Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannung auf See und in London, 19. Januar 2003
Wie in den vorherigen Romanen um Aubrey und Maturin ist man auch hier sofort im Ablauf der Abenteuer gefangen. Man zittert mit den Helden, diesmal mehr im Intrigensumpf von London, aber auch genügend im Gefecht auf See. Ab und an ist einem die Naivität des sonst so abgebrühten Kapitäs Aubrey unvorstellbar, aber er hat ja seinen Freund, Helfer und Arzt Maturin. Neben der abenteuerlichen Erzählung immer wieder ein sehr guter geschichtlicher Hintergrund wie es damals war und man wundert sich, wie England unter diesen Umständen zur Seeweltmacht gelangen konnte. Aber Disziplin, strenge Regeln und auch die Ehrbegriffe, die möglichen Grenzen zwischen gut und böse, spiegeln sich in der damaligen Zeit. Für Freunde der Seegeschichte ein Muss. Anfangen und nicht mehr aufhören. Wolfgang Bentz 53721 Siegburg
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend bis zur letzten Zeile..., 27. Juni 2005
... ist dieser Seefahrtsroman von Patrick O'Brian. Es ist einer der wichtigsten der ganzen Serie; denn hier laufen viele Handlungsfäden vorheriger Geschichten über Captain Jack Aubrey und seinen Freund Schiffsarzt und Geheimagent Stephen Maturin zusammen und werden in einer überraschend dichten Handlung gebündelt, die in ihrer Tragik über das Übliche eines Abenteuerromans hinausreicht. Es gibt in diesem Buch wieder all die sorgfältig recherchierten marinehistorischen und naturwissenschaftlichen Details, die ich an dieser monumentalen Romanreihe so liebe, und schöne Beschreibungen von Seeschlachten und dem Leben an Bord eines Kriegsschiffs zu Zeit der napoleonischen Kriege. Besonders gelungen ist allerdings die Beschreibung von politischen Intrigen und Geheimdienstaktivitäten, die von tiefer Sachkenntnis des Autors sprechen. Natürlich habe ich nach der Lektüre gleich zum nächsten Band gegriffen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Für Fans natürlich ein Genuss, 14. Dezember 2006
In diesem Band nehmen die Freunde dieser Serie (Frauen wird es darunter nicht viele geben) teil an einer langen, wenngleich erfolglosen Jagd auf ein feindliches Schiff. Am Ende dieses Turns befindet sich die Surprise mit ihrer eingeübten Besatzung wieder in heimatlichen Gefilden. Denn das soll die letzte Fahrt der veralteten Fregatte für die britische Kriegsmarine sein. Die Verschrottung des schnellen Seglers droht, wenn sich da nicht die Möglichkeit eines Kaufs bieten würde.
Kapitän Aubrey vertraut dieser Möglichkeit Dank seiner wohlgefüllten Börse (Prisengelder) und sitzt, leichtsinnig wie diese Fahrensleute an Land oft genug zu sein scheinen, Börsentricksereien mit fatalen Folgen auf.
Das Ergebnis: Verurteilung zu einer brutalen Geldstrafe und Pranger; nicht weil das Gericht in Aubrey einen Verbrecher sieht, sondern einen politischen Gegner der Regierungspartei.
Der Hauptteil dieses Romans umfasst die Schilderung eben dieses Prozessverlaufs, der, wie der Autor in seinem Vorwort schildert, damals genau so möglich war, so unverständlich das heute erscheinen mag.
O`Brian gelingt eine hochinteressante Schilderung des Lebens an Land in der damaligen Zeit. Aubrey indes droht das Ende seiner Karriere aufgrund seines Fehlers.
Aber vielleicht kann Jacks Freund Stephen noch etwas bewirken, denn Sir Joseph Blaine, der Ex-Geheimdienstchef, kommt gerade im richtigen Moment eine Treppe herauf.
Spannend, packend, faszinierend, schlicht: wie immer ein dichter Plot, auch wenn manch einer ein bisschen Pulverdampf vielleicht vermisste. HMcM
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