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am 8. April 2012
Nach fast 2 Jahren mit meinem alten HTC Desire wollte ich mir mal wieder ein neues Smartphone gönnen. Da ich mit dem Desire im Großen und Ganzen sehr zufrieden war, sollte es wieder ein HTC sein. Als das One X auf dem MWC Anfang März vorgestellt wurde, war der Nachfolger damit gefunden. Nach einer Woche ausgiebigem Test nun mein erstes vorläufiges Fazit.

Größe:
Zuerst war ich mir nicht sicher, ob 4,7 Zoll nicht doch etwas zu groß sind für die Hände und die Hosentasche. Das Ur Desire hat hier nur 3,7 Zoll zu bieten. Die anfängliche Skepsis wich aber extrem schnell, denn die Größe stellt überhaupt kein Problem dar, im Gegenteil. Das Handy passt wunderbar in jede meiner Jeanstaschen und durch die Größe dreht es sich jetzt auch nicht mehr quer, was mir mit dem Desire ständig passiert ist. Das Querdrehen des Desires in der Hosentasche hatte dann nämlich auch immer zur Folge, dass der Ein- Ausschaltknopf ständig betätigt wurde und somit das Display ständig aktiviert war und dadurch die Akkulaufzeit reduziert wurde. Bedienen lässt es sich mit meinen eher kleinen Männerhänden auch einhändig gut.

Display:
Das nächste was sofort in die Augen sticht ist das brillante Display des One X. Dieses ist wirklich absolut gestochen scharf und die Farben wirken extrem lebendig ohne dabei übertrieben zu sein. Hier kann das Desire nicht mal im Ansatz mithalten. Auch die Lesbarkeit unter Tageslicht ist beim One X wesentlich besser als beim Desire.
Es gibt allerdings auch 2 kleine Kritikpunkte:

- Die Helligkeit des Displays lässt sich für meinen Geschmack zu wenig nach unten regulieren. Selbst auf niedrigster Stufe ist das Display in normal beleuchteten Büroräumen immer noch absolut perfekt ablesbar. Wenn ich aber abends im Bett noch den einen oder anderen Artikel lesen möchte, wäre ein weiteres herunterdimmen durchaus möglich. Wenn man bedenkt, dass das Display für über 50% am Akkuverbrauch beteiligt ist, unverständlich aber verschmerzbar.

- Der zweite kritikpunkt. Hin und wieder flackert die Beleuchtung des Displays etwas. Hierzu gibt es in diversen Foren allerdings schon einige Einträge. Das scheint also ein bekanntes Problem zu sein, welches sich aber wohl mit einem Softwareupdate beheben lassen könnte. Da das flackern bei mir nur sehr schwach und selten auftritt, kann ich das auch gut verkraften.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung des One X ist absolut gelungen. Hier habe ich nichts auszusetzen. Alles passt perfekt und auch die Spaltmaße sind einwandfrei. Ich finde es auch sehr gut, dass HTC nun auf ein geschlossenes System ohne wechselbaren Akku setzt. Der Grund ist schnell erklärt. Beim Desire sammelte sich extrem schnell staub unter dem Akkudeckel an, was auch dazu führte, dass die Kamera voller Staub war und noch schlechtere Bilder als ohnehin schon lieferte. Wer unbedingt meint, ohne Ersatzakku nicht auskommen zu können, dem sei gesagt, dass es inzwischen eine Vielzahl externer Akkus gibt, die im Notfall prima aushelfen. Was also viele als Kritikpunkt sehen, nämlich das geschlossene System, finde ich eher positiv, da somit das Gehäuse auch noch kompakter gebaut werden konnte.

Akku:
nun zur Laufzeit. Und hier wurde ich doch tatsächlich echt positiv überrascht. Riesen Display und Quadcore mit Vernünftiger Laufzeit? Kann das funktionieren? Die Antwort lautet kurz und knapp, ja das funktioniert sogar sehr gut. Ich würde mich als Heavyuser bezeichnen und nutze das Gerät am Tag mindestens für 2 Stunden surfen, eine Stunde mit irgendwelchen Apps, 50 SMS am Tag (da zählen empfangene dazu) und etwas telefonieren. Mein Desire musste teilweise schon um 15 Uhr wieder an die Steckdose, da zeigt das One X noch 40-50% akku an. Somit komme ich mit diesem Handy endlich auch mal einen kompletten Tag ohne Steckdose durch. Mit dem Desire fast unmöglich.

Ladezeit:
Im meinem Test hat es ziemlich exakt 3 Stunden gebraucht, bis das One X von 0% - auf 100% aufgeladen ist. Habe es dazu wirklich komplett leergespielt. Ansich ein etwas hoher Wert, aber der Akku ist wirklich stark und über Nacht kein Problem.

Standby:
Warum ich diesen Punkt extra aufnehme hat einen Grund. Hier hat mich das One X ebenfalls extrem überrascht. Das One X verbraucht pro Stunde gerade mal ein Prozent Akkukapazität mit eingeschaltetem WLan. Somit käme man auf einen Standbywert von 4 Tagen! Diese lange Laufzeit kommt wohl tatsächlich durch den Tegra 3 zustande, da im Standby die 4 Kerne schlafen gelegt werden und nur ein weiterer fünfter Stromsparkern arbeitet.

Sound:
Der Sound war immer eher ein Problem bei HTC. Das Desire hat einen blechernen Lautsprecher und die Telefonie war zwar ok, aber weit von guten Geräten entfernt. Auch hier ist im One X einiges besser. Hier hat man echt zur Konkurrenz aufgeschlossen. Der Lautsprecher klingt für meine Ohren gut und Telefongespräche klingen wesentlich sauberer. Aber ich würde behaupten, hier bietet das ONE X eher nur gute Standardkost, die mir aber vollkommen ausreicht.

Performance:
Kommen wir zur Performance. Diese ist dank des Quadcores bisher über jeden Zweifel erhaben. Ruckler merke ich so gut wie überhaupt gar nicht mehr. Webseiten sind in Sekundenbruchteilen aufgebaut und beim Scrollen von Webseiten sind auch nur bei aufwendigen Seiten kleine vertretbare Ruckler wahrnehmbar. Ich bin jedenfalls begeistert. Kein Vergleich zum HTC Desire. Mit dem Desire war es teilweise eine Qual bestimmte Seiten anzusteuern, mit dem One X ist das Surfen zu jeder Zeit eine wahre Freude!
Auch das Installieren von Apps geht im Handumdrehen in wenigen Sekunden.
Verbindung (Wlan, Mobilfunk):
Auch hier schätze ich das One X in beiden Disziplinen besser als das Desire ein. Diese Einschätzung gewinne ich, indem ich die Empfangsbalken beider Handys unter gleichen Bedingungen vergleiche. Hier zeigt das One X immer mehr an. Apps kann ich über WLan auf dem One X auch mit knapp 3 MB Die Sekunde herunterladen. Hier scheint das WLan Modul gut zu funktionieren. Auch ist es so, dass das One X an einigen Orten mit UMTS verbunden ist, wohingegen das Desire nur GSM anbietet.

Wärmeentwicklung:
Da es einige Leute gibt, die sich für die Wärmeentwicklung interessieren, schreibe ich dazu auch noch ein paar Zeilen. Beim Laden des Akkus wird das Gerät kaum spürbar warm. Auch beim dauersurfen und ein wenig in Apps rumspielen lässt das Handy gerade so handwarm werden. Wenn man hingegen aufwendige Spiele spielt wird das Gerät unterhalb der Kamera doch ziemlich warm. Da ich aber auch einen Ipod Touch besitze und dieser beim Spielen noch sehr viel wärmer, wenn nicht sogar heiß wird, mache ich mir da keine Sorgen.

