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Haarweg zur Hölle: Ein hart gerockter Heimatroman [Taschenbuch]

Hermann Bräuer
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

11. November 2009
Munich Rock City, Mitte der 80er. Sie sind jung, sie sind laut, sie spielen Hair Metal. Hair Metal? Genau, jener berüchtigte Musikstil, bei dem hautenge Spandex-Hosen und kunstvoll toupierte Haare wichtiger sind als Fähigkeiten am Instrument. Es dauert nicht lang, bis Llord Nakcor (rückwärts gelesen »Rock and Roll«) zur gefeierten Lokalband aufsteigt und erste Groupies behutsame Annäherungsversuche starten. Doch mit einem größenwahnsinnigen Sänger, der an der AxlRose-Disease leidet, und einem unfähigen Manager an der Seite gestaltet sich der Weg zum Hardrock-Olymp schwieriger als gedacht ...

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (11. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548372619
  • ISBN-13: 978-3548372617
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 258.259 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Bräuer gelingt das Kunststück, die ausufernden Träume vom Rock'n'Roll-Ruhm charmant und unterhaltsam mit den Härten der Realität zu verknüpfen.« (spiegel.de, Christoph Dallach, 25.12.09)

»...souverän eingestreute Witze und Anekdoten [...] beweisen, dass er das Milieu aus erster Hand kennt.« (zeit.de, Frank Schäfer, 5.01.2010)

»... die große Stärke dieses Buches: sein burlesker, [...] allemal durchschlagender szenischer Witz.« (Rolling Stone, Januar 2010)

Über den Autor

Hermann Bräuer, geboren 1970 in Freilassing in Oberbayern. Nach dem Studium an der LMU München war er fünf Jahre lang als Konzertveranstalter tätig und vier Jahre als Leiter der Online-Redaktion in einem großen Münchner Verlagshaus. Seit 2002 ist er freier Drehbuchautor und Gag-Schreiber u.a. für die TV-Sendungen "Blondes Gift" (mit Barbara Schöneberger), "Tramitz and Friends" (mit Christian Tramitz), MTV Dismissed sowie für den Comedian Paul Panzer. Seit 2008 lebt Bräuer in Berlin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasend komisch! 4. April 2010
Von Parsec TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
HAARWEG ZUR HÖLLE ist schlichtweg eines der lustigsten Bücher, welches mir in letzter Zeit untergekommen ist! Saukomisch geschrieben und mit einer flotten Handlung versehen ist dies das ideale Buch für Zwischendurch... kein kopflastige schwere Kost, sondern einfach eins: grandioses Entertainment!

Sicherlich: die Story ist als solche nicht direkt neu. Ein paar Schulfreunde gründen eine Band, und natürlich besitzen sie nichts ausser puren Enthusiasmus - und schlittern von einer Blamage in die nächste, lernen die seltsamsten Typen kennen und erleben gleichzeitig den ganzen Irrsinn der Pubertät... eine Geschichte also, wie sie schon hundertmal erzählt wurde und die eigentlich zu den kanonischen Stories des Rock N Roll gehört. Die Geschichte lebt hier einfach davon WIE sie erzählt wird - nämlich sehr ulkig geschrieben, und der Hintergrund "München" und die behandelte Szene "80er Jahre Hair Metal" sorgt auch für zahlreiche Lacher. Hinzu kommen noch sehr ulkige Gestalten, die dem Leser in diesem Buch begegnen... vom unfähigen "Quasi-Manager" Gunnar über die volksmusikalische Sensation Barbee und den entspannten Zivi Olf zur salzbruger Black Metal Truppe Megatherion oder die münchener Accept-Kopie Beastnumber. All diesen und noch mehr Freaks begegnen die Protagonisten, und oftmals denkt man an eine bayrische Spinal Tap Variante... mit Hair Metal Soundtrack!

Apropos Hair Metal: für all diejenigen etwas älteren Semester, die sich wie ich noch an Truppen wie Poison, Crimson Glory, Dokken, Cinderella, Winger, Stryper, Nitro, Ratt oder natürlich auch heute noch bekannte Acts wie Mötley Crüe erinnern können, eben jenen "LA Sunset Strip Metal", der für eine Zeit Mitte der 80er schwerstens angesagt war (und bei dem die Typen aussahen wie... sonstwas) ist HAARWEG ZUR HÖLLE natürlich ein ganz besonderes Fest. Schließlich merkt man dem Autor an, dass er diese Szene tatsächlich kennt und trotz allem irgendwie ins Herz geschlossen hat, und man hat plötzlich richtig Lust, nochmal eine 80er Jahre "Power Ballade" zu hören... viel Schmalz mit Stromgitarren, yeah!

