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Das Buch Haithabu. Die Aufzeichnungen eines Mönchs aus der Wikingerzeit
 
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Das Buch Haithabu. Die Aufzeichnungen eines Mönchs aus der Wikingerzeit [Gebundene Ausgabe]

Claus-Peter Lieckfeld
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 445 Seiten
  • Verlag: Knaus; Auflage: 1.Ausgabe (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813500500
  • ISBN-13: 978-3813500509
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 244.225 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Europa im 9. Jahrhundert n. Chr., die Zeit der Wikingerfeldzüge: Der Benediktiner-Mönch Agrippa entwirft schreibend ein Bild seiner Epoche, ihrer Alltage und Feiertage, ihrer Visionen und Ängste. Er schreibt die Geschichte des jungen Herward nieder, der nach dem Verlust der Eltern und der Schwestern zu einem Rachefeldzug gegen die Wikinger aufbrach. Eine psychologisch vertrackte Geschichte, die sich gleichzeitig zu einem anrührenden und humorvollen Selbstporträt eines zwischen den strengen Ordensregeln und den Verlockungen der Weiblichkeit hin- und hergerissenen Mönches ausweitet.

Autorenportrait

Claus-Peter Lieckfeld, geboren 1948 und aufgewachsen in der Lüneburger Heide, ist Gründungsmitglied von Horst Sterns Umweltmagazin "natur". Seit 1989 freier Autor, schrieb er für das "SZ-Magazin", "GEO", "Merian", "Die Zeit" und "Die Woche". Außerdem arbeitete er an mehreren Kabarett-Programmen mit, unter anderem für "Scheibenwischer" und für die "Münchner Lach- und Schießgesellschaft".

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Aufzeichnungen eines Mönchs aus der Wikingerzeit. Ein sehr schönes Buch das mir viel Freude bereitet hat, da es die Zeit so zeigt wie sie wahrscheinlich war. Ab Bremen und Hamburg war die christliche Welt zu Ende und das Jahr 895 war gezeichnet von Raub, Mord und Überfällen. Die Wikinger hatten einige Jahre vorher das Kloster Lindisfarne überfallen und die christlichen Mönche, Priester und weltlichen Herren waren dabei Ihren Anteil an der Christianisierung Europas zu leisten.
Die Diskussionen und Debatten die sich um den Mönch mit seinen Wikingergesprächspartnern entspinnen sind real und zeigen wie schwer es war für einen Christen nicht gleich als Sklave auf einem Wikingerhof zu enden. Der unbezähmbare Wille und die Kampfkraft der Wikinger ist brillant dargestellt und man fiebert selbst mit, wenn es wieder hinaus geht...
Das Buch ist kein Zeugnis des letztendlich siegreichen Christentums in den nordischen Ländern, es zeigt die Spannungen auf und läßt den Leser teilhaben an der teils etwas brutalen aber herzlichen und ehrlichen Welt von damals.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helden und Heiligen 4. Dezember 2001
Format:Taschenbuch
Ein fränkischer Mönch, den es Ende des 9. Jahrhunderts nach Norden zu den Sachsen, an die Elbgrenze des Reiches verschlagen hat, schildert in einer fiktiven Chronik im Wesentlichen Ereignisse aus dem Leben eines jungen Mannes, dem er sich als väterlicher Freund verbunden fühlt. Dieser Jüngling, in dessen Adern selbst Wikingerblut fließt, hat früh Vater und Mutter durch einen Überfall der Nordmänner auf sein (und des Mönchs) Heimatdorf Ramsolano (Ramelsloh) verloren. Ein traumatisches Erlebnis, das ihm nicht mehr aus dem Sinn geht. Als er herangewachsen ist, begeben sich Jüngling und Mönch gemeinsam auf Fahrt nach Haithabu - der Gottesmann, um in der Nachfolge des heiligen Ansgar in der blühenden Handelsstadt am Südrand des Dänenreichs die Heiden zum Christentum zu bekehren, sein junger Begleiter, um den Mörder seiner Eltern, der als angesehener Jarl über den Ort herrscht, zur Rechenschaft zu ziehen.
Diese Erzählung, im ruhigen Ton des Chronisten geschrieben und zünftig gespickt mit allerlei altertümlichen Redewendungen und lateinischen Zitaten, kreist - trotz manch einschlägiger Episode - nicht in erster Linie um Schwerterkampf und Schlachtenlärm. Sie gestattet uns vielmehr einen Blick auf die Lebensverhältnisse jener Zeit, die im ethnischen Spannungsfeld von Franken, Sachsen, Wikingern und Slawen und im religiösen von Thorskult und Christusbotschaft besonders gewalttätig, unsicher und wechselhaft waren. Sie ist auf unterhaltsame Weise vermittelte Geschichte und zeigt vor allem den Hamburgern und Bremern die Anfänge ihres Gemeinwesens als Vorposten von Reich und Kirche in schwierigem Grenzland.
Wenn auch am Ende Fragen zu den Personen und Geschehnissen offen bleiben, bietet sie doch eine ebenso lehrreiche wie anregende Lektüre. Und Leserinnen und Lesern, die die Möglichkeit haben, in Haithabu durch die schönen Museumsräume zu wandern und den Lageplatz der historischen Siedlung zu betreten, kann sie sicher helfen sich zu vergegenwärtigen, dass am Noor nicht nur unzählige "Grabungsfunde" geborgen und zur stilvollen Bewahrung aufbereitet wurden, sondern auch lange vor unserer Zeit Menschen aus Fleisch und Blut gelebt haben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Selten habe ich einen so gemütvollen Bericht über die Wikingerzeit gelesen wie diesen. Einfach herrlich, wie der gute Agrippa immer wieder seiner allzu menschlichen Schwäche für das schöne Geschlecht erliegt, seiner Menschlichkeit überhaupt, die ihn auch oft genug innehalten läßt, wo sein christlicher Glaube ihm das Einschreiten geboten hätte. So läßt er den Dingen seinen Lauf und sich vom Strom des Lebens tragen, der ihn erst den Wikingersohn Heitu, dann dessen Sohn Herward über Jahrzehnte begleiten läßt. Manchmal stellt er sich dabei ein bißchen unbeholfen an, doch immer wieder siegt die Zuneigung zu den Menschen, die er in Gottes Auftrag auf den rechten Weg führen will (auch wenn ihm das oft genug mißlingt). Die gute Absicht zählt, die menschliche Wärme und das gegenseitige Verstehen, selbst wenn es im Widerspruch zu den eigenen Überzeugungen steht - selten wird das so deutlich wie in diesem Roman, der sich sehr viel Zeit läßt mit all seinen Betrachtungen. Letztendlich reift auch der zunächst etwas naive Mönch Agrippa durch seine Missionstätigkeit im heidnischen Umfeld zu einem gestandenen Gottesmann, der die Grenzen seiner Möglichkeiten realistischer einschätzen und so seine Kräfte nutzbringender einsetzen kann.

