Ich kann wirklich nicht verstehen wie manche Rezensenten sich dermaßen über den (Un-)Wahrheitsgehalt dieses Films aufregen. Filme stilisieren und abstrahieren IMMER, es gibt keinen Film, selbst Dokus, die 100% korrekt sind. Bei allen Filmen werden Sachen ausgelassen, es wird dazugedichtet, es wird vereinfacht, etc.
Personen die sich über diese Sachen aufregen verpassen leider (nicht nur bei Filmen) oftmals die eigentliche Botschaft einer Sache. Ich will wirklich nichts übermäßig tiefsinniges in diesen Film hineininterpretieren, aber er ist durchaus witzig und unterhaltsam gedreht. Er wurde in einer Zeit gedreht in dem nicht jeder 15jährige einen 3GHz Prozessor hatte und ne DSL Flatrate. Dem Regisseur ging es auch gar nicht darum dieser Zielgruppe gerecht zu werden, da er wusste dass es unmöglich wäre einen spannenden Film übers Hacken zu drehen (auch 23 handelt nicht vorrangig von dem Hacken von PCs). In diesem Film wird das Hacken als bunt und witzig dargestellt. Das wirkt heutzutage, ob des hohen "PC-Wissens" das fast alle Bürger sich angeeignet haben albern, dennoch sollte man darüber hinwegsehen können und sich einfach an den schnellen Dialogen, den coolen Jungdarstellern und dem spitzen Soundtrack erfreuen.