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Hail to the Thief
 
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Hail to the Thief

Radiohead Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
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Biografie

RADIOHEAD - BEST OF

“And I know I'm paranoid and neurotic, I've made a career out of it.” Thom Yorke
“We’re not a political band, we are political people.” Jonny Greenwood

Damit war eines Tages zu rechnen: The Best of Radiohead. Es hätte sich wohl kaum ein besserer Zeitpunkt für die erste große Retrospektive der phänomenalen Karriere dieser wohl enigmatischsten britischen Band unserer Zeit finden… Lesen Sie mehr im Radiohead-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (6. Juni 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Media (EMI)
  • ASIN: B000092ZYX
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.149 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. 2 + 2 = 5
2. Sit Down. Stand Up.
3. Sail To The Moon
4. Backdrifts
5. Go To Sleep
6. Where I End And You Begin
7. We Suck Young Blood
8. The Gloaming
9. There There
10. I Will
11. A Punch-Up At A Wedding
12. Myxamatosis
13. Scatterbrain
14. A Wolf At The Door

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aus der Tiefe des Raumes 19. Juni 2003
Format:Audio CD
Sie seien "eine Band für Intelektuelle", so sagt es uns der Spiegel. Sie werden als "die vielleicht beste Rockband heutiger Tage" gefeiert, aber manchmal unterstellt man ihnen auch, wie Nick Hornby in seiner Kolumne der New York Times, einen "nur bedingten Nutzen". Sie sind Radiohead - eine Band, dessen Platten man kaum noch gerecht werden kann, ohne sich schmerzhaftem Immer-wieder-Hören zu unterziehen und einer langen Liste Jazz-Elektronik-Verweise nachzugehen, die so ziemlich jeden Kritiker an den Rand seines Wissens stoßen lässt.

Und es wird nicht einfacher. "Hail To The Thief" vereint all das Spezielle, was dafür gesorgt hat, dass Radiohead "als vielleicht faszinierendste Band der Welt" (Musikexpress) gilt. Plattentest online zeigt es auf: Die monolithische Sperrigkeit von "Kid A", die pastorale Überhöhung von "OK Computer", der rockistische Überschwang von "The Bends", der sanfte Trost von "Amnesiac" - all das vereint sich auf diesen 60 Minuten Musik unter einem Titel, mit dem politisch Stelllung bezogen wird. "Hail To The Thief" ist nicht nur Name des Albums, sondern auch und vor allem Slogan einer Anti-Bush-Bewegung.

Musikalisch finden wir gitarrenstarke Unbequemlichkeiten, finstere Psychotrips, bewegen uns an den Rand der bisher gültigen Harmonielehre und hören - natürlich - das Erklingen unsterblicher Songs. Beziehungsweise Songpartikel. Denn etwas so einfaches wie ein Song wird einem bei Radiohead nicht unterkommen. Was wir finden sind vielmehr Aneinanderreihungen musikalischer Ideen, in denen Yorke seine Stärken verbindet. Er nimmt uns mit auf panische, hektische Ritte durch meditative Textzeilenwiederholungen, präsentiert britrockige Gitarrendonner, arbeitet mit Sequenzerloops, barocken und kammermusikalischen Parts.

Und es ist, als findet man diesen musikalischen Einfallsreichtum in jedem einzelnen Songpart, in jeder Zeile, Sekunde, in jeder - und wir übertreiben nur ein bisschen: Note. So viele Kleinstkosmen fantastischer Musikideen in nur einer einzigen Zeile. Und das mal 1000 macht einen Song - nein, keinen Song (das hatten wir schon).

Aber diese Track-Einheit wiederum mit 13 multipliziert ergibt den Makrokosmos, das Album "Hail To The Thief". Und auf diesem Makrokosmos gibt es so viel zu entdecken, dass ein Dauerhören der Platte nicht ausbleiben wird. Dafür jedoch werden die Gehörgänge, nach und nach, mit immer klarer erscheinenden Großartigkeiten belohnt: Computerspielereien, die angesprochenen großartigen Harmonien, die sich gar ausserhalb der Klassik-ästhetik befinden, Kontrapunktumkehrungen - oder auch, ganz konkret, analog-altmodische Konservativismen wie der Beginn des zunächst folk-lastigen "Go To Sleep". Und, gut versteckt vor scheinbarem Glattlauf, polyrhythmische Strukturen.

