Zahllose Versuche, die Küchenarbeit zu erleichtern, denn vor dem Kochen kommt das Schnippeln - alle fehlgeschlagen. Scharfe Hobel kosten Fingerspitzen, Zwiebelhacker reizen zu Tränen, einmal weil das Teil nicht gleichmäßig schneidet, zum zweiten Mal beim Saubermachen, weg mit dem Kram!
Seit ich das Haiku habe, bleiben meine Finger heil und meine Augen trocken. Auch für meine kleinen Frauenhände sind die 20 cm der Klinge nicht zu lang, der Griff aus Honoki Holz liegt gut ausbalanciert in der Hand, so dass das Schneiden jeglicher Gemüse eine Freude ist. Sonst kommt mir auch nichts an die Klinge, ich bin Vegetarier. Kräuter habe ich lange mit dem Wiegemesser zersäbelt - weg damit. Das Haiku schneidet feinste Blättchen, der Saft bleibt drin und fließt nicht ins Schneidebrett. Tomatenmesser mit Säge - weg damit. Tomatenscheibchen fallen gleichmäßig aufs Brett. Vor Kurzem habe ich sogar das Schälmesser weggepackt, mit ein wenig Übung schält das Haiku Kohlrabi und Äpfel. Nach der Arbeit (die jetzt fast nicht mehr so heißen sollte) heiß abgespült und im Messerblock untergebracht, ist das Haiku immer griffbereit. Spülmaschine ist tabu, Glasschneideunterlagen auch, das Haiku mag Holz oder Kunststoff und ich mag das Haiku. Hätte ich es schon vor Jahren gekauft, hätte ich viel Geld (für all die nutzlosen "Helfer") und Nerven gespart. Ich benutze es täglich und es ist seit Monaten noch so scharf wie am ersten Tag. Nicht zu vergessen: es ist nicht nur scharf sondern auch schön. Erinnert euch das an jemanden? Genau, und der mag es auch.