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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Cassie macht sie alle platt. :),
Von Filomena "Filo" (Sachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hack/Slash, Bd.1 : Der erste Schnitt (Gebundene Ausgabe)
In jedem Slasher-Film gibt es ein Mädchen, dass am Ende übrig bleibt. Die einzige Überlebende. Cassie Hack ist eine von ihnen...Cassie Hack war eine Aussenseiterin. In der Schule stets der Pushingball anderer Mitschüler, da niemand etwas mit ihr anfangen konnte. Sie war ruhig, hasste die Barbie-Püppchen und zog sich gerne düster an... Sie lebte in ihrer eigenen Welt und wollte nur in Ruhe gelassen werden. Cassies Mutter war die Küchenchefin an der Schule und sah lange Zeit hilflos mit an, wie ihre Tochter von den Anderen gequält wurde. Eines Tages... verschwanden nach und nach die Jugendlichen, die Cassie das Leben zur Hölle gemacht hatten und es gab des öfteren "falschen Hasen" zum Mittag... Als man heraus fand, dass Cassies Mutter die Mitschüler getötet hatte und den anderen zum Fraß servierte, stürmte die Polizei die Küche... Cassies Mutter tötete sich selbst, in dem sie den Kopf in einen Topf mit kochend heißer Suppe steckte... Doch tot blieb sie nicht... Cassie wurde an eine andere Schule versetzt und war dort nun noch mehr Aussenseiter, da die Story mit ihrer Mutter natürlich die Runde machte... Nach einiger Zeit verschwanden wieder Schüler. Cassie fand heraus, dass ihre Mutter als rachsüchtiger Slasher zurück gekommen war und wieder tötete... Um ihre Tochter zu schützen... Soweit reichte ihr Verstand noch aus. Doch Cassie war gezwungen dem ein Ende zu bereiten.. Sie war die Einzige, die dazu in der Lage war... Also, erschoss sie ihre Mutter... Tags darauf verließ sie die Schule, veränderte sich... Wurde stärker... Eine Aufgabe, auf die sie so lange gewartet hatte, war endlich in ihr Leben getreten... Cassie schwörte von dem Tag an jeden Slasher zur Strecke zu bringen, der da draußen sein Unwesen trieb... Hack / Slash ist mit Sicherheit genauso wenig normal wie seine Heldin. Cassie ist bissig, eiskalt und derartig hart im nehmen, das sogar Buffy blaß werden würde. Die deutsche Auflage des amerikanischen Sammelbandes kommt in einem etwas kleinerem Hardcoverformat. Und hat einige Extras zu bieten. Neben den Profilen der Monster, erhält man Einblick in Slasher-Filme, der Theateraufführung von Hack / Slash, einen Einblick ins Skizzenbuch und vieles mehr... In dem Punkt ist die deutsche Version etwas umfangreicher als das amerikanische Gegenstück. Einziger Abstrich sind die eigenartigen Zensuren in beiden Fassungen. In einer Geschichte sitzt Cassie in einer schlechten Filmvorstellung und verzieht das Gesicht. Auf einem der Bilder würde ich sagen, dass sie die Zunge raus streckt, aber das wurde überblendet... Es wird euch beim lesen auffallen... Während in einer anderen Passage gezeigt wird wie einem Slasher der Schädel weggeschossen wird. Also ist Zunge schlimmer als Loch im Kopf? Komische Logik... Der Humor, der deutschen Fassung ist nett.. gut umgesetzt, aber an mancher Stelle wirkt das englische Gegenstück einfach besser. Die die jedoch "nur" die deutsche Fassung lesen, werden natürlich nichts vermissen. Hack / Slash ist durch und durch ein geiler Comic, nicht nur für Slasher Fans. Man sollte ihn nicht zu ernst nehmen und einfach genießen. Für mich war es auf jeden Fall eine Anschaffung wert und ich bin großer Fan von Cassie und Vlad geworden und weiß nun auch als was ich das nächste Mal zur Halloween Party gehe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der erste Schnitt ist erst der erste Schritt,
Von Splashcomics (Waldshut-Tiengen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hack/Slash, Bd.1 : Der erste Schnitt (Gebundene Ausgabe)
Splashcomics.de meint: Dass als empfohlenes Lesealter 16 und älter angegeben wird, ist sicher nur gut so, denn für jüngere Leser wäre dieser Comic nun doch nichts. Er ist ziemlich blutig und dank der farbigen Ausgabe ist dieses Blut auch sehr gut zu sehen. Hier kann der Comic sicher mit jedem Slasherfilm mithalten. Und sicher ist dies auch so von den Autoren so gewollt worden. Doch die vielen Toten können nicht darüber hinweg täuschen, dass Autor Tim Seeley gar nicht die Slasherfilme nachahmen will. Sicher: Er nimmt sie als Grundlage seiner Arbeit und hat diesen Comic sicher auch als Hommage an Slasherfilme angelegt. Aber er geht dennoch einen ganz anderen und neuen Weg. Denn bisher gab es zwar immer wieder Überlebende in diesen Filmen, sie nahmen aber ihre Aufgabe Slasher um die Ecke zu bringen nicht so ernst, wie dies in diesem Comic geschieht. Ja, Hack/Slash ist etwas Neues, ist etwas Innovatives, etwas was man noch nicht zu sehen bekommen hat und nimmt doch bekannte Motive wieder auf und verwendet sie zu den eigenen Gunsten.Es gibt allerdings von vorne herein ein Problem mit dieser Serie, das vielleicht bald behoben wird oder auch