar ist das Buch in der Kategorie Fantasy einzuordnen, wirklich fantastische Elemente gibt es jedoch sehr wenige. Also kein ständiges gezauber und so weiter. Die Geschichte ist eher realistisch gehalten, so wie in eigentlich allen Abercrombie-Romanen.

Interessierte Leser sollten auf jeden Fall mit dem ersten Band starten: Half a King (bzw. Königsschwur in deutsch). Anschließend Half the World (Königsjäger) und zuletzt Half a War.
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am 19. Juli 2014
Shattered Sea I: Half a king...

Das Buch ist der erste Teil einer Trilogie, die, wenn ich richtig gelesen habe, nicht in der bisher bekannten Welt der Klingen-(First Law-)Bücher spielt; Auftritte von bisher bekannten Figuren wie bisher wird es also vermutlich nicht geben.

Eine interessante Neuerung ist der Hauptcharakter Yarvi, der seit Geburt nur über eine Hand verfügt, ergo kein Kämpfer ist, wie die bisherigen Protagonisten. Auch versucht er nicht, auf Teufel komm raus Gutes zu tun, sondern erliegt seinen menschlichen Abgründen.

Davon abgesehen erwartet den Leser wieder mal ein klassischer Abercrombie-Roman: eine düstere Welt, die mehr mittelalterlich als phantastisch geprägt ist, da Magie und Wunder eher eine untergeordnete Rolle spielen. Kein Wunder: "Damit unmenschliche Dinge geschehen, braucht es keine Monster. Die Menschen sind schon Monster genug" (S. 369, frei übersetzt aus dem Buch)
Mit harten Worten und Zynismus wird wieder mal eine düstere Geschichte erzählt, in der sich Halunken und Helden nicht durch ihre Taten, sondern durch ihren Erfolg unterscheiden.

Leider bedeutet das auch, dass den Leser ein typischer Abercrombie-Roman erwartet. Soll heißen: in seinem mittlerweile siebten Buch ist wenig Neues, wenig Innovatives. Viel zu oft hat man das Gefühl, die beschriebenen Szenen, Charaktere oder Sprüche bereits zu kennen: den Schwertkämpfer Nothing, der ebenso wie Friendly keinen Eigennamen hat; die Trinkerin Shadikshirram, die mit ihrer Prahlerei von lange zurückliegenden Heldentaten wie ein billiger Abklatsch von Nicomo Cosca wirkt; und auch den Hinweis darauf, dass Gott/Mother War am Ende eines Kampfes nur über der Erfolg lacht - ungeachtet der dazu benutzten Mittel -, habe ich bereits in einem anderen Roman des Autors gelesen.

Der größte Schwachpunkt des Buches liegt aber im Layout: nicht ganz 380 Seiten sind es. Davon sind bereits knapp 40 in einer Leseprobe online zugänglich. Außerdem sind die Seitenränder sehr breit gesetzt und zwischen fast jedem Kapitel finden sich nochmal etwa zwei leere Seiten - langer Rede kurzer Sinn, die Dicke des Buches wurde künstlich vergrößert. Die tatsächliche Seitenzahl dürfte sich also weit unter 300 bewegen. Dafür umgerechnet 15 Euro zu verlangen, ist eine Frechheit.

Alles in allem also ein Buch, das die daran gestellten Erwartungen erfüllt und gleichzeitig weit dahinter zurückbleibt. Es ist leider nur ein durchschnittlicher Roman, der mit wenig Besonderheiten auf sich aufmerksam machen kann. Zusammen mit dem hohen Preis gibt es dafür leider nur 3 Punkte.
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am 26. März 2016
die ganze reihe ist im grunde genommen vorhersehbar und kein vergleich zu seinen anderen büchern. ich habe leider zu spät gelesen, dass die reihe auch als jugendbuch gedacht ist, also als zielgruppe eher jüngere menschen ins auge fasst. dafür mag es ok sein, ich hatte aber anderes erwartet.
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am 12. März 2015
Leider konnte mich die Charakterzeichnung und -entwicklung nicht überzeugen. Ich habe Half a King daher zwar als typischen Abercrombie, aber als eines seiner schwächeren Bücher empfunden. Dennoch ist es allemal lesenswert, zumal ich die Fortsetzung deutlich besser fand.
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am 17. Juli 2014
Nach einem eher zähen Start nimmt die Geschichte fahrt auf und lässt einen kaum noch los. Wären mir vor Müdigkeit nicht die Augen zugefallen, hätte ich das Buch wohl an einem Tag durch gehabt. Und da liegt auch mein einziger Kritikpunkt, und der Grund für 4 anstatt 5 Sterne: Ich bin kein besonders schneller Leser, und mit 80.000 Wörtern (~370 Seiten) ist das Buch leider ziemlich kurz. Ich las, dass es etwa die halbe Länge von Red Country haben soll.

Zum Inhalt muss ich nicht viel sagen, außer vielleicht: typisch Joe Abercrombie. Wer seine anderen Bücher kennt und mag, sollte hier ebenfalls zugreifen. Die Gewaltszenen werden, wahrscheinlich aufgrund der neuen Zielkundschaft, zwar nicht mehr so detailreich ausgeschmückt wie bisher, aber wer auf Details an dieser Stelle verzichten kann, wird kaum einen Unterschied zu Joes anderen Büchern feststellen.

Fazit: 5 Sterne für die Geschichte - 1 Stern für das kurze Lesevergnügen = 4 Sterne
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