Als einzige Einschränkung muss ich sagen, dass das Buch im Finale etwas nachlässt - die letzten 30 Seiten wirken etwas zusammengestaucht. Aber im Endeffekt tut dies dem Entertainment keinen Abbruch, und das Buch bleibt dennoch eines: durch und durch ein Riesenspaß!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amüsantes Roadmovie über das Erwachsenwerden 18. April 2010
Format:Taschenbuch
Zugegeben: solche Bücher "muss man mögen", sonst wird das nichts. Ich mag derartige Geschichten: Ein paar Leute erzählen einfach nur, was sie so machen oder gemacht haben. Aber dann müssen sie auch wirklich was machen und nicht nur daherlabern und über ihre Gefühle reflektieren!

Gemacht wird hier eine Menge, und zwar in erster Linie erwachsen geworden (oder naja... "erwachsen" halt). Zu diesem Zweck gründet man eine Band, um total erwachsen Frauen aufzureißen. Die Thematik hat mich ein wenig an das von mir sehr geschätzte Im Jahr der Weiber von Kurt Appaz erinnert. Das Buch war dann auch tatsächlich irgendwie ähnlich, und doch ganz anders. Im Jahr der Weiber liegt der Handlungszeitraum in den 70ern, der Haarweg zur Hölle ist ein Jahrzehnt später angesiedelt, in den 80ern. 80er Jahre und Musik - da denkt man natürlich als erstes an Modern Talking oder Depeche Mode, aber eher nicht in erster Linie an eine völlig verkannte Musikstilrichtung: Den Hair Metal. Und der heißt wirklich so, was ich auch erst beim Nachlesen auf Wikipedia herausfand. Gemeint sind Bands wie Europe, Cinderella, Bon Jovi oder Guns n Roses - die stets perfekt gestylt und mit enorm auftoupierter Matte anzutreffen waren. Und bei denen es "gar nicht darauf ankommt, wie brillpant das Solo ist, dass der Gitarrist gerade sielt, sondern welche Hose er dabei trägt und dass diese im Idealfall vorne richtig gut bestückt ist."

So gründet man denn die Band "Llord Nakcor", nennt sich selbst in Anlehnung an Idole wie Nikki Sixx statt Andi und Dirk eben Rexx und Stikki und ist der festen Überzeugung, ein paar harte Gitarrenriffs, enge Hosen und taffe Songs, in denen sich Night grundsätzlich auf Fight reimt, ganz groß rauszukommen. Es war erheiternd und rührend zugleich, zu lesen, wie die Hauptperson und Ich-Erzähler Andi (ich lese am liebsten Ich-Erzähler Romane, da ist man immer gleich mittendrin statt nur dabei...) und seine Mannen sich selbst für arschcool und total rockig-tough halten mit ihren Gitarren und den harten, selbstgedichteten Metal Songs, während andere Gruppierungen Hair Metal absolut "schwul" finden - und umgekehrt!
Das Buch lebt vor allem von dem schnodderigen Erzählstil und dem offensichtlichen Insiderwissen. Hermann Bräuer spielte in seiner Jugend selbst in mehreren Hair Metal Bands, und die Vermutung liegt nahe, dass weite Teile des Buches autobiographisch geprägt sind. Besonders gefallen hat mir die ordentliche Prise Selbstironie, mit der erzählt wird. Einerseits scheint dem Autor die Entwicklung seiner pubertären Helden am Herzen zu liegen, andererseits merkt man 20 Jahre später meistens ja selber, wie lächerlich manche verzweifelten versuche, erwachsen zu wirken, doch gewirkt haben müssen - vor allem, wenn man sich nicht anmerken lassen will, dass man im Grunde gar keine Ahnung hat.
Trotz dieser Fixierung auf Äußerlichkeiten der neugegründeten Hair Metal Band, trotz des Fehlens eines klassischen Spannungsbogens und trotz des eher seichten Dahinplätscherns der Handlung ist ist das Buch nie oberflächlich, sondern gerade wegen der lakonischen Retrospektive eigentlich richtig herzerwärmend. Es ist ein bisschen Roadmovie, ein bisschen Popliteratur im weiteren Sinne, ein bisschen Alltagsblala und ein bisschen "Buch über das Erwachsenwerden". Ein Buch über Träume, Wünsche und den Versuch, diese wahr werden zu lassen, aber auch über die Erkenntnis, dass manche Träume ganz schön desillusionierend sind, wenn man sie denn erreicht und auch darüber, dass leider das meiste im Leben vergänglich ist.