Alles so komplett verstrickt, dass selbst das Bestimmen des Tongeschlechts zu einem schier unmöglichen Unterfangen wird. Dur? Moll? Eigentlich ist es auch egal! Und sähe sich ein Musikwissenschaftler jetzt noch nicht ausreichend analytisch gefordert, so darf er sich gerne an die Polytonalität von "We Suck Your Blood" heranwagen - und es wird ihm kaum möglich sein.

Und wer von all dieser musikalischen Brillianz noch nicht überzeugt ist - wer immer noch, wie der anfangs erwähnte Nick Hornby, einen "bedingen Nutzen" unterstellt, oder wer wie der "New Musical Express" in dem groß angekündigten ersten weltweiten Review von "Verlust von Gefühlen" spricht - dem sei entgegengehalten, dass Radiohead bei allen musikalischen Purzelbäumen auch eine andere Weiterentwicklung zu "Kid A" und "Amnesiac" vollbracht haben. Alles klingt unbeschwerter und sogar das Mitsingen fällt wieder leichter.

Und das, obwohl Yorke wieder einmal alle Facetten seines gesangstechnischen Könnens zieht. Mal Monteverdi-Oper-Kastratenton, mal leidend, später wieder spöttisch-ironisch, manchmal auch punky, auf jeden Fall immer präsent - stets im Vordergrund. Stets das Zentrum. Der schwarze Faden durche ein rundum fantastisches Werk. Und da macht es auch nicht mehr viel, dass die metaphorischen Texte nicht unbedingt leicht zu interpretieren sind. Es würde ja auch nicht passen, wenn es anders wäre.

Und so sind Radiohead zwar komplex, aber genießbar und für einen Hörer, der seinem musikalischen Horizont eine Herausforderung gönnt, ein echtes Vergnügen. Aber, trotz aller Brillianz und trotz der konsequent notwendigen Höchstnote, eben auch nur für diese Sorte Hörer. Für die aber tut sich ein Stück große Kunst vor ihnen auf. Bei jedem Druck der Repeat-Taste ein wenig mehr.

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79 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
"Kid A" und "Amnesiac" waren nicht gerade leichtverdauliche Scheiben, und - ich gebe es zu - so manche Tracks darauf sind mir bis heute verschlossen geblieben. Deswegen ging ich auch mit großer Skepsis an HTTT heran, denn es stand zu befürchten, daß sich Thom Yorke nebst Anhang in absolut experimentelle, abgehobene Sphären verabschieden würden.

Doch was ich dann hörte, zauberte mir ein seliges Lächeln ins Gesicht - HTTT klingt so, als habe man das Beste der bisherigen Alben abgezapft und zu einem neuen, alles überragenden Werk erhoben. Thom Yorke klingt und singt melancholisch wie immer, im Gegensatz zu "Kid A" + "Amnesiac" aber nicht mehr so niederschmetternd depressiv. Musikalisch gesehen gewinnt auf HTTT die Eingängigkeit Boden zurück, ohne es aber an jener Tiefe fehlen zu lassen, die Radiohead eben ausmacht.

Radiohead haben offensichtlich den Trieb, ohne Rücksicht auf Verluste fortzumarschieren, aufgegeben und mit HTTT zum ersten Male erkennbar bei sich selbst geklaut, doch angesichts solch großartiger Alben wie "OK Computer" oder "The Bends" (die angenehm oft grüßen lassen) ist das wahrlich kein Verlust.