nicht: Es ist das des Monsters Of The Week. Jedes der Abenteuer ist dadurch geprägt, dass Carrie und Vlad mal wieder zu einem besonders grauenvollen Mord kommen, einen Slasher finden und diesen auf möglichst interessante Weise umbringen. Ein wirklicher roter Faden fehlt derzeit noch und auch wenn die zwischenzeitlich stattfindende Charakterisierung von Carrie, die immer mal wieder an ihre Grenzen stößt, einen Ansatz eines roten Fadens aufzeigt, so ist das noch nicht genug. Natürlich wirkt Carrie dadurch menschlich und nicht ganz so abgehoben, wie dies zu Beginn noch den Eindruck macht. Und das wiederum macht es dem Leser einfacher sich mit ihr zu identifizieren. Und doch bleibt bei den ersten beiden Geschichten in diesem Band das Gefühl des Déja-Vu zurück. Die Ideen für die Slasher sind sicher interessant und der Kampf gegen diese auch gut inszeniert, aber das Gefühl sagt: Hier fehlt noch etwas. Dieses Gefühl legt sich erst mit der dritten Geschichte, bei der einige sehr bekannte Horror-Comic-Künstler umgebracht werden. Hier zeigt sich dann, was dieses neue Serie ausmachen könnte: Nicht nur eine bitterernste Herangehensweise an dieses Thema, sondern ein bissiger Humor, der das Genre auch auf die Schippe nimmt. Und das ist bei der dritten Geschichte perfekt gelungen. Dass Steve Niles und Robert Kirkman daran glauben müssen ist vielleicht sogar etwas, was so mancher Fan sich gewünscht haben mag. Denn Beide sind dafür bekannt ihre Charaktere ordentlich leiden zu lassen. Warum da nicht auch einmal das Ganze umdrehen? Das ist einfach toll anzusehen und auch sehr gut getextet. Stefano Caselli bringt mit einem sehr guten Zeichenstil die Geschichten gut herüber. Was etwas negativ auffällt ist der abrupte Wechsel in der Kolorierung zwischen der ersten und zweiten Geschichte. Sicher passt insgesamt der neuere Stil besser bei diesem Comic, als der der ersten Geschichte, der sehr realistisch daher kam. Denn Hack/Slash benötigt etwas Stilisierung, um nicht zu sehr den Vorbildern zu erliegen. Sehr gut ist einmal mehr die Bearbeitung von Cross Cult ausgefallen, die dem Band neben der Kurzgeschichte Slashing Through The Snow auch noch eine Bildergalerie und eine Galerie mit Entwürfen der Serie spendiert hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schnittbericht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Hack/Slash, Bd.1 : Der erste Schnitt (Gebundene Ausgabe)
Was das horizontale Gewerbe darstellt sollte jedem klar sein. Da gibt es aber noch die Profession des horizontalisierenden Gewerbes. Nein, Menschenschieber aus Osteuropa sind damit nicht gemeint. Die Bezeichnung zielt eher auf Figuren wie Jason Vorhees, Mike Myers, Freddy Krueger, Maniac Cop oder Leatherface ab. Richtig, unsere allseits beliebten Freunde von der Slasher-Fraktion, die zielsicher und engagiert mit Vorliebe Teenys und Twens in eine endgültig horizontale Lage bringen, bevorzugt sechs Fuß tief, mit Erde aufgefüllt, Blümchen oben drauf und Grabstein inklusive.Cassie Hack hatte einst eine Begegnung mit einem dieser Slasher, der Lunch Lady, und überlebte. Seitdem jagt sie diese Brut mit ihrem entstellten, aber dafür sehr muskulösen Kumpel Vlad. Vlad zückt am liebsten seine Machete, wenn er Cassie auf ihren Streifzügen den Rücken deckt. Dabei könnte Cassie eigentlich ein ganz normales Leben führen, wenn sie nicht sich selber für den totalen Freak halten würde. So durchstöbern Cassie und Vlad die Tageszeitungen nach Hinweisen auf Slasher. Stellt sich der erhoffte Slasher dann nur als profaner Serienmöder heraus, ist Cassie ziemlich enttäuscht. Wo der Unterschied ist? Serienmörder sind gewöhnliche Menschen mit Hang zum Schlitzen, während Slasher aus dem Jenseits zurückgekehrt sind um unerledigte Kehlenschnitte nachzuholen. Im vorliegenden ersten Band "Der erste Schnitt" wird in vier trefflichen Kurzgeschichten über den Tod von Cassies Ursprüngen, einem mordenden Tierarztpraxisangestellten, von einem Kreuz schwingenden untoten Priester auf einer Sexparty und einer Mordserie auf einer Comiccon berichtet. Mit das Beste an Hack/SLASH: der Humor. Dankenswerter Weise nimmt sich die Serie nicht allzu ernst, was man an den Opfern auf der Comicmesse sehr gut sehen kann. So gibt es die gemeuchelten Zeichner Steve Niles oder Robert Kirkman tatsächlich. Dabei vergisst Erfinder Tim Sweeney allerdings nicht seinen Figuren Tiefgang zu verleihen. So beschäftigen sich Vlad und Cassie stets auch mir ihrer Motivation und geben das eine oder andere dunkle Geheimnis aus ihrer Vergangenheit preis. Hack/SLASH präsentiert sich sehr gut gezeichnet im CrossCult typischen Hardcover und ist wie immer mit schönen Extras in Form von Sketchbook und Hintergrundinfos versehen. Für Fans von Slasherfilmen, sei es ob sie sich ernsthaft darüber gruseln oder sich dabei kaputtlachen, ist Hack/SLASH die erste Wahl unter Comics. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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