In diesem Spiel müssen Karotten angebaut, gegossen und geerntet werden- und das bevor der Hase sie erwischt. Es spielen also alle Spieler gemeinsam gegen den Hasen.
Auf dem Spielplan gibt es zwei Karottenfelder, ein helles und ein dunkles. Angebaute Karotten werden auf das helle Feld gesetzt, gießt man eine Karotte pflanzt man sie auf das dunkle Feld um. Der Würfel hat verschiedene Symbole: Ein, bzw. zwei Hasen: Der Hase darf entsprechend viele Felder weiterhoppeln, Karotten denen er unterwegs begegnet darf er einsammeln. Karotte: eine Karotte pflanzen, falls es keine mehr gibt eine ernten. Gießkanne: Eine Karotte gießen. Maulwurf: Eine Karotte pflanzen oder eine gießen; kann keine mehr gepflanzt werden eine gießen oder eine ernten. Wer zuerst 4 Karotten hat (der Hase oder alle Spieler gemeinsam) gewinnt.
Spaß: Sicher nicht das Nonplusultra in Sachen fantastische Spielideen, aber auch nicht furchtbar. Eine Runde dauert ungefähr fünf Minuten, was bedeutet, dass auch jüngere Kinder mit der Konzentration hinterherkommen.
Haltbarkeit: Das Spielbrett befindet sich im Karton und bleibt auch dort. Der Hase und die Karotten sind aus Holz und damit ohnehin auch sehr robust.
Pädagogischer Wert: Gemeinsamkeitsgefühl entwickeln (wir alle gegen den Hasen). Würfelsymbole erkennen und danach handeln. Erste taktische Überlegungen (wo platziere ich die Karotte; wie entscheide ich mich am besten wenn das Würfelsymbol mehrere Alternativen zulässt). Feinmotorik beim pflanzen bzw. umtopfen der Karotten.
Fazit: Nicht das Spiel mit dem größten Unterhaltungswert, das sind schon meistens die mit etwas mehr Ausstattung und eben größeren Kartons. Diese werden es für zu Hause auch bleiben. Für Unterwegs ist das Spiel prima geeignet, da die Schachtel nicht viel Platz wegnimmt und auch der zum Spielen benötigte Platz hält sich in Grenzen. Empfehlen würde ich es ab etwa 3 Jahren, auch wenn die Kleinen evtl. noch etwas Hilfe beim taktisch geschickten platzieren der Karotten brauchen.