Anspieltipps: "Sail to the Moon", "Backdrifting" + "There There"

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von bjoern@u2tour_de VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Seit "OK Computer" wartet die Gemeinde der Alternative Musik-Fans auf ein gleichwertiges Album von Radiohead. Nach den hoch interessanten experimentellen, aber deswegen kommerziell nicht so erfolgreichen, Alben "Kid A" und "Amnesiac" wartet die Band jetzt mit der Erlösung auf. "Hail to the thief" ist ein weiteres Meisterwerk, dass eindeutig aus allen Veröffentlichungen in diesem Genre der letzten Jahre hervorsticht. Ein 14 Track langes Album, welches mit jedem Mal anhören an Eingängigkeit, Intensivität und Emotionen gewinnt und dass mensch einfach nicht wieder hergeben will. Eingängige Songs, fast Ohrwurm gleich, wie die erste Single "There There" lösen sich mit experimentellen Dance-Tracks a la "The Gloaming" ab. Aber auch wunderschöne Balladen wie "I will" oder "Sail to the moon" bieten die 5 Mannen aus Oxford auf. Doch bereits der Opener "2+2+=5" verspricht, was das Album hält: ein Werk aus einem Guss, das meinen CD-Player in den nächsten Monaten nicht verlassen wird.
Anspieltipps:
"There There"
"2+2=5"
"Where I end and you begin"
"I will"
Zudem besticht das Artwork dieser Special Edition durch seine Ungewöhnlichkeit. Die Aufmachung ist einer auffaltbaren Autolandkarte angeglichen und bietet einen Einblick ins Radiohead-Land. Desweiteren finden sich alle Texte der CD wieder.
Ein absolut lohnenswerter Kauf, der seine 3 Euro mehr gegenüber der normalen Version mehr als gerecht wird.
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meiner Ansicht nach das beste Album von Radiohead
Seit vielen Jahren höre ich jetzt schon die Musik von Radiohead. Und nachdem ich lange geschwankt habe, bin ich inzwischen der Ansicht, dass Hail to the Thief (Stand nach... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von keine Panik veröffentlicht
Zusatz Produktinfos
Nur als kurze Info, da es von amazon nicht aufgeführt wird:
Die Doppel-LP, 180g-Version, wird bei 45 rpm abgespielt!
Vor 18 Monaten von Los Petos veröffentlicht
Die Rückkehr zum Instrument
Nach der eher experimentell elektronisch orientierten Phase mit den Alben "Amnesiac" und "Kid A" entdeckt Radiohead auf dem Album "Hail To The Thief" die Instrumentalmusik wieder. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2010 von Emilie Schmidt
Top.
Ich glaube vom Stil her kann man dieses Album am Ehesten mit "Amnesiac" vergleichen. Sehr dichte Kompositionen, jedoch überwiegend mit klarer Songstruktur, also nicht so... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2008 von D. Brade
alles
Wenn Sie Radiohead mögen, aber nicht wissen ob Sie das Album kaufen sollen..tun sieh's. "Hail To The Thief" beinhaltet alles was an Radiohead so geliebt wird... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2006 von emily iversen
Two and two always make five.
Mit mit einem Gesang, der einem Urschrei gleicht, beginnt Hail to the thief's "Lukewarm" (Where two and two always makes a five!). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2006 von robb
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Mehr als zuvor wagen Radiohead hier etwas, was sich kaum eine andere Band traut: Eine Reise weit über die Grenzen der Musik und des Verstandes hinaus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2006 von "arrow193"
Hail to the Thief - mit Abstand bestes Album der Radioheads
Radiohead schaffen es immer wieder, sie werden von Album zu Album besser. Hail to the Thief ist ein Genuss vom ersten bis zum letzten Track. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2005 von "katjasomewhere3"
Schwere Kost
Eines steht fest, "Hail to the thief" gehört mit Sicherheit nicht zu den Alben, die gute Laune machen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2005 von Udo Kaube
Flüssiger als flüssig: Überflüssig!
damit kein zweifel aufkommt: ich verehre radiohead und halte sie - gleichberechtigt neben blur - für das beste, was england zur musikkultur der letzten zwanzig jahre... Lesen Sie weiter...
Am 8. April 2005 veröffentlicht
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