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Haß beginnt daheim
 
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Haß beginnt daheim [Taschenbuch]

Joan Aiken
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Diogenes Verlag (1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257216866
  • ISBN-13: 978-3257216868
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 706.903 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Joan Aiken ist eine bekanntermaßen sehr vielseitig begabte Schriftstellerin. Dies hat sie der Leserschaft durch ihren Roman Das Mädchen aus Paris, ihre liebenswerten Kinderbücher und nicht zuletzt durch ihre berühmten Psychothriller (z.B. Die Kristallkrähe) schon öfter bewiesen.

Und auch ihr Roman Haß beginnt daheim gehört in das Genre der Psychos. Schon mit den ersten Sätzen zieht Joan Aiken den Leser in ihren Bann: "Harry Lupec wartete auf das Mädchen, das er ermorden wollte. Er war unruhig vor Erwartung wie eine junge Braut vor dem ersten Besuch ihrer Schwiegermutter."

Sehr gekonnt und gezielt setzt sie die gängigen Stilmittel des Psychokrimis ein und der Leser läßt sich nur allzu gern von drohendem Gedächtnisschwund, Identitätsverlust, Erinnerungslücken und verwechselten Tabletten in Atem halten.

Die Auflösung der "unerklärlichen" Zwischenfälle ist für einen logisch denkenden Leser sicher kein Hexenwerk und schon nach etwas mehr als der Hälfte des Romans ist der Täter erkannt, doch es wäre nicht Joan Aiken, wenn es ihr nicht gelänge, mit zeitlichen Vor- und Rückblenden auf die für sie typische Art und Weise den Leser bis zum Ende der Geschichte bestens zu unterhalten. --Manuela Haselberger

Pressestimmen

"In ihren Büchern zeigt sich Joan Aiken als fabulierfreudige Erzählerin und feinfühlige Chronistin, entwickelt rasante Plots und läßt verwegenes Personal aufmarschieren." (Der Spiegel)

"Joan Aiken erweist sich als Meisterin im Darreichen süßer Pralinen, die mit Arsen gefüllt sind." (Frankfurter Rundschau)

"Niemand soll sagen, die Kunst, gothic novels, Schauerromane, zu schreiben, sei ausgestorben. Joan Aiken bietet hier eine fabelhafte Geschichte von verfolgter Unschuld, verwerflichen Beziehungen,Wahnsinn und Mord. Natürlich sind die Elemente und Gestalten modernisiert: der Märchenprinz, der das unscheinbare Mädchen liebt, hat einen Erdölkonzern, die verfolgte Schüchterne besucht eine Psychotherapie, der dämonische Musiker aus Rußland fährt einen weißen Sportwagen, im Ablauf der geplanten geistigen Verstörung spielen klingelnde Telefone eine tragende Rolle - kurz, die Tragik nimmt durchaus zeitgemäß ihren Lauf, wobei Joan Aiken kunstvoll die Spannung aufbaut, bis es zum e ndgültigen Ausbruch kommt. Sie ist wahrhaftig ein Genie in ihrem Genre." (MOZ)

"Psycho-Terror vom Feinsten, auf dessen subtile Darstellung sich Joan Aiken wahrlich versteht." (Kölner Stadt-Anzeiger)

"Die beängstigende Geschichte einer jungen Frau, die - seelisch angeschlagen durch den Unfalltod ihres kleinen Sohnes - unversehens in ihr ungeliebtes Eltern- oder besser Mutterhaus zurückkehren muß. Dort wartet nicht nur die haßerfüllte, halbverrückte Mutter auf sie, sondern auch die mißgünstige, ehrgeizige und unerhörtvitale Schwester. Der Versuch dieser beiden, der Zurückgekehrten zunächst seelisch und, als das nichts fruchtet, physisch den Garaus zu machen." (Kölner Stadt-Anzeiger)


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
total spannend 10. Juni 2007
Von Char Ming
Das Buch zählt zu meinen Lieblingen. Bei Joan Aiken kennt man die Täter meistens am Anfang, aber sie schreibt so schön düster schaurig, dass man einfach gerne liest. Diese leisen und beiläufigen Erwähnungen, wer wen aus welchem Grund um die Ecke gebracht hat, erinnern mich immer an eine freundliche alte Märchenhexe, die mit größter Selbstverständlichkeit die Kinder in den Ofen steckt und dabei noch Hausarbeit macht.

Gerade diese "unspektakuläre" Grausamkeit finde ich wesentlich gänsehauterregender als jede dramatische Messerstecherei. Neben der unheimlichen Atmosphäre sind ihre Bücher auch sehr lustig. Man merkt dass die Autorin viel Humor und Menschenkenntnis hat.
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Mit 17 heiratet die junge, schüchterne Caroline - nicht gerade mit Billigung der Eltern - den Studenten Tim. Anfangs ist sie glücklich. Doch dann ereignet sich ein Unglück. Schwer angeschlagen soll sich Caroline in ihrem Elternhaus wieder erholen. Doch stattdessen verschlimmert sich ihr seelischer Zustand immer mehr. Ist sie wirklich so labil oder versucht jemand bewusst, sie bis zum völligen Zusammenbruch zu treiben? Caroline kann plötzlich gar niemandem mehr trauen. Weder sich selbst, noch den Personen ihrer Umgebung. Aber welcher Ausweg bleibt ihr da noch? Was Caroline noch gar nicht weiß (aber der Leser): Der ominöse Geiger Harry Lupac will sie nicht in den Wahnsinn treiben, sondern schlicht und ergreifend umbringen. Aber warum? "Haß beginnt daheim" ist aber kein Krimi, sondern ein Psycho-Thriller, in dem die Autorin Carolines Seelenzustand sehr gut einfängt, etwa indem die Heldin sich erst nach und nach an die Details des Unglücks, das sie erlebt hat, zu erinnern wagt und erst ab einem ganz bestimmten Punkt ihr totes Kind beim Namen nennen kann. Nicht nett, aber spannend: Man hat beim Lesen kein wirkliches Gefühl dafür, ob die Autorin auf ein Happyend abzielt oder nicht.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Krimis liegen ihr nicht 21. August 2001
Joan Aiken ist eine hervorragende Autorin, aber von Krimis sollte sie die Finger lassen, ich habe neben diesem noch zwei weitere gelesen und sie waren alle enttäuschend. Von Spannung keine Spur, die Personen bleiben blaß und unglaubwürdig, für Krimi-Freunde ein reines Ärgernis.

Ich habe fast alle Bücher von Joan Aiken bereits gelesen, wobei mir "Die Party-Köchin" und "Fanny und Scylla" besonders gut gefallen haben. Mit Sicherheit werde ich mir auch alle weiteren Bücher, die keine Krimis sind, kaufen.

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