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Erotisch prickelnde Verse von Walther von der Vogelweide bis Robert Gernhardt. Ein Geschenkbuch für Verliebte.
Ob zart und schmeichelnd oder hart und erregend, diese Gedichte lassen niemand kalt. Sie halten das Karussell der Liebe in Schwung, sechs Runden lang: von der Verführung zur Berührung, von der Versuchung zum Seitensprung, vom Frust zur Lust. Neue Liebe - neues Leben!
Sinnenfrohe Poesie von Bettine von Arnim, Clemens Brentano, Wilhelm Busch, Annette von
Droste-Hülshoff, Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Klabund und Rainer Maria Rilke
korrespondiert mit neuer Liebeslyrik von Franzobel, Kurt Marti, Ilma Rakusa, Joachim Sartorius, Jan Wagner, Christa Wißkirchen und anderen.
Der älteste Autor, Minnesänger Walther von der Vogelweide, wurde um 1170 geboren, der jüngste im Jahr 1975 (Slam-Poet Björn Kuhligk).
Das besondere an dem Konzept ist, dass es eine poetische Kommunikation über die Grenzen von Zeit und kanonisierter Klassik stattfinden lässt:
Einem Auszug aus dem berühmten Gedicht «Under der linden» von Walther von der Vogelweide steht ein lyrischer Text von Robert Gernhardt (geb. 1937) gegenüber, Heinrich Heine (1797 - 1856) kommuniziert mit dem österreichischen Dichter Franzobel (geb. 1967) und neben deftigen Versen von Goethe (1749 - 1832) bedichtet die in Zürich lebende Dichterin Ilma Rakusa (geb. 1946) unverblümt das körperliche Verlangen.
Die Gedichte der Gegenwartsautoren sind zum überwiegenden Teil Erstveröffentlichungen, etliche sind offensichtlich sogar eigens für das Bändchen entstanden.
Aber - und daß muß ich sagen -, gut ausgewählt und schon ganz schön
ins Blut gehend.
Ja, ist es denn die Möglichkeit, "wie mir es gestern ging und ich ward empfangen"?.
Natürlich böte es sich an - und das sollten wir auch tun - diese herrlich anfachenden Leckerbissen vorzutragen mit dem Munde, also ganz wörtlich zu nehmen, eben!
Verstanden?
Vortragen also am Tag, in der Nacht, etwa leise auch nur lispelnd oder gar halblaut zu psalmodieren am Kamin.
O, es gäbe so manchen Ort, an dem es angebracht wäre...
Doch nun genug und nichts wie hineingeschmeckt in die "SAMBA PA TI" und zu entdecken die "ABER NACHTS WÖLFIN"!
Köstlichkeiten über Köstlichkeiten.-
Den Herausgebern Anton G. Leitner und Gabriele Trinckler sei Ähnliches anempfohlen zu wiederholen.
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