Kamera:
Da ich kein großer Fotospezialist bin, möchte ich dazu nicht allzu viel verlieren. Nur so viel, dass die Kamera um Welten besser ist, als im Desire und dass die Kamera nur bedingt dazu taugt, in dunklen Räumen (Disco etc.) Fotos zu schießen. Hier verhilft auch die Helle LED Lampe nur zu mäßigen, teils verschwommenen aufnahmen. Also als Partyknipse nur bedingt tauglich. Es sei aber gesagt, dass die Fotos bei Tageslicht natürlich für meinen Geschmack gut sind.

Negatives:
Natürlich ist kein Produkt perfekt und neben den Problemen mit dem Display habe ich noch ein paar weitere kleinere Kritikpunkte.
- Hin und wieder stürzt der Browser komplett ab.
- Wenn der Browser abstürzt, verabschiedet sich auch manchmal die Sense Oberfläche, die dann aber bisher immer nach ein paar Sekunden wieder geladen wurde.
- Ich habe bemerkt, dass nicht jeder Fingerdruck auf der Tastatur erkannt wird. Durch die Autokorrektur stimmt das Ergebnis aber meistens doch. Hier sei noch erwähnt, dass die Autokorrektur auch nochmals um einiges besser als im Desire arbeitet.
- Die Status LED kann man wohl nur grün blinken lassen, was allerdings mit WhatsApp und alternativen SMS Programmen nicht zuverlässig funktioniert. Das funktionierte beim Desire besser.

Fazit:
Alles in allem ein sehr gelungenes Smartphone, dass mir hoffentlich sehr lange Freude bereiten wird. So kann ich mein Desire guten Gewissens in Rente schicken! Da HTC für dieses Jahr ja einen Kurswechsel angekündigt hat, und nicht mehr so viele Geräte herausbringen möchte, hoffe ich doch stark, dass man sich dann vermehrt um das Thema Softwareupdate für die wenigen Geräte kümmern kann. Somit habe ich noch die Hoffnung, dass meine negativen Punkte, durch Softwareupdates behoben werden können.
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am 19. November 2012
Hallo,

Nachdem ich mit meinem Samsung Galaxy Ace sehr unzufrieden war und auf der Suche nach einem Nachfolger war habe ich mich für Smartphones der Oberklasse entschieden.

Nach einiger Recherche zu den momentanen Top Handys (Samsung S3, Note, LG, HTC...) habe ich mich fürs HTC One X entschieden. Diese Entscheidung habe ich auch absolut nicht bereut.

Auf jeden Fall war klar, dass ich beim Android System bleiben wollte.

Das S3 habe ich kurz getestet. Samsung bietet für wenig Geld wirklich ein schnelles Telefon mit einem Haufen Extras. Nur mit dem Problem, dass das Design vollkommen daneben ist. Jedesmal ist mir die schlechte Optik bzw. Haptik aufgefallen.

Als das HTC ausgepackt wurde, musste ich es einfach lieben. Alleine die Verpackung war ein Erlebnis für sich. Die Oberfläche vom HTC wirkt klar und ansprechend. Es ist dünn und trotzdem hat man das Gefühl ein hochwertiges Produkt in Händen zu halten. Die Haptik ist ein Traum. Man hat auf keinem Fall das Gefühl ein minderwertiges (Montags)produkt, wie in manchen Rezessionen geschrieben, zu halten.

Das erste Mal aktiviert wird man per Menü über die wichtigesten Einstellungen geleitet. Per Bluetooth werden automatisch die Daten vom alten Handy mit dem neuen synchronisiert.

Außerdem wird sofort auf die neueste verfügbare Android Version upgedatet.

Display -4,7 Zoll
Das Display ist gelungen. Sehr hohe Schärfe, Detailgenaugkeit, keine Farbfehler (Gelbstich wie manchmal beschrieben) sind erkennbar.
Es gibt satten Kontrast und HD Schärfe. Hier zeigt das Handy wirklich was es kann. Man freut sich einfach jedesmal drauf zu schauen und kann auch jede noch so detailreiche Animation genießen.

Homescreen
Man kann zwischen 7 frei gestaltbaren Homescreens hin u her wählen.
Mit der Sense Oberfläche hat man bei längeren Finderdruck die Möglichkeit jeden Homescreen einzeln für sich zu gestalten und kann zwischen vielen Menüs auswählen. Per Drag and Drop legt man die unterschiedlich großen Widgets ab. Hier sind bereits viele vorinstalliert bzw. kann man die eigenen Apps benutzen.

Verarbeitung
wie oben bereits beschrieben wirkt dieses Handy nicht wie ein billiges Plastik Handy obwohl es auch aus Kunststoff ist. Die Oberfläche ist bis auf den Seiten matt. Trotz dem großen Display fällt die Gesamtgröße nich sonderlich auf. Es passt ohne Probleme in die Hosentasche.

Speed
Zur Geschwindigkeit kann man nichts Negatives sagen. Die vier Kerne machen ordentlich Dampf und man kann mehrere Anwendungen simultan laufen lassen ohne ruckeln.

Auch im Hochbetrieb (Mails, mehrere Programme, Antivirus, Internet + Downloads usw...) läuft alles absolut flüssig und schnell. Die Ladezeiten sind nur, wenn überhaupt, minimal notwendig.

Akku/ Laufzeit
Persönlich einer der wichtigsten Punkte. Nachdem einige meiner Bekannten ihre Smartphones (darunter auch andere HTC Modelle) sogar mehrmals am Tag laden müssen komme ich bei intensiver Benutzung gute 2 Tage aus. Würde man aktives Energiemanagement betreiben ist hier sicherlich Luft nach oben.

Kamera
8 MP Kamera schießt hervoragende Bilder. Kurz auf den Auslöser getippt (am Bildschirm) gibt es nur nach kurzer Verzögerung Bilder. Diese sind auf dem Telefon sowie am Computer schön zu betrachten und weisen eine für Handy sehr gute Qualität auf. Wenn nötig können in Serie per Knopfdruck bis zu 5 Fotos geschossen werden.

Dasselbe gilt für Videos. Für ein Telefon mehr als ausreichend und Top Qualität.

Speicher
32 GB interner Speicher sollten wohl reichen. Die Erweiterung per SD Karte ist nicht möglich.
Immerhin handelt es sich hier um ein Smartphone und für meine Verhältnisse reicht das allemal. Außerdem finde ich diese Variante sicherer, als mit Speicherkarte. Hier habe ich schon einmal alle Daten verloren weil sich die Speicherkarte von einem Tag auf den anderen nur mehr formatieren hat lassen. Die Daten waren nicht mehr auszulesen.

Negativpunkte

- Was vielleicht störend ist, ist der USB/Ladeanschluss auf der Seite. Dieser wäre sicher auf der Ober- bzw. Unterseite besser gewählt gewesen.
- Kein Speicherkartenslot
- Akku nicht wechselbar

Alles in Allem macht HTC mit diesem Flagschiff
alles richtig. Die Verarbeitung schlägt auf jedem Fall das S3. Die Leistung lässt keine Wünsche offen. Trotz der hohen Geschwindigkeit und dem großen Display hält der Akku lange.
Ich habe mit dem One X ein Alltagshandy gefunden das sämltiche Stückerl spielt. Es war die absolut richtige Entscheidung und kann jedem dieses Telefon empfehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 17. Juni 2012
Hallo liebe Amazonier und One X-Interessierte,

vorab: über irgendwelche technischen Details möchte ich hier nicht reden, ich bin keine, die mit irgendwelchen Benchmark-Apps rumhantiert ;)
Es geht mir lediglich darum, dass "alltägliche Leben" und das Handling mit dem One X zu beschreiben.
Meine "Smartphone-Vorgeschichte": vor dem One X hatte ich das Wildfire und danach das WF S, beide aus dem Hause HTC.