Lediglich das Ende erscheint mir zu abrupt. Ist Herward nach Beendigung der einen Aufgabe zu Frau und Kindern nach Haithabu zurückgekehrt oder hat er sich noch einmal auf die Suche begeben, um auch die andere zu erfüllen?! Wie ist das Schicksal seiner Schwestern verlaufen, wie das seiner eigenen Familie?!? Gerade hier hat der Autor meiner Meinung nach das Potential des Romans nicht ausgeschöpft. Schade!

Trotzdem ein wundervolles Buch für ein paar still amüsierte Abende, das das 10. Jh. in einer Weise lebendig werden läßt, die nicht vielen gelingt!

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Die neuesten Kundenrezensionen
laaangatmig
Ich habe ja gewisse Erwartungen an einen Wikingerroman. Soll für mich in die Abenteuerrichtung gehen, falls es nicht ständig gemetzel gibt ist es auch nicht schlimm. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. August 2008 von Historienfreak
Bruder Agrippa on tour
Also ich muss sagen das ich mit diesem Buch anfangs im Klinsch lag...so richtig gings nicht vorwärts. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2007 von A. Spangenberg
Schade um das Geld
Ich hatte mich eigentlich gefreut, mal wieder einen lockeren Historienroman zu lesen, in eine ferne Welt einzutauchen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2002 von M. Meyer
Ich habe mich selten so durch ein Buch gequält...
Dieses Buch habe ich nur mit Hilfe einer gehörigen Portion Disziplin lesen können. Langweilige Passagen mit Rückblicken und Erzählungen die nicht in die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2002 von marc albes
Das schlechteste Buch, das ich je zuende gelesen habe!
Es ist gerade mal so spannend, daß ich nicht aufgehört habe, aber mehr auch nicht! Und das Ende belohnt das Durchhalten nicht einmal... Lesen Sie weiter...
Am 20. November 2001 veröffentlicht
Netter Versuch, aber nicht besonders gelungen.
Als Schleswigerin wollte ich gerade dieses Buch lesen. Leider habe ich schon vorher andere "Wikingerklassiker" wie Röde Orm und die Männer vom Meer gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. August 2001 von A. Fedorska
Es ist wirklich ein langer Weg nach....
Dieses Buch ist wirklich nur etwas für Leser, die nicht einen Roman erwarten, der sich in absolut chronologischer Reihemfolge abspielt, sondern mit div. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2000 von Rainer Soth
warten auf glendalough
Ich habe das buch haithabu mit wachsender begeisterung gelesen. die rezensorin vor mir fand sich durch die abschweifungen des agrippa gestört. Lesen Sie weiter...
Am 26. Mai 2000 veröffentlicht
Die Wikingerzeit wird lebendig
Ein alter Mönch, der weiß, daß er nicht mehr allzulange zu leben hat,schreibt seine Erinnerungen auf. Lesen Sie weiter...
Am 7. Dezember 1999 veröffentlicht
eine quälende reise nach haithabu
ich las den klappentext des buches und war begeistert: eine chronik eines mönchs im mittelalter, der einen wikinger nach norden in die heimatstadt seines vaters begleitet. Lesen Sie weiter...
Am 16. November 1999 veröffentlicht
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