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Habsburgs schwarze Schafe. Über Wüstlinge, Schwachköpfe, Rebellen und andere Prinzen [Gebundene Ausgabe]

Christian Dickinger
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2000
Als sich Winston Churchill über die »idiotischen habsburgischen Erzherzöge« ärgerte, stand er mit seiner Ansicht nicht allein da. Warum kamen gerade bei diesem Herrschergeschlecht besonders viele Abweichungen von der Norm vor? Christian Dickinger schlägt die dunklen Seiten der Geschichte des Herrscherhauses auf und schreibt informativ und anschaulich über aristokratische Arroganz, den fanatischen Glauben an das Gottesgnadentum, die Jahrhunderte lang betriebene dynastische Inzucht und den Wahnsinn als deren Folge.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 223 Seiten
  • Verlag: Ueberreuter (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800037718
  • ISBN-13: 978-3800037711
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,1 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.171.266 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Dieser mitunter pikanten, in jedem Fall aber tragischen Thematik nähert sich der Autor mit angenehmer Distanz. Er bedient weder den Voyeurismus seiner Leser, noch versteigt er sich in die Überheblichkeit des historisch Besserwissenden. Mit fundiertem Detailwissen und Zitierung zahlloser Anekdoten versteht er es, historisch zu nterhalten.« (Salzkammergut Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Christian Dickinger: Geboren 1970 in Gmunden. Studium u. a. der Politikwissenschaft an der Universität Wien, seit 1997 freier Schriftsteller mit Schwerpunkt Politik, Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Orgien der Inzucht... 8. Januar 2007
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
...feierte die Familie Habsburg durch Jahrhunderte. Ursache laut Christian Dickinger: dynastische Erwägungen und primitiver Standesdünkel. Ergebnis: Schwachsinn, physische Gebrechen, Charakterschwächen, intellektuelle Impotenz und allerlei Geisteskrankheiten.
Mit einigen Habsburgern, die oben erwähnte Merkmale - mehr oder weniger - aufweisen, beschäftigt sich der Autor näher: Kaiser Ferdinand I. und Kaiser Franz Joseph; Kronprinz Rudolf und die Erzherzöge Ludwig Viktor und Otto sind hier wohl ganz vorne zu nennen.
"Schwarze Schafe" gab es natürlich auch in anderer Hinsicht - nämlich die "Aussteiger" aus der Dynastie. Sie verloren alle ihre Privilegien. Ein aus dem Jahre 1839 stammendes "Familienstatut" (vor der Öffentlichkeit geheimgehalten) legte nämlich fest, dass kein Mitglied des Kaiserhauses ohne die Erlaubnis des Kaisers heiraten durfte. Das bekamen gerade die "Aussteiger" zu spüren...
Ein amüsantes, faktenreiches Buch, das das Habsburgerbild, das in Österreich manchmal einer Verklärung unterliegt, ergänzt.
Zum Schluss noch ein positives Beispiel (auch solche gibt es) für die Habsbuger-Dynastie: Erzherzog Johann (mit seiner steirischen Postmeisterstochter Anna Plochl) - ein wahrlich beeindruckender Habsburger!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen solide und sachlich..... 5. Juni 2003
Format:Gebundene Ausgabe
...informiert christian dickinger in diesem buch über die schattenseiten in den seelen der herrschenden oder nur müßiggehenden habsburger der letzten zweihundert jahre. sein ton ist nüchtern und objektiv, sarkastisch nur in zusammenhängen, die den nationalsozialismus betreffen. titel und untertitel des buches sind irreführend und unzureichend, weil es nicht nur um prinzen und kaiser, sondern auch um eine kaiserin (sissi, wer sonst?) und eine prinzessin (kronprinz rudolfs tochter elisabeth) handelt, außerdem war kaiserin sissi mitnichten eine habsburgerin.
der inhalt des buches ist also wohltuend weniger reißerisch als die ankündigung. man erfährt viel über leben und treiben der zügellosen, verwöhnten angehörigen des kaiserhauses und über leben und vegetieren der armen geistesschwachen unter ihnen.
nur dreien, seltsamerweise in einer generation, gelang die flucht in eine mehr oder weniger glückliche bürgerliche existenz, mit schimpf und schande und ohne einen groschen geld.

