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Habsburgs verkaufte Töchter Taschenbuch – 1. März 1994


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 20 (1. März 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349221827X
  • ISBN-13: 978-3492218276
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 2,2 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Verkaufte Töchter - minus zwei

»Sie sind Opfer der Politik«, hat Maria Theresia über das schreckliche Schicksal einiger ihrer Töchter geklagt - während sie gleichzeitig ungerührt alle Hebel in Bewegung setzte, das nächste Opfer auf dem Altar der Politik darzubringen. Es war ihre jüngste, Marie Antoinette, die man als Fünfzehnjährige nach Frankreich verschickte, um einen alten Erbfeind als neuen Verbündeten zu gewinnen. Fast auf den Tag genau vierzig Jahre später wurde Maria Theresias neunzehnjährige Urenkelin Marie Louise mit Napoleon I. vermählt, in der trügerischen Hoffnung, den verhaßten Aggressor milde zu stimmen.

Die Faszination des gewaltsamen Todes der Marie Antoinette und die Faszination, die von dem gewalttätigen Korsen, Marie Louises erstem Mann, ausging, hat die beiden Frauen zu beliebten Objekten seriöser Historiker, wie voyeuristischer Trivialautoren werden lassen. Stefan Zweig nannte Marie Antoinette in seiner berühmten Biographie einen »mittleren Charakter«, ein Urteil, das durchaus auch auf Marie Louise zutrifft. Beide waren keine markanten Persönlichkeiten, über beide wäre längst der Schleier des Vergessens gesunken, hätte ihnen das Fatum nicht einen Platz im Rampenlicht der Geschichte zugewiesen.

Der Schleier des Vergessens ist, aus welchen Gründen immer, über eine Reihe anderer Habsburgertöchter gebreitet, die keine mittleren, sondern ganz außerordentliche Charaktere waren. Ihre Lebensgeschichte liest sich überwiegend ebenso abwechslungsreich, aufwühlend und tragisch wie jene von Marie Antoinette und Marie Louise. Letztere scheinen daher in dieser Anthologie lediglich als Randfiguren auf, weil über sie im wesentlichen alles gesagt worden ist, was zu sagen ist.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von I. Wodni am 18. November 2004
"Habsburgs verkaufte Töchter" bietet einen interessanten Einblick in das Leben von sechs Frauen, als Habsburgerinnen geboren, jung verheiratet und in der Geschichte vergessen wurden. Diese Frauen waren teils gepeinigt, teils diskriminiert, teils hochintelligent, teils hervorragende Regentinnen ... aber eines hatten sie alle gemeinsam: Sie wurden / werden gewaltig unterschätzt.
Thea Leitner hat hier kurze und doch ausführliche Biografien über folgende Habsburgerinnen verfasst:
Kunigunde, die aus rein politischen Vorteilen mit einem bayrischen Herzog veheiratet wurde, der keineswegs einer Kaiserstocher würdig war.
Margarethe, die dreimal verwitwet und kinderlos war; damit war ihr Schicksal als Frau eigentlich besiegelt, aber sie setzte sich mit Hilfe ihres Bruders in der Politik durch und regierte über Jahre auf eigene Faust die Niederlande. Margarethe entwickelte sich zu einem der besten Diplomaten, was sie nicht zuletzt ihrer hohen Intelligenz zu verdanken hatte.
Maria, die ihr Leben lang als "Mannsweib" galt und nach dem Tod ihres unfähigen, aber geliebten, Mannes, des Königs von Ungarn, die Zügel selbst in die Hand nahm und höchstpersönlich mit ihren Soldaten mitkämpfte.
Anna, die Mutter des geliebten, gefeierten und großartigen Königs von Frankreich, Ludwig XIV. Dass sie dem "Sonnenkönig" den Weg zu seiner erfolgreichen Herrschaft geebnet hat, unter widrigsten familiären und politischen Umständen, weiß fast niemand. Anna von Österreich war eine der stärksten und ehrgeizigsten Frauen, die hier behandelt werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Vio TOP 100 REZENSENT am 3. August 2013
"Selbst zwei Monate später war die Rohheit des portugiesischen Wunderarztes, der mich mit seinen lieben Händen abscheulich zerfleischte, zu spüren. Ich finde, hier ist es fast besser, wie die wilden Tiere im Walde sich seiner Last zu entledigen."

Diese Worte schrieb Maria Leopoldine von Österreich, durch die Heirat mit dem mutmaßlichen Schläger und Vergewaltiger Dom Pedro Kaiserin von Brasilien und Königin von Portugal, über die Geburt ihres ersten Kindes und ihre Behandlung durch den Chirurgen Dr. Picanco an eine ihrer Schwestern. Diese Worte sind es, die mehr als überzeugend verdeutlichen, wie machtlos viele selbst hochrangige Frauen im Laufe der Geschichte waren.

Im Falle Leopoldines entließ Dom Pedro den österreichischen Arzt seiner Gattin ebenso wie sämtliche ihrer aus ihrer Heimat nach Brasilien mitgereisten Vertrauten. Grund für die Entlassung des Arztes war, dass dieser der Kaiserin die Anweisung gegeben hatte, während der fortschreitenden Schwangerschaft nicht mehr auszureiten. Diesen vernünftigen Ratschlag betrachtete Dom Pedro offenbar als Affront, denn er entließ den Arzt und ersetzte ihn durch einen unfähigen Sadisten, der nicht einmal bemerkte, dass die Nachgeburt sich wochenlang nicht aus dem Uterus der jungen Frau gelöst hatte.

Zu sagen hatte die Kaiserin dazu nichts. Es stand ihr nicht zu, ihren eigenen Gynäkologen zu wählen. Es stand ihr nicht zu, die Erzieher ihrer Kinder zu wählen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. April 2001
Der Werbeslogan hat seiner Zeit gelautet, faszinierende, meist tragische Frauenbiographien. Das mit der Tragik verstehe ich bis heute nicht ganz. Abgesehen von der Kaiserin Leopoldine, vielleicht noch von der Königin Maria Karolina, konnte ich die übrigen Biographien nicht tragisch finden. Natürlich finden sich auch hier unglückliche Jahre und Schattenseiten, aber grundsätzlich handelt es sich um erfolgreiche, weitgehend aktive Frauen, selbst wenn ihnen von der eigenen Familie Beschränkungen auferlegt wurden. Dabei gibt es mir zu denken, dass die scheinbar unabhängigste der sechs Herrscherinnen auch die frühesten Lebensdaten hat (Kunigunde während ihrer Witwenzeit), das schlimmste Schicksal (Leopoldine), in die 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts fällt. [Sollte sich die Situation der Frauen etwa seit dem (angeblich so rückschrittlichen) Mittelalter eindeutig verschlechtert haben?] Thea Leitner will keine profunde Historikerin sein, sie wendet sich in ihren Büchern an ein breites Publikum. Sie bietet daher einfache (vereinfachte) Lebensbeschreibungen an, in denen auch unterhaltsame Anekdoten nicht fehlen. Im Gegensatz zu anderen bellestristischen Historikern/innen ist sie aber keineswegs unkritisch. Ansatzweise regt sie zur Hinterfragung der Fakten an, auch wagt sie es traditionelle und weit verbreitete historische Urteile (oder Vorurteile) in Frage zu stellen. Doch in erster Linie will sie wohl unterhalten und vielleicht auch zur Weiterbeschäftigung mit ihrem Thema anregen. Dies gelingt ihr auf einem mehr als akzeptablen Niveau. Als ich das Buch vor einigen Jahren gelesen habe, war es gerade frisch erschienen.Lesen Sie weiter... ›
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