Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Zeitalter des Wassermanns wurde von dem Filmemacher mit Leben gefüllt, der Filme wie
Amadeus und
Valmont drehte. Milos Forman führte bei dieser Version des Musicals von James Rado, Gerome Ragni und Galt MacDermot Regie. Der Film entstand 1979, zwischen seinen beiden Oscar-gekrönten Meisterwerken
Einer flog über das Kuckucksnest und
Amadeus sowie dem weniger bekannten
Ragtime. Durch die eher gemischten Kritiken (der amerikanische Filmkritiker Gene Siskel nannte ihn den besten Film des Jahres) und einem mäßigen Erfolg beim Publikum verschwand der Film bald aus dem kollektiven Bewusstsein. Dennoch erfüllt er sein Versprechen, die 60er Jahre wieder ins Leben zu rufen.
Hair belebt die bunte Welt einer Gegenkultur, die einen gemeinsamen Gegner hat: den Vietnamkrieg. Forman und sein Team gießen diesen Film über Sie aus, angefangen mit der fließenden Eingangssequenz, in der jede Menge Hippies, Polizisten und sogar deren Pferde sich eifrig zu dem Rhythmus von Aquarius bewegen. Treat Williams (Vertrauter Feind) spielt in diesem Film seine erste Hauptrolle, die beste, die er je spielen sollte. Er ist Berger, der Anführer einer Gruppe Hippies aus dem Central Park, der den Wehrpflichtigen Claude (John Savage) auf seinem Weg durch New York City und auf dem Höhepunkt dessen, was die 60er Jahre ausmachte, unter seine Fittiche nimmt. Die Musik wurde für den Film neu aufgenommen. Der von dem Mitglied der Gruppe Chicago, Don Dacus, abgelieferte Titelsong ist ein Highlight. Und wie Bergers pièce de résistance-Nummer sagt: "I've Got Life", so besagt das auch der Film bis hin zu der eindringlichen Verkündung "Let The Sunshine In". --Doug Thomas
Kurzbeschreibung
""Hair" ist das Musical der Hippie-Generation, der "Love-Ins" und der ersten Frieden Demos, und es ist heute aktueller denn je. Unvergeßliche Songs, wie "Let the sunshine in" oder "The age of aquarius" prägen dieses einzigartige Werk. "Hair" ist kein nostalgischer Rückblick, und doch trifft es den Nerv der wilden 60er Jahre so präzise wie kein anderer Film. Ein ausgelassenes, überschäumendes, vor Einfällen explodierendes Film Experiment."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Ordentliche DVD-Version des Klassikers, die ein wenig unter der nicht anamorphen Abtastung leidet. Eine Special-Edition des Hippie-Musicals wäre dringend von Nöten, aber begnügen wir und zunächst mit dem Extra des Trailers. Milos Foremans Umsetzung des Broadwaymusicals besticht durch den Realismus, den man von Musicals nicht gewohnt ist, durch eine mitreißende Choreographie und eine ausgezeichnete Darstellerriege.
Bild: Schön, daß der Film endlich auch Deutschland in einer DVD-Version erreicht, schade, daß die Abtastung in 4:3 gehalten ist und somit Einiges an Schärfepotential verschenkt. Die Disc macht trotzdem einen manierlichen Eindruck. Die Schärfe bietet eine zufriedenstellende Detaiwiedergabe (00.28.00, Geschirr auf Hochzeitstafel), zuweilen sogar eine gute (01.02.55, Totale, Menschenmenge). Ordentlicher Kontrast sorgrt für eine recht saubere Plastizität, trotz eines merklichen Grundrauschens.
Ton: Die Songmischung der englischen 5.1-Version schafft ein griffiges Musikambiente. Der saubere, trockene Bass wird aber auch in die deutsche Stereofasssung hinüber gerettet, die ansonsten natürlich eine verminderte Raumtiefe aufweist. Frontale Direktionalität bietet aber auch jene (00.12.12, Pferd) und die Dynamik ist recht kraftvoll. So macht die End-Siebziger-Produktion durchaus auch tonal Spaß. --movieman.de
VideoMarkt
Der Provinzler Claude aus Oklahoma will sich zwei Tage vor seiner Einberufung nach Vietnam das New Yorker Stadtleben ansehen. Im Central Park gerät er an eine Gruppe Hippies, die ihn nicht nur mit Haschisch und Flower-Power-Philosophie vertraut machen, sondern ihn auch in die Arme einer Millionärstochter treiben. Seinen Einsatz in Asien können sie dennoch nicht verhindern.
Video.de
Das beste an Milos Formans Leinwandversion des Rock-Musicals "Hair" sind zweifelsohne die Musiknummern und die Choreographie von Twyla Tharp. Ein Kassenerfolg wurde der Film seinerzeit dennoch nicht, die Kritik war sich uneins. Der Spiegel nannte ihn "eine millionenschwere Seifenblase", während die Times lobte: "Ein Beweis dafür, dass sich im Filmgeschäft noch echte Wunder ereignen können."
Blickpunkt: Film
Aufwendige, gelungene Verfilmung des Hippie-Musicals Hair als Dokumentation einer Zeit im Umbruch.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Milos Formans Leinwandversion des gleichnamigen Rock-Musicals über die Flower-Power-Generation.
Kurzbeschreibung
"Hair" ist das Musical der Hippie-Generation, der "Love-Ins" und der ersten Frieden Demos, und es ist heute aktueller denn je. Unvergeßliche Songs, wie "Let the sunshine in" oder "The age of aquarius" prägen dieses einzigartige Werk. "Hair" ist kein nostalgischer Rückblick, und doch trifft es den Nerv der wilden 60er Jahre so präzise wie kein anderer Film.
Ein ausgelassenes, überschäumendes, vor Einfällen explodierendes
Film Experiment.
Produktbeschreibungen
"Let the Sunshine in..." - Anti Kriegsbewegung, Blumenkinder und einfach gute Musik, verpackt in einen bewegende Story um Claude Bukowski John Savage, einen braven Jungen vom Land, der zur Musterung in die grosse Stadt berufen wird. Dort in New York City begegnet ihm das Lebensgefühl einer politisch motivierten, pazifistischen und freiheitsliebenden Generation, verkörpert durch Berger Traet Williams und seine Hippiefreunde. Verwirrt und dennoch magisch angezogen von dieser anderen Art zu Leben, verliebt er sich in die Flowerpower Schönheit Sheila Beverly DAngelo, sprengt High Society-Parties, landet im Gefängnis und schliesslich doch in der Army auf dem Weg nach Vietnam...