14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gib acht auf ihre Worte, 27. März 2006
Auch das aktuelle Werk "Hab acht auf meine Schritte" der amerikanischen Bestseller-Autorin Mary Higgins Clark erweist sich wieder einmal als ein absoluter Klassiker der Krimi-Literatur. Doch um einen guten Eindruck von dem genannten Roman zu vermitteln, möchte ich zunächst kurz den Inhalt skizzieren:
Inhalt: Alles dreht sich um ein Haus! Ein wundervolles Haus mitten in einer beschaulichen Kleinstadt nicht weit von New York entfernt und somit ideal für die begabte Innenarchitektin Celia Nolan und ihren Mann Alex, einen erfolgreichen Anwalt, geeignet. Denn seit längerem planten die beiden zusammen zu ziehen und als Alex das Haus entdeckt, kauft er es seiner Frau als Geburtstagsüberraschung. Eine Überraschung mit Folgen: Genau in diesem Haus hatte Celia Nolan bereits einmal gewohnt: Das Haus ist das Haus ihrer Eltern und in diesem Haus hat sie als zehnjähriges Mädchen ihre Mutter erschossen und deren Liebhaber angeschossen. Man warf ihr damals vor, den Mord kaltblütig aus Eifersucht begangen zu haben und dennoch wird sie freigesprochen. Fernab baute sie sich bei Pflegeeltern ein neues Leben auf und nun - 24 Jahre später - kehrt sie exakt an den Ort des Grauens zurück.
Kaum angekommen holt sie ihr Kindheitstrauma ein: Haus und Garten sind bei ihrer Ankunft verunstaltet und weisen eindeutig auf das vergangene Verbrechen hin. Und irgendjemand scheint über die wahre Herkunft Celia Nolans Bescheid zu wissen, denn es ereignen sich immer mehr ungewönliche und bedrohliche Ereignisse. Zudem schließen sich langsam ihre Erinnerungslücken an die Tat von damals und ihr wird klar, dass hinter dem tragischen Unfall von damals weit mehr steckt...
Doch als sich plötzlich weitere Morde ereignen, gerät Nolan ins Visier der Polizei...
Fazit: Ein Roman, der nicht nur hervorragend geschrieben und spannend erzählt wird, sondern auch mit einer gelungenen Mischung aus Gefühlschaos und atemloser Spannung aufwartet. Der Roman ist von Beginn an äußerst spannend und hält dieses hohe Niveau fast bis zum Ende. Die Story ist gut durchdacht und geschickt konzipiert, so dass es nur bei sehr genauer Konzentration und sehr genauem Nachdenken möglich ist, den Täter schon kurz vor Ende zu entlarven.
Die Story wird zudem kontinuierlich erzählt und versucht mit überschaubaren Handlungssträngen immer verständlich und nachvollziehbar zu bleiben, was zumeist auch gelingt, wenn man Teile des Beginns ausnimmt. Die Perspektive der Hauptfigur Celia Nolan alias Liza Barton ist gut gewählt und hervorragend erzählt. Die Gefühle der Figur bleiben weitestgehend gut nachvollziehbar und werden detailliert erzählt, so dass ein Mitfühlen mit der Figur jederzeit möglich bleibt. Durch die Kombination aus doppeltem Mordfall (damals und heute), die in einer Person verbunden werden (Liza Barton alias Celia Nolan) bleibt die Spannung von Anfang bis Ende erhalten und es gibt folglich genug Möglichkeiten für den Leser über die einzelnen Elemente nachzudenken.
Nur die Hauptfigur wird ausführlich dargestellt, alle übrigen Figuren bleiben weitestgehend etwas undurchschaubar, was sich erst zum Ende hin auflöst. Diese Machart sorgt für eine hohe Spannung, da nahezu alle Figuren als mögliche Täter in Frage kommen, ist aber nichts sonderlich überraschendes. Allerdings lassen sich aus der Machart eventuell Schlüsse auf die Handlung ziehen, was bei geübten Mary Higgins Clark Lesern eventuell schon zu früh für den gewohnten Aha-Effekt sorgt.
Dennoch stellt dieser Roman eine spannende, kurzweilige und gut durchdachte Kriminalgeschichte dar, die hervorragend erzählt wird und mit großem psychologischen Tiefgang bis ins Detail für Spannung sorgt.
Fazit: Wer die Autorin noch nicht kennt, sollte sich den Roman unbedingt kaufen, wer bereits mehrere Roman von Higgins Clark gelesen hat, kann sich auf gewohnt gute Unterhaltung freuen, sollte allerdings nichts überraschend neues erwarten. Dennoch sehr gut!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Sehr langatmig!, 23. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Hab acht auf meine Schritte: Roman (Taschenbuch)
Ich bin ein großer Fan von Mary Higgins Clark und habe (bis auf das ganz neue) alle Bücher von ihr gelesen. Aber dieses war mit Abstand das schlechtetste. Zu keinem Zeitpunkt kommt auch nur der Hauch von Spannung auf. Ich habe sehr lange gebraucht, um es bis zum Ende zu schaffen und wäre es nicht von einer meiner Lieblings-Autorinnen gewesen, hätte ich es 100%ig nicht bis zum Ende gelesen...
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Vorhersehbar, 20. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Hab acht auf meine Schritte: Roman (Taschenbuch)
Lizzie ist 10 Jahre alt als sie aus Versehen ihre eigene Mutter erschießt. Sie wächst bei entfernten Verwandten unter einer neuen Identität auf. Nach 24 Jahren führt sie das Schicksal wieder in ihr Elternhaus zurück...
Das Buch liest sich insgesamt nur mittelmäßig. Die Erzählweise ist zwar abwechselungsreich, da zum Teil aus Lizas Perspektive und teilweise aus Erzählersicht geschrieben wird, aber gut zu lesen fand ich nur den Teil aus Lizas Sicht. Vermisst habe ich ganz klar Spannung. Für mich war die Story im Groben schon relativ früh vorhersehbar und auch der Schluss keine große Überraschung.
Die Autorin legt zwar verschiedene Fährten, doch wird man das Gefühl nicht los, das sie soviel Handlung wie nur möglich in das Buch hineinstopfen will. Weniger ist manchmal eben einfach mehr!
"Hab acht auf meine Schritte" ist für Leser, die Mary Higgins Clarks Bücher kennenlernen wollen als Einstieg nicht geeignet. Für mich war es das erste Buch der Autorin und im Moment würde ich mir kein weiteres von ihr kaufen.
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