Schon das Betrachten der Aussenverpackung signalisiert unterschwellig, dass dieses Smartphone anders ist, als alle vorher Dagewesene. Diese "Eierkartonverpackung" ist nämlich mMn so noch nicht bei HTC dagewesen, was den Eindruck nur verstärkt. Auch, wenn man das Smartphone zum ersten Mal betrachet - "I'm the one you've been waiting for" steht auf der Folie.

Die Verarbeitung und das Äussere des One X ist wertig und elegant anzusehen, dass das Gerät aus Kunststoff ist, trübt das Gesamtbild auf keinen Fall; alles wirkt stimmig und dem Preis entsprechend. Das One X wirkt "erwachsen", ohne unnötigen optischen Schnikschnack und gerade deshalb so formvollendet und hochwertig.
Haptisch ist das One X ein Genuss, der Mix aus der matten Rückseite und dem glänzenden Rahmen fühlt sich hochwertig (es wird noch mein Lieblingswort ;) ) an, über das Display gleitet man schön "buttrig", das Berühren des Gorillaglas fühlt sich wesentlich angenehmer und "teurer" an, als bei meinen alten Smartphones.

Trotz seiner Größe passt das One X übrigens problemlos in eine noch so enge Frauenhosen-Tasche. Durch das dünne und längliche Design trägt es nicht auf, drückt nicht unbequem und dreht sich auch nicht ständig in der Tasche, was ich bei kleineren Smartphones als furchtbar nervig empfand.

Ich habe als Frau sehr kleine Hände und trotzdem schaffe ich es, das One X problemlos mit einer Hand zu bedienen. Manchmal muss man zwar ein bisschen "umgreifen", den Dreh hat man aber sehr schnell raus.
Durch die "gummierte" Rückseite besteht zudem so gut wie keine Gefahr, dass das One X einem aus der Hand flutschen könnte.

Die Größe finde ich, trotz anfänglichen Bedenken, nun optimal und konnte mir bereits nach 2 Stunden nicht mehr vorstellen, wie ich jemals mit einem Winzling wie dem Wildfire S zurecht kam. Wenn man mit dem One X gearbeitet hat und dann einen Blick auf ein WF S oder ein vergleichbares Smartphone wirft, kommt es einem wie ein niedliches Spielzeughandy vor ;)

Der Bildschirm... nun, dazu kann ich ausser "fabelhaft" nicht viel sagen.
Das Display ist wirklich genial und das Beste, was ich "smartphone-technisch" bis dato in der Hand halten bzw. sehen durfte. Es wirkt unheimlich scharf und farbenfroh, die schon oben genannte "Buttrigkeit" des Gorillaglases tut ihr übriges.
Surfen, Fotos betrachten, lesen - eigentlich alles - ist dank des Displays ein Genuss fürs Auge und ein richtiges Erlebnis. Die Helligkeit ist ebenfalls mehr als in Ordnung (definitiv eher zu grell als zu dunkel, tut auf maximaler Stufe fast schon in den Augen weh); ein übermässiges Spiegeln oder Unleserlichkeit im direkten Sonnenlicht konnte ich nicht beobachten.

Android 4.0 sowie Sense 4.0 (bzw. nach dem Update im Dezember'12 4.1), gepaart mit der Schnelligkeit des One X, tragen maßgeblich dazu bei, dass man das One X gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Das ändert sich auch nach fast einem Jahr mit dem X nicht.

HTC Sense ist u.a. eines der unschlagbaren Pluspunkte, die mich immer wieder zu HTC zurückbringen. Diese Oberfläche ist IMHO mit die schönste, praktischste und ausgereifteste von allen, die ich bisher testen durfte.
Sie ist sehr intuitiv zu bedienen und bietet viele Gimmicks, die ich pei purem Android und Samsungs TouchWiz einfach vermissen würde - von der "runden", eleganten Optik mal ganz abgesehen.
Mir war es schon immer äußerst wichtig, mein Handy auf jedem erdenklichen Weg personalisieren zu können. Diesen Wunsch konnten mir bisher nur die HTC Smartphones (nicht zuletzt auch dank Sense) zufriedenstellend erfüllen. Wem Personalisierung ebenso wichtig ist, wird schnell merken, dass HTC/ Android ungeschlagen darin ist, dem Endverbraucher "personalisierungstechnisch" alle Freiheiten zu geben, die man sich nur vorstellen kann. Von Themes bis ganzen Sense-Skins (verschiedene Farb-Gammen etc) ist alles möglich. Ich möchte es zumindest nicht mehr missen. +++[UPDATE, ganz nach unten scrollen!]+++

Leider wird das One X bereits bei mäßiger "Anstrengung" recht warm und überhitzt, über 49-59 Grad erreicht es bei mir, wenn es lädt und ich gleichzeitig nebenher anspruchsvolle Spiele spiele oder ähnlich "anstrengende" Apps ausführe.
Auf Nachfrage meinerseits sagte ein fachkundiger Techniker mir jedoch, dass der Akku und das Innenleben des Smartphones gegen solche Überhitzung und die Folgeschäden vom Hersteller geschützt wurde und ausgeht, bevor eine zu hohe Temperatur bleibenden Schaden anrichten könnte. Das Ausgehen ist bei mir bisher noch nie vorgekommen.

Mit dem Empfang hatte ich bisher noch keinerlei Probleme, das Telefonieren (man hört sein Gegenüber deutlich, und auch selbst wird man sehr gut verstanden) funktioniert problemlos.
Mit dem tippen auf dem Touchscreen gibt es ebenfalls gar keine Schwierigkeiten, es kommt nicht zu Hängern, der Touchscreen reagiert prompt und das Schreiben läuft flüssig. Bei SMS kommt es zu keinen unerwünschten Sendeverzögerungen o.ä.

Die Kamera des One X ist in meinen Augen ein wirkliches Highlight! Obwohl ich früher immer dachte, kein Handy macht bessere Aufnahmen als mein ehemaliges Sony Ericsson K800i, so hab ich mittlerweile meine Meinung geändert- das One X überbietet die Qualität sogar noch.
Die ganzen Features und Gimmicks sind wirklich genial (ich sage nur HDR oder Panorama!)
Einmalig ist zudem die Möglichkeit, gleichzeitig zu filmen und Fotos zu machen. Ich rechne es dem One X übrigens seeehr hoch an, dass die Auslösezeit keine nervigen 1-2 Sekunden in Anspruch nimmt, sondern man das gewünschte Foto sofort geschossen hat. Dies ist vor allem bei quirligen Haustieren wie Zwerghamstern unfassbar nützlich ;)
Die Bilder, die enstehen, sind qualitativ hochwertig (unsere Digicam macht schlechtere Bilder!) und Ausfransungen oder Verpixelungen konnte ich bisher nur bei sehr schlechtem, künstlichen Licht festestellen; die Farben werden weitesgehend realitätsgetreu widergegeben und auch trotz mangelndem Autofokus sind die Bilder äußerst selten verwackelt. Dasselbe gilt auch für die Videoaufnahmen, diese haben eine ausgezeichnete Qualität und keinerlei Ruckler o.a. Auch der "Blitz" macht seine Sache ausgezeichnet.
Die Frontkamera ist logischerweise schlechter als die Hauptkamera, allerdings reicht sie für Videotelefonie und gelegentliche Make-Up-Kontrollen allemal aus. Auch für Selbstportraits ist sie sehr gut geeignet: interessant ist die Tatsache, dass die Bilder in der Galerie hinterher wesentlich (!) besser aussehen, als beim Schießen.

Der Musikplayer ist gut und kann sich sehen bzw. hören lassen. Dank dem HTC-Musikplayer ist mein MP3-Player schon lang im Ruhestand :)
Die mitgelieferten Kopfhörer sind klanglich ebenfalls total in Ordnung. Toll finde ich an den Kopfhörern ausserdem, dass die Kabel nicht mehr rund, sondern flach sind. Dadurch verknoten die Kopfhörer weniger bis gar nicht, was ich bisher komplett bestätigen kann. Da hat HTC mal mitgedacht, Hut ab dafür!