Ich finde dieses sicherlich eher ungewöhnliche Buch schwer zu rezensieren, aber bei mir hat es eindeutig einen Nerv getroffen. Insofern kann ich nur eine Leseempfehlung aussprechen für alle, die schon immer gern Popliteratur gelesen haben und denen das Fehlen einer Handlung im eigentlichen Sinne nichts ausmacht, solange das, was beschrieben wird, dabei wenigstens ordentlich komisch ist.
Definitiv eins der unterhaltsamsten und flottesten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe und das leider viel zu schnell vorbei war!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ja, so war's! 4. Dezember 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
denn ich war dabei, Mitte/Ende der 80er in München. Wir aus dem Norden der Republik haben immer gesagt, in München spielen sie L.A. Und deswegen bin ich damals da runter gezogen. Und genau wie Hermann Bräuer es beschreibt, ist es damals abgegangen: Eine Unmenge von Rock-Clubs, gestandene Mannsbilder in Glitzer-Strechhosen und Netzoberteilen, und tausende von Frauen, die dass auch noch gut fanden.

Es ist aber nicht nur die Story, die hier erzählt wird, sondern viel eher der Sprachwitz des Autors, der eloquent wie kaum ein anderer diese Szene der 80er beschreibt. Man merkt ihm die Drehbuch-Autoren-Erfahrung an, denn jeder Satz für sich ist geschliffen und mit kleinen Pointen versehen, die die Handlung schon fast nebensächlich machen. So macht es auch nichts aus, dass die Story hinten raus etwas schwächer wird. An vielen Stellen habe ich lauthals lachen müssen.

Dennoch hoffe ich auf eine Art Fortsetzung, denn ich weiß, dass der Autor sich ja auch als Promoter versucht hatte und noch etliche Stories in der Hinterhand hat...
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen sehr unterhaltsam
Ich hatte beim Lesen des Buches großen Spaß und kann die Lektüre allen mit Humor gesegneten Menschen, die sich für Rockmusik und die Achtziger Jahre... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Claudius Jehle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Genauso wars - und schön wars !!!
Allen die selber mal (mehr oder weniger erfolgreich ) in einer Rockband gespielt haben,
alle die den Hardrock leben oder gelebt haben, die mit Kiss, AC/DC , Van Halen und... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Wacky veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beste Unterhaltung!
Den Roman habe ich im Auto vorgelesen und wir wollten eigentlich nicht aussteigen, da er so unterhaltsam ist. Für Kenner der Jahre um die Band 'Ratt' usw. beste Unterhaltung
Vor 4 Monaten von anpa veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Nettes Büchlein
gibt die wilden 80er recht gut wieder, allerdings war die Münchner Szene im Crash, Sugar und Finest durchaus noch wesentlich härter unterwegs. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Rainer Proebstl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jugenderinnerungen
Als mir eine Kollegin das Buch in die Hand gedrückt hat musste ich bereits beim Lesen des Klappentextes laut lachen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2011 von Bücherfresserchen
5.0 von 5 Sternen laut gelacht :
bei mir hat das Buch genau den Nerv getroffen. Warum? Weil ich ein Paar dieser Hair/Metal-Bands aus München kannte und weil ich mich auch in der selben Location aufhielt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2010 von mucmoni
5.0 von 5 Sternen Ein Lebensstil : genau so war's!
Köstlich, ' beim Lesen entfalten sich Jugenderrinnerungen an einen unvergesslichen Lebensstil.
Für Rockmusiker aus den 80ern muss dieses Buch wohl aus der Seele... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2010 von A. Maus
5.0 von 5 Sternen Rock'nRoll Karriere angestrebt?
Dieses Buch ist eine sehr unterhaltsame Lektüre und sei jedem empfohlen, der selber Musik macht oder gemacht hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2010 von Frank Otto
4.0 von 5 Sternen So läuft es
Die Story ist klasse, ein Junge lebt für seine Musik und möchte auf dem schnellst möglichsten Wege eine Rolle verkörpern, wie seine Idole. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von Stefan Servos
5.0 von 5 Sternen Witziger Roman über eine Rockband, die nach oben will
Es ist eine Kunst, das Thema Poser-Rock heutzutage noch humoristisch zu beleuchten. Schließlich liegen mit dem Film "Spinal Tap" und dem Roman "Fargo Rock City" zwei... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2010 von Marcel Piontek
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