der einzige, der für mich in dem interessanten kaleidoskop von degeneration und inzucht, selbstherrlichkeit und geschichte fehlt, ist kaiser maximilian von mexiko. sowohl seine begabungen als auch sein rebellischer geist und seine sozialen bestrebungen hätten ein porträt gerechtfertigt. dafür gibt es ein kapitel über karl habsburg-lothringen, den berühmtesten der kaiserenkel, das erfrischend ohne liebedienerei auskommt.
alles in allem mit leichter hand geschrieben, unaufdringlich und erhellend.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Ach, was freut sich der Boulevard doch wieder, wenn sich ein Prinz Harry wieder einmal morgens um 4 nach einer durchzechten Nacht mit der falschen Dame in sein Auto begibt und dabei offensichtlich nur mühsam gegen die Folgen des Alkoholmissbrauchs ankämpfen kann? Und wie spannend ist es doch, die alte Verschwörungstheorie über den Tod von Lady Diana wieder und noch mal in anderer, natürlich aber reißerischer Form präsentiert zu bekommen? Geben wir es doch zu: Als Menschen lieben wir menschliche Schwächen, vor allem, wenn es die menschlichen Schwächen anderer sind und wir sie auf dem Präsentierteller vorgeführt bekommen. Und so haben die "Royals" doch auch heute eine wichtige Funktion: Sie sorgen für ein Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gesellschaft. Denn die sind reich und wir sind arm. Aber eigentlich sind wir doch gar nicht so verschieden.

Christian Dickinger erweitert unsere Perspektive jetzt etwas und zeigt, dass es in der Geschichte noch ein paar Royals gab, die noch viel skurriler waren, als wir es aus dem 20. und 21. Jahrhundert kennen. Ein kleiner, unehelicher Seitensprung gehört da natürlich noch zu den völlig harmlosen Geschichten. Es muss schon mindestens Travestie sein, regelmäßiger Sex mit der Unterschicht oder auch Selbstmord. Auch seelische Grausamkeit und Erbkrankheiten sind im Angebot. Das alles wird gefördert durch die absurde Politik der Inzucht, die sich in der Familie Habsburg seit Jahrhunderten breit gemacht hat.

Das alles zeigt, dass durch Abschottung gegenüber anderen niemals eine Elite erhalten oder gar entstehen kann. Sonst aber hat man eigentlich nicht viel zu lernen hier, aber viel Spaß beim Lesen, denn das Buch ist gut und unterhaltsam geschrieben. Es lebe der Boulevard.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Kenne Besseres
Das Buch ist an sich nicht schlecht.... Aber sogar für einen Geschichtefan ist das Herumgehüpfe - innerhalb eines Kapitels - zwischen Jahrhunderten, Herrscherfamilien und... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Karina veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Geschichtslektionen ad usum Delphini
Der Buchtitel klingt vielversprechend: Die schwarzen kaiserlichen Schafe in all ihren Skurrilitäten und grotesken Absonderlichkeiten, dazwischen einige wenige, die positiv aus... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2009 von weiser111
1.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschend!
Ich bin historisch sehr interessiert und habe daher schon sehr viel über Geschichte (und natürlich auch die Habsburger) gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2006 von M. Diermayer
3.0 von 5 Sternen Das Buch, das Thea Leitner nicht schreiben wollte...
Jetzt ist es also da, das Buch, das Thea Leitner nicht schreiben wollte: Im Vorwort von "Habsburgs vergessene Kinder" erklärt sie, daß sie nur über sympathische... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2006 von Nadine1978
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Als ich die ersten Seiten des Buches durchblätterte und kurz in die einzelnen Geschichten reinschmökerte, war ich doch sehr enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2006 von Lou
4.0 von 5 Sternen Habsburg mal anders
Zum Thema Habsburg wurde ja schon einiges geschrieben. Und wie es so oft mit der "guten alten Zeit" ist, wird beschönigt, relativiert und hofiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2006 von "kreiza"
5.0 von 5 Sternen Erstklassig
Habsburgs schwarze Schafe" von Christian Dickinger ist wohl eines der besten Bücher,das jemals über die Habsburger geschrieben wurde, für mich das mit Abstand... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2006 von micko gerhard
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