Zur Akkulaufzeit... nun, da ich mein One X täglich gerne und ausgiebig benutze, muss es bei mir täglich an die Steckdose- was für mich aber absolut nicht schlimm ist.
Wenn ich im Bett liege und schlafe, ist es mir auf gut Deutsch gesagt ziemlich schnuppe, ob das Smartphone auflädt oder einfach so herumliegt.
Es ist kein Minuspunkt für mich, schließlich verlange ich dem Baby im Laufe des Tages wirklich einiges ab. Und für diese täglichen "Strapazen" hält such der Akku richtig wacker. (Morgens um 8 Uhr-volle Aufladung, mind. 4 Stunden Musik hören, mobiles Netzwerk mind. 4 Stunden an, WLAN an, surfen im Internet, evtl. Videos anschauen, verschiedene Apps ständig auf- und zumachen; Nachmittags gegen 16 Uhr beträgt der Akkustand etwa 15%) +++[UPDATE, ganz nach unten scrollen!]+++

Nun möchte ich gerne etwas zu den am meisten angesprochenen negativen Aspekten des One X sagen:
-dem nicht austauschbaren Akku und
-dem nicht vorhandenen Micro-SD-Slot.
Diese beiden Punkte haben auch mich Anfangs besorgt bzw. irritiert.

Zu Punkt 1: zwar war bei keinem Handy/Smartphone, welches ich jemals besaß, der Akku kaputt, aber ich wollte mir nicht die Chance nehmen lassen, einen Zweitakku mitzutragen um den leeren damit bei Bedarf auszuwechseln.
Dieses Problem habe ich durch einen externen Akku mehr als gut gelöst (bspw. den Power Bank von EasyAcc), ich trage ihn immer mit mir herum, nur für den befürchteten Notfall. Diese Lösung finde ich mittlerweile sogar praktischer, als einen Ersatzakku mitzuschleppen.

Punkt 2, der nicht vorhandene Speicherkarten-Slot: hat sich bei mir persönlich ebenfalls als unbegründete Angst entpuppt, denn die über 28 GB plus 25 GB Dropbox für "Speicherfresser" wie Fotos und Videos reichen allemal aus; selbst für eine wie mich, die an "Spaßdateien" (Musik, Videos, Bilder, Hörbücher) über 20 GB besitzt. Das alles ist auf dem One X drauf (das kopieren von der alten SD-Karte ging übrigens problemlos über die Bühne!), plus etwa 220 Apps mitsamt den ganzen Cache- und sonstigen Dateien.
Ich habe noch knapp 2 GB Platz auf dem Smartphone und downloade schon ewig nichts mehr Speicherfressendes, wenn man versteht, was ich damit ausdrücken will.
In meinen Augen reicht der Platz allemal aus, auch ohne SD-Karte.
Ich denke übrigens nicht, dass das One X jemals mit der Meldung ankommen wird, dass zu wenig interner Speicher verfügbar ist (damit haben mich das WF und das WF S regelmässig in den Wahnsinn getrieben). +++[UPDATE, ganz nach unten scrollen!]+++

Für mich ist dieses wunderbare Smartphone ein unverzichtbarer Begleiter im Alltag. Egal, ob ich unitechnisch oder privat unterwegs bin.
Ich möchte das One X nicht mehr missen und gebe es auch so schnell nicht mehr her.
Es hat mich noch nie im Stich gelassen und ersetzt treu und zuverlässig meinen Fahrplan, Terminplaner, Stundenplan, Pillreminder, Buch, Notitzblock, Cam, MP3-Player, Wecker, Bildbearbeitungsprogramm... und und und.
All die Dinge, die früher nur meine Handtasche "zugemüllt" haben, habe ich quasi in geballter Form in meiner Hosentasche- auf gerade mal 134,36 mm x 69,9 mm x 8,9 mm.

Für meinen Teil kann ich das Fazit ziehen, dass dies wirklich eines der besten Smartphone ist, welches ich jemals in der Hand gehalten habe.
Ich finde, das One X ist jeden Cent wert.

+++++[UPDATE 04.05.13]+++++
Etwas über ein Jahr hatte ich das One X und möchte ein Update zu ein paar Punkten schreiben. Der Rest meiner Meinung ist unverändert:

1).
Ich schrieb '12, dass Sense das Beste an Stock-Launchern ist, was es gibt.
Meine Meinung diesbezüglich hat sich geändert - TouchWiz hat IMHO mächtig aufgeholt und punktet z.T. mit noch mehr Gimmicks, die das Leben erleichtern (Schnellzugriff-Toggles, SmartStay, Intelligente Bildschirmdrehung... ). Die Sense-Features, die ich so mochte, kann TouchWiz auch (Verstummen beim Umdrehen, Personalisierungsmöglichkeiten). Somit wurde für mich Sense vom Thron gestürzt - es ist in meinen Augen kein Non-Plus-Ultra-Feature mehr. Im Gegenteil: ab Version 4+ ist Sense "abgespeckt", der Hub mit den zusätzlichen Themes ist verschwunden. Die Gegner des "bunten" Sense wird es freuen, meinen Geschmack trifft es nicht. Wie gesagt, alles ist rein subjektiv!

2).
Eigentlich dachte ich beim Kauf des One X, dass die beiden Kritik-Punkte (fest verbauter Akku, nicht erweiterbarer Speicher) mir nichts ausmachen würden... um's kurz zu sagen: sie tun es doch, und wie!

32 GB sind - für mich!- einfach zu knapp bemessen. Punkt ;) Leider sind die 25 GB Dropbox-Speicher nur in der Theorie klasse, oder aber für Leute, die eine sehr gute Flatrate mit schnellem Internet oder ständig WLAN zur Verfügung haben. Fotos/Videos/Musik in der Cloud speichern funktioniert zwar als "Ablageort" einwandfrei, ohne gute Internetverbindung nutzt es einem leider nicht viel wenn man auf sie zugreifen will. Ich habe eine Flat im E-Plus-Netz und kann selbst bei ungedrosselter Geschwindigkeit nicht prolemlos auf Mediendateien in der Dropbox zugreifen.

Der Akku ist eine ganz andere Geschcihte: er verlor nach ca. 6 Monaten seine volle Kapazität (hielt am Ende sogar im Stand-By maximal 6-8 Stunden, was sehr ärgerlich ist) und ich stand mit dem Problem da, dass ich das Smartphone weder einschicken konnte (kein Ersatzsmartphone) noch wollte. Dieses Prozedere ist einfach nervig, aufwändig und... umgänglich, wenn man bedenkt, dass es theoretisch auch anders geht. Ich schließe nicht aus, dass die kurze Laufzeit mit dem Hitzeproblem zusammenhängt...
...welches immer schlimmer wurde. Am Anfang (als diese Review entstand) überhitzte das One X erst bei graphisch anspruchsvollen Games; ein halbes Jahr später passierte dies desöfteren bereits beim gleichzeitigen Musik hören und whatsappen. Oder Youtube-Videos schauen. Oder surfen auf mobilen Webseiten. Ein No Go für ein High-End-Smartphone, wenn auch 2013 nicht mehr das aktuellste.

Ich habe nach einem Jahr mit dem One X meine Meinung gebildet: für mich kommen solche "verschlossenen" Smartphones nicht mehr in Frage, jedenfalls so lange ich eine Alternative habe.
Das One X bleibt nichts desto Trotz ein solides Smartphone, vor allem zu dem akutellen Preis kann man nichts falsch machen. Ich würde mich jedoch bei den kleinsten Anzeichen von Hitzeproblemen oder nachlassender Akkukapazität an HTC wenden.

Liebe Grüße
Epona
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am 14. Mai 2012
Ich habe das HTC nun schon seit knapp 4 Wochen und habe es auf Herz und Nieren getestet.
Da wahrscheinlich niemand so eine "Wall of Text" lesen möchte, bewerte ich die einzelnen Eigenschaften mit + (positiv), o (neutral) und - (negativ).

Design
+ großes, super klares 720p Display
+ extrem flach ( < 1cm)
+ man bleibt an keinen Kanten hängen, wenn man das Display bedient, da das Glas fast die gesamte Oberfläche abdeckt
+ Gorilla® Glas Display, bruch- und kratzfest o Kameralinse steht hervor, zwar nur wenige mm, aber ab und an stört dies, weil man z.b. in der Hosentasche daran hängen bleibt
- der Micro USB Anschluss ist offen und staubt deshalb zu
- keine Anbringungsmöglichkeit für eine Handschlaufe oder ähnlichem

Zwar ist die Größe gewöhnungsbedürftig, doch ich bin sehr gut damit zurecht gekommen.

Touchscreen
+ funktioniert einwandfrei und sehr präzise
+ die Smarttasten (unten) lassen sich ebenfalls super bedienen
+ Multitouch fähig (muss man zwar eigentlich nicht erwähnen aber egal), sprich man kann bei Bilder o.ä. mit zwei Fingern ranzoomen

(Da ein Touchscreen schnell Fingerabdrücke annimmt, empfiehlt sich ein Microfasertuch zum säubern)

Kamera
+ 8MP Hauptkamera, Full HD (1080p Videoaufnahmen)
+ 1,3MP Frontkamera, HD (720p Videoaufnahmen)
+ BURST-Funktion (Serienaufnahme)

Foto und Videoqualität
Bei Sonnenschein bzw. genügend Licht werden die Fotos sehr gut und das HTC selbst bietet viele Effekte die man entweder vorm fotografieren oder danach anwenden kann.
Mit der Serienfunktion gelingen einem super Bilder, auch die Aufnahmefunktion HDR bringt geniale Ergebnisse hervor.
Selbst Fotos die man auf Konzerten mit viel Lichtwechsel geschossen hat sind brauchbar und durch die Serienaufnahme noch einfacher zu erhalten.

Mit Blitz fotografierte Bilder in Dunkelheit oder Dämmerung sind auch noch zu gebrauchen, nur wenn man ohne Blitz fotografiert, rauschen die Farben sehr, so dass die Fotos dann nur noch bedingt brauchbar sind.

Die Videoqualität ist 1A.
In Full HD aufgenommene Videos können sich wirklich sehen lassen, allerdings sollte man eine ruhige Hand dazu haben, da die Videos sonst sehr schnell verwackeln. In Dunkelheit kann man selbst beim Filmen den Blitz als Dauerlicht anschalten, sodass man auch dann noch eine gute Qualität erzielen kann.
Bei viel Lichtwechsel (Konzerte) sind die Videos zwar noch super anzugucken, doch auf Grund der Lautstärke übersteuert der Ton (was meiner Meinung nach aber absolut verständlich ist).

Die Frontkamera eignet sich prima für Videochats via Skpye, Google Talk oder ähnlichem und reicht dafür auch total aus.
Brauchbare Fotos und Videos mit der Frontkamera zu drehen ist meiner Meinung nach nicht möglich, da sich da die 1,3MP schon bemerkbar machen.

Akku
+ ist innerhalb 3 bi 4 Stunden komplett geladen (von 0% auf 100%)
+ Akkuverbauch für dieses Gerät total in Ordnung
+ auch bei geringem Akku (unter 14%) kann man trotzdem noch Fotos und Videos aufnehmen, andere Smartphone streiken da einfach komplett
+ Fotoaufnahme während des Filmens möglich
o Akku im Gerät verbaut, dies ist einerseits gut, da das HTC dadurch ein Gesamtes ist und keinen Deckel o.ä. hat, andereseits schlecht, da das HTC komplett ausgetauscht werden muss, falls der Akku mal kaputt geht

Der Akku übersteht einen normal Alltag mit mobilem Internet, Musik hören, surfen und telefonieren locker. Musik hören hat bei meinen Tests innerhalb von 4 Stunden 20% des Akkus verbraucht, was in meinem Augen für ein Smartphone total im Rahmen ist.
Bisher bin ich noch nicht in Akkunot gekommen, sodass ich auf Funktion hätte verzichten müssen.

Ton
+ top Klangqualität dank Audio Beats (voller, kräftiger Bass, dennoch klarer Töne, sehr "ausfüllend" und super ausgeglichen)
+ Sprachqualität ebenfalls super, kein rauschen, ranksen oder Echo, weder beim Anrufer noch beim Angerufenen
+ auch über die Boxen klingt Musik noch gut
- keine Klangoptimierung (Equalizer) bei Wiedergabe von Musik über die Boxen

Android 4.0 Ice Cream Sandwich und Quad-Core Prozessor
+ schöne Benutzeroberfläche
+ super schnelle und flüssige Bedienung, auf Grund des leistungstarken Quad-Cores und des optimierten Android 4.0
+ intuitive Bedienung
+ viele Personalisierungsmöglichkeiten
+ man kann viele verschiedene Anwendungen gleichzeitig öffnen, ohne Ruckler oder längere Wartezeiten zu bemerken
+ Task-Viewer (man kann zwischen offenen Tasks hin und her springen, ohne diese neustarten zu müssen
+ Apps starten super schnell (man kann extra eine Einstellung "Schnellstart" einstellen)
- bei viel Belastung (Musik, W-Lan und 3D Spiel) wird das HTC sehr schnell, sehr warm. Maximal Temperaturen waren bei mir 49,8° C, schadet dem HTC zwar nichts, aber das Smartphone ist dan nicht mehr so angenehm zu halten.

HTC Sense und andere Features
+ schöne Wetteranzeige (bei Regen bleiben Regentropfen am Display "hängen" und werden von einem Scheibenwischer entfernt)
+ aktiver Lockscreen, man kann ohne das HTC zu entsperren aktuelle Tweets & Facebookupdate, E-Mail und SMS lesen, Aktienkurse verfolgen, das Wetter überprüfen, Fotos ansehen oder die Musik steuern
+ HTC Sense Input, Tastatureingabe in dem man mit dem Finger über die Tasten wischt und dadurch einen Pfad bildet, das HTC erkennt dann diesen Pfad und weiß was man geschrieben hat (bei Samsung nennt sich diese Eingabemethode Swype)
+ Benachrichtiungsled, man kann einstellen, bei welchen Aktionen (neue SMS / E-Mail, entgangener Anruf) diese blinken soll
+ Polite Ringer (klingelt das HTC und man dreht das HTC um, so erstummt es
+ Taschenfunktion, der Klingelton wird lauter, wenn sich das HTC in einer Tasche befindet
+ Beats Audio, eine Klangoptimierung (nur mit Kopfhörern verfügbar) die alles aus der Musik rausholt, super voller und klarer Sound
+ Fotos und Videos kann man per D-Lan auf (Dlan fähigen) Fernsehern abspielen, sehr schlau in Verbindung mit HTC Watch
+ HTC Watch ist eine Platform wie Maxdome oder ähnliches, man kann sich darüber Filme laden oder kaufen und auf dem HTC oder einem Fernseher anschaun.
+ optimiertes Internetseiten lesen, der Text wird beim zoomen immer so angepasst, das er auf das Display passt. Die Zeilenumbrüche sind dann immer so, dass man auf der Webseite nicht hin- und herzoomen muss um einen Text komplett lesen zu können
+ HTC Car, eine super Funktion, wenn man das HTC als Navigationsgerät benutzen will, im Querformat werden die wichtigsten Funktionen mit großen Logos angezeigt(Musik, Telefon, Radio, Uhrzeit, Wetter und natürlich Google Maps Navigation), die Textdarstellung und die größe der Wähltasten sind ebenfalls größer und somit auch gut und sicher beim Autofahren zu bedienen

Drathlos & Netzwerke
+ Bluetooth
+ W-Lan
+ man kann einen W-Lan Hotspot einrichten, so dass man mit seinem mobilem Internet einen W-Lan Zugang für andere (oder seinen Laptop) schafft
+ GPS
+ guter Browser mit dem mann stressfrei surfen kann
- leider funktioniert das W-Lan nicht einwandfrei, so kann es passieren, dass das HTC mit seinem Router nicht zurecht kommt und sich einfach nicht über W-Lan damit verbindet

Verbidnung mit dem PC
über das mitgelieferte USB Kabel, kann man das HTC mit dem PC verbinden

+ HTC Sync (Manager), ein Programm von HTC, mit dem man Kontakte und Termine (z.B. aus Outlook), Fotos, Videos und Musik mit dem PC Syncronisieren kann, ohne sich in dem Ordner-Wirrwarr des HTCs zurechtfinden zu müssen
+ als Festplatte erkennen, nun kann man die komplette Ordnerstruktur des HTCs sehen, das HTC wird als Festplatte erkannt
+ USB Tethering, einen Internetzugang mit dem mobilem Internet für den PC ermöglichen
+ Internet-Durchgang, das HTC mit Hilfe des PCs mit dem Internet verbinden (hilfreich bei größeren Downloads / Systemupdates)

Applikationen
mit dem HTC one X hat man zwei Möglichkeiten Apps zu laden, zum einen über das bekannte Google Play, zum anderen über den HTC Hub
+ HTC Hub, hier kann man auch neue Szenen, Wallpaper, Klingeltöne für das HTC laden, aber ebenso Spiele und Applikationen
+ die App Sound Hound ist vorinstalliert (kostet normal 3,99€)
- um kostenpflichtige Applikationen zu kaufen wird eine Kreditkarte benötigt

Gesamt
Zwar habe ich als Frau kleiner Hände, doch das HTC lässt sich trotz der Größe sehr gut bedienen und liegt gut in der Hand.
Da es so schmal ist, kann man es sehr gut greifen und umfassen.
Im Alltag hat sich das HTC zumindest bei mir bisher sehr bewährt und mir so einiges erleichtert. Der Prozessor leistet super Arbeit und holt zusammen mit Android 4.0 ALLES aus dem Smartphone raus. Für Schnappschüsse und kleiner Videos eignet sich die Kamera hervoragen, ersetz aber logischer Weise keine Spiegelreflexkamera.
Das Surfen mit dem HTC one X ist ebenfalls super, vorallem da er Flash unterstützt und auch eingebundene Youtubevideos anzeigt.
Ein super Alltagsallrounder, der einem auch so einiges erleichtert.

Da es etwas viel wird hier alles zu beschreiben, verweise ich für die, die sich wirklich im Detail für einzelne Tests interssiern auf meinen Blog, dort habe ich
das HTC in über 20 ausführlichen Posts (etliche Fotos und Videos) auf Herz und Nieren getestet. thejacky1337.blogspot.com (April und Mai 2012)
Diese Tests sind mir durch TRND ermöglicht worden, da ich das HTC One x dort als Online-Reporter ca. 1 Monat testen durfte. Danke nochmals dafür.

Den Stern Abzug gibt es, das das Design noch nicht perfekt ist, das W-Lan nicht immer zuverlässig und die Kamera in der Werbung mehr verspricht als sie halten kann.
Das HTC empfehle ich dennoch jedem weiter, der ein leistungsstarkes Smartphone sucht.
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am 27. Juni 2012
Hallo Zusammen,

vor 2 Wochen habe ich das HTC ONE X erhalten.
Ich denke nach dieser Zeit konnte ich mir ein gutes Bild vom Gerät machen.

Verarbeitungsqualität - 5*
Das ONE X, da ich mein eigen nennen darf, ist ein "SH25" Gerät (Seriennummer). Das heißt mein Handy wurde im Monat 5 (Mai) in Shanghai hergestellt. Vor dem Kauf hatte ich etwas Angst, da man gerade bei den Geräten aus Monat 3 und 4 von Verarbeitungsfehlern las. So wie ich das sehe, auch in verschiedenen Foren, sind die meisten Fehler nun weg bzw. sehr selten. Mein Gerät ist sehr gut verarbeitet. Die Spaltmaße sind winzig und gleichmäßig. Das Display hat keinen Farbstich, keine Pixelfehler, keine Flecken - nichts. Es ist wirklich Perfekt, von der Verarbeitungsqualität bin ich begeistert. Auch das Gehäuse hat keine Macken. Wirklich toll.
Da alles perfekt ist gibt es in dieser Kategorie von mit 5*

Optik/Haptik - 4*
Der WOW-Effekt hat beim Auspacken eingesetzt und bis dato nicht wieder aufgehört. Ich finde das Design Spitze. Das Gerät ist sehr schlank und ist an den Ecken und Kanten abgerundet. Außerdem ist es sehr leicht. Form und Gewicht tragen dazu bei, dass es sehr gut in der Hand liegt. Außerdem finde ich diese matte Beschichtung der Rückseite sehr schön. Nachteil: Fettflecken sind herauf gut zu sehen. Ein weiterer Nachteil des Designs ist, dass die Kamera wenige Millimeter aus dem Gehäuse herausregt, dadurch entsteht eine sehr hohe Kratzergefahr der Kamerascheibe.
Wegen der Fettempfindlichkeit und der herausstehenden Kamera vergebe ich in dieser Kategorie 4*

Prozessor und Arbeitsspeicher und Technik allgemein - 5*
Der Tegra mit seiner 4+1 Kerne Technik arbeitet hervorragend. Die 1GB Arbeitsspeicher tun ihr übriges zur Geschwindigkeit des Gerätes dazu. Multitasking ist kein Problem, Apps öffnen sich sehr schnell. Das Arbeiten, Spielen und auch sonst alles geht außerordentlich Flüssig von der Hand.
Der Wlan Empfang ist klasse, der Mobilfunkempfang auch. Die Gesprächsqualität ist sehr, sehr gut. Die Lautsprecher sind schön laut und Musik hört sich (für ein Handy) wirklich sehr gut an.
Daher hier jetzt 5*

Display - 5*
Das Display ist echt ne Wucht. Die Auflösung, die Helligkeit, die Farben - alles perfekt. Das beste Display, welches ich jäh gesehen habe. Sogar besser als iPhone's Retina Display (welches an sich auch schon bombastisch ist). Ich habe auch keine Probleme im freien bei direkter Sonneneinstrahlung das Display abzulesen. Man sieht wirklich alles. Die Displayscheibe ist fettabweisend und fühlt sich "smooth" an. Natürlich spiegelt das Display etwas.
Keine Frage, 5*!

Kamera - 4*
Die Kamera macht wirklich gute Aufnahmen, aber leider nicht in jedes Situation. Tagsüber, egal ob bei Sonnenlicht oder Wolken, sind die Bilder wirklich fantastisch. Auch die HDR Funktion arbeitet sehr gut. Die Bilder wirken scharf und satt. Nachts zeigt die Kamera schwächen. Fotografiert man ohne Blitz, muss man schon verdammt Still halten da die Belichtungszeit recht lang gewählt wird von der Automatik (wohl zu Gunsten eines niedrigeren ISO-Werten -> weniger rauschen). Dafür funktioniert die Fokussierung im Dunkeln noch ganz gut. Mit Blitz macht das Handy wiederum ganz passable Fotos. Der LED-Blitz ist sehr hell und löst schnell aus.
Mir gefällt die "Burst-Shot" Funktion. Einfach den Auslöser festhalten und die Cam schießt und Foto nach dem anderen. Am Ende kann man sich das Beste auswählen und die anderen werden gelöscht. Die Videofunktion habe ich noch nicht wirklich getestet.
Aufgrund der schlechten Nachtaufnahme hier "nur" 4 Sterne.

Akku - 3*
Ja, der Akku... Viel habe ich im Vorfeld über den 1800mah starken Akku gelesen, viel schlechtes, einiges gutes. Trotzdem wollte ich es probieren. Enttäuscht wurde ich vom Akku nicht, bin aber auch nicht begeistert. Ich selbst bezeichne mich gerne als Power-User. Habe das Telefon ständig in der Hand. Auf dem Weg von und zur Arbeit wird Musik gehört, Facebook gecheckt und im Web gesurft. Ab und zu mal ein kleines Spielchen usw. Dann schreibe ich den ganzen Tag whatsapp, SMS und ich telefoniere auch hier und da.
Der Akku hält bei ca. 3h Display On Time dann immerhin ca. 13-16h. Hört sich nicht viel an, ist es bei meiner Nutzung aber doch. Das schöne ist, im Standby verbraucht der Akku so gut wie nichts. Also Menschen, die das Telefon vielleicht tatsächlich nur 1 Stunde nutzen (Display On Time) kommen sicherlich 2 Tage weit. ABER wäre ein größerer Akku verbaut wäre das besser. Samsung und LG zeigen, dass ein schlankes Gerät mit großem Akku heutzutage möglich ist
Was ich wirklich nervig finde sind die Ladezeiten des Gerätes. Von komplett leer auf voll brauche ich 3h. Die Akkuautomatik ist nicht grundlos so eingestellt das er langsam lädt: Das hilft den Akku frisch zu halten, er nutzt sich dadurch nicht so schnell ab. Trotzdem: Das Handy mal kurz anstecken und 50% Power raufladen ist nicht möglich - das dauuuueeeeert.
Da der Akku stärker hätte sein können und das Aufladen recht lange dauert hier nur 3*

Software - 5*
Andoid 4 + Sense 4 = Perfekt. Ich hatte schon die Möglichkeit, auf ein Samsung Galaxy Nexus Andoid 4 pur auszuprobieren, war schon ganz gut... Aber HTC setzt mit seiner Sense Oberfläche noch das i-Tüpfelchen drauf. Die Oberfläche sieht äußerst gut aus. Die Einstellungen sind schön geordnet. Es sind schöne Widgets vorhanden, man kann mehrere Designs wählen. Das ganze System läuft auch äußerst stabil, bis dato hatte ich nicht einen Absturz, weder von einer App noch vom System selbst. Man kann alles äußerst ruckelfrei bedienen.
Mich nervt, dass einige bereits vorinstallierte Apps sich nicht entfernen und auch nicht deaktivieren lassen. Zum Beispiel google+ und HTC-Hub usw. Diese Apps laufen auch ab und zu im Hintergrund mit, verbrauchen Ressourcen und das lässt sich nicht verhindern.
Wegen den Vorinstallierten Apps hier 4*

UPDATE: Von einem freundlichen Helfer hier bei Amazon (nachzulesen im Diskussionbereich zu dieser Rezension), habe ich erklärt bekommen, dass man diverse, vorinstallierte Apps deaktivieren kann: "Einstellungen -> Apps -> Alle Anwendungen -> die jeweilige App raussuchen, ggf. Updates deinstallieren und dann deaktivieren."
Daher in dieser Kategorie nun doch 5*

Fazit - 7 Kategorien, 31 Punkt, Durchschnitt 4,4 = 4*
Insgesamt bin ich vom Telefon begeistert und kann einem interessierten Käufer nur zum Zuschlagen raten. Das Gerät ist rundum stimmig. Es ist ein High End Gerät, das Flaggschiff von HTC. So verhält es sich auch, einfach Top. Kleinere Nachteile findet man bei allen Geräten, ob man diese vernachlässigen, oder gar nicht damit leben kann, muss jeder selbst entscheiden.
Ich würde mir das Gerät wieder kaufen, auch wenn Samsung und LG nun auch ihre Quadcore Boliden auf den Markt gebracht haben.

Ich gebe hier wirklich schweren herzens die 4 Sterne. Liebe hätte ich 5 gegeben. Wenn man das Gerät in der Hand hält und benutzt, hat man eher das 5 Sterne feeling. Aber man darf die Feinheiten nicht vergessen, auf die es nunmal auch ankommt. Daher 4 Stern!

Gruß
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. November 2012
Seit das HTC One X auf den Markt gekommen ist, habe ich die preisliche Entwicklung des Smartphones bei Amazon verfolgt und die Rezensionen dazu oft mit gemischten Gefühlen gelesen. Die einen sagen Top Handy, die andren mögen es gar nicht. Da kann man sich nur schwer entscheiden. Testberichte bei Chip Online waren da eine große Hilfe für mich.
Ende September war der Preis für mich akzeptabel und ich hab es mir gekauft. Und die Kaufentscheidung bis heute nicht bereut.

Das One X ist ein super tolles Handy.
Surfen im inet macht wahnsinnig Spaß. Die Seiten werden sehr schnell aufgebaut über WLAN, das Display ist ein Traum, ich hab die ersten Tage komplett auf meinen Laptop verzichtet. Surfen auf dem HTC hat mir vollkommen gereicht. Das Handy wird nur leicht warm, wenn man stundenlang im inet surft, da wird mein Archos Tablet PC schon nach einer Stunde richtig heiß.
Das Display reagiert auf jede noch so kleine Berührung, absolut top.
WLAN Empfang ist sehr gut, da kann ich überhaupt nicht meckern. 3G ist in Ordnung, Edge wie meistens etwas träge, aber noch akzeptabel.

Apps und Spiele laufen auf dem HTC auch ohne Probleme. Das Öffnen von Apps dauert nur einen Bruchteil von einer Sekunde, zurück zum Homescreen geht genauso schnell ohne Verzögerung.
Das Wischen über die Homescreens läuft genauso flüssig.
Der Quad-Core-Prozessor leistet enorm gute Arbeit. Noch besser kann ich es mir im Moment gar nicht vorstellen.

Was mich am HTC One X von Anfang an begeistert hat, war die Kamera. Ich hab sehr gute Kameras, mit denen ich normalerweise Fotos mache, aber mit dem Handy muss man einfach auch Aufnahmen machen. Die Bildqualität ist sehr gut, gestochen scharfe Fotos, sehr satte und natürliche Farben. Auf dem großen Display sind die Aufnahmen wunderschön anzusehen.
Die Kamera reagiert schnell, Außenaufnahmen werden sehr schön, Innenaufnahmen sind in Ordnung.

Ebenso überzeugt das HTC in der Funktion als MP3 Player. Mit richtig guten Kopfhörern wird Musikhören zu einem richtigen Hörerlebnis.
Mein alter MP3 Player liegt seit dem in der Schublade, weil das HTC hier auch diesen Bereich mehr als zufriedenstellend abdeckt.
Audio books anhören ohne Kopfhörer macht genauso Spaß. Der Lautsprecher des Handys ist dafür gut geeignet.

Weil das Display so schön groß ist, lese ich auch meine ebooks auf dem Handy. Die Beleuchtung kann man schön regeln, ohne dass die Augen überanstrengt werden. Das Handy ersetzt zwar keinen kindle, aber wenn man keinen ebook reader dabei hat, dann ist das eine absolut gute Lösung.

Telefonieren kann man mit dem HTC auch noch sehr gut. Die Größe und das Gewicht sind optimal.
Das Smartphone liegt wunderbar in der Hand, die Haptik gefällt mir überhaupt sehr gut. Es ist nicht zu groß und auch nicht zu klein.
Empfang und Klang beim Telefonieren sind toll.

Was mir aber noch am besten gefällt am HTC, ist die Sense Oberfläche. Man kann sich über Personalisieren sein Handy so schön individuell gestalten, das ist bei vielen andren Herstellern nicht möglich.
Das HTC One X ist für mich nicht nur ein Handy, sondern mein kleiner täglicher Begleiter, ein Mini Computer, ohne den ich nicht mehr aus dem Hause gehe.
Ich möchte es auf keinen Fall mehr hergeben und kann es Kunden, die sich noch nicht schlüssig sind, nur weiterempfehlen.

Es kostet zwar schon einiges, aber dafür leistet das Handy auch was. Und wenn man hohe Ansprüche hat, schnelles Surfen im inet gewohnt ist und auch sonst viel auf dem Smartphone macht, dann sollte man hier zugreifen.
Der Quad-Core-Prozessor leistet wirklich gute Arbeit.

Der Kauf des HTC One X hat sich für mich auf alle Fälle gelohnt!
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am 1. September 2012
Ich möchte in meinem Bericht nicht bloss auf die Stärken und Schwächen des HTC One X eingehen, sondern ich möchte gleichzeitig einen Vergleich zum größten Konkurrenten des Htc beziehen, das Samsung Galaxy S3.

Fangen wir mit dem optischem Eindruck beim Auspacken an:
Das HTC One X wird in einer sehr einfachen und kleinen Verpackung geliefert die nicht besonders wertig, aber auch nicht besonders billig wirkt, sie tut halt einfach das was sie soll.
Nachdem man die Verpackung öffnet begrüßt den glücklichen Käufer ein 4,7 Zoll Display, und ich glaube dass man hier zurecht von einem sehr großen wenn nicht sogar riesigem Display sprechen kann.

(Einzig und allein das Galaxy Note bietet hier ein größeres Display, doch das Note gehört eher eine anderen Geräteklasse an.)

Auf dem Display des HTC`s liegt noch eine Schutzfolie mit dem Werbespruch: "I'm the ONE you`ve been waiting!". Ein netter und witziger Spruch der wohl vermutlich für die meisten Käufer auch mehr oder weniger zutrifft.
Nachdem man nun das Gerät aus dem Karton befreit und man die Displayfolie entfernt kann es noch nicht sofort losgehen. Erst muss die Sim eingesetzt werden, was sich bei mir als etwas fummelig herausstellte, da der Schacht nicht sofort aufgehen wollte. Hier muss man sagen dass HTC bei Apple abgekuckt hat, den der Sim-Kartenschacht funktioniert genau wie beim iPhone. Auch den Aspekt des festverbauten Akku und des nicht erweiterbaren Speichers hat HTC von Apple übernommen. Für den einen ein negativer Punkt, für mich ist es eher egal, bzw ich erfreue mich sogar an dem festverbauten Speicher, da man immer von nicht funktionierenden Speicherkarten usw. hört.

Wenn die Simkarte eingesetzt wurde kann das Gerät eingeschaltet werden. Es erscheint das Bootlogo mit dem HTC-Logo und sofort sticht einem das extrem scharfe und klare Display ins Auge. Hier möchte ich kurz den Vergleich zum Dislay des Galaxy S3 tätigen und muss sagen dass mir das S-LCD der 2.generation (HTC One X) weitaus mehr gefällt als das Display des Galxy S3 (Superamoled). Das HTC ist von der Farbwiedergabe viel mehr realistisch und ,meiner Meinung nach, schöner als das völlig übertriebene und Farbungetreue Amoled Display des Samsung.

Nach ca. 30-60 Sekunden ist das Gerät eingeschaltet, jedoch nicht sofort netzfähig, denn das Gerät lädt zuerst das Betriebssystem mit der Oberfläche HTC Sense und anschliessend wird erst die Simkarte registriert und das gerät bucht sich ins Mobilfunknetz ein.
Ungefähr 2 Minuten vergehen bis das Gerät vollständig einsatzbereit ist.
Das betriebssytem ist Android 4.0.4 und diesem ist die HTC-typische SenseOberfläche übergestülpt, für mich ist Sense ein klarer Mehrwert im Vergleich zu z.bsp. Touchwiz von Samsung (Galaxy S3)da es verschiedene Apps und Widgets mitbringt die wirklich sinnvoll sind.
Sense präsentiert sich elegant, und ausgewachsen. nicht so verspielt wie die Oberfläche von Samsung.

Das Betriebssystem läuft (seit dem Update auf Android 4.0.4) ohne Ruckler und Störungen, sher wahrscheinlich ist das dem Nvidia tegra 3 prozessor zu verdanken.
Der Prozessor des HTC One X schließt zwar in benchmarks ganz geringfügig schlechter ab als das Galaxy S3, wobei die Werte nicht für den Normalverbraucher spürbar sind. Jedoch möchte ich mich hier an die gruppe der Handygamer wenden, denn der tegra3prozessor (HTC) und der Exynosprozessor(Samsung) sind zwar ungefähr gleich aus, jedoch bietet der tegra3 einen extra Appstore mit Spielen die extra für den Prozessor ausgelegt sind. Soetwas bietet Samsung nicht, und GalaxyS3-besitzer können bloss Spiele über den playstore von google beziehen. Ein sehr großer Pluspunkt für alls handygamer die das Htc One x besitzen.

Ansonsten überzeugt das HTc noch mit einem sehr wertigen Unibodygehäuse, wo im Vergleich auch wieder das Galaxy S3 schlechter abschneidet, den dieses bietet nur ein plastikgehäuse was sich eher weniger wertig anfühlt.

Ich kann im Gesamtpaket eigentlich nur vom Samsung Galaxy S3 abraten und das HTC One X empfehlen. Nur wenn einem der Wechsel des Akkus wichtig ist(sehe ich für den Normalverbraucher keinen Grund) und wenn einem 32 GB (27 Gb sind von Werk aus frei) nich ausreichen sollten, dann muss man wohl zum Galaxy S3 greifen.
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am 16. Mai 2012
Stolz durfte ich das HTC One X im Rahmen einer Kampagne von trnd.com mehrere Wochen ausführlich testen. Hier findet ihr nun meine ausführliche Bewertung:

>> Auspacken & erster Eindruck:
Der Inhalt: Das OneX selbst, mit einer schlichten, milchigen Folie geschützt, einfache Kopfhörer (leider keine BeatsAudio und auch nicht In-Ear), Netzstecker, SIM-Slot-Öffner und USB-Lade-/Datenkabel. Besonders schön: Auf der Schutzfolie prangt ein HTC-Schriftart der Satz 'I'm the ONE you've been waiting for.' ' zu deutsch: Ich bin das Eine, auf das du gewartet hast. Das macht doch Lust auf mehr!
Der Akku war zum Glück schon etwas geladen und so konnte gleich durchgestartet werden. Vorher musste allerdings noch die SIM-Karte verstaut werden. Hier wird übrigens beim HTC OneX eine Micro-SIM Karte benötigt, diese musste ich also noch schnell nach folgender Anleitung basteln: [...] - dort findet man eine Schablone, die nur auf die SIM geklebt werden muss und dann ausgeschnitten wird! Das Prozedere funktionierte wirklich reibungslos, ich empfehle allerdings dennoch für alle mit zwei linken Händen, einfach eine Micro-SIM beim jeweiligen Mobilfunkanbieter anzufordern. Aber jetzt: SIM rein, Handy an'

>>Display:
Wohl eines der wichtigsten Kriterien für ein Top-Smartphone ist das Display. Hier übertrumpfen sich nun schon regelmäßig die Hersteller mit immer neuen Techniken und Bezeichnungen (Amoled, Super Amoled, Super Amoled Plus, Retina, S-HD Plus etc. ' einen Überblick gibt folgende Seite:[...]), aber auch in der Größe.
Beim Display des One X setzt HTC auf die Super-LCD2-Technologie. Dieses besitzt bei einer Diagonalen von 4,7 Zoll 1280 x 720 Pixel, also HD-Auflösung. Aus der Bildschirmgröße und der Auflösung ergibt sich rechnerisch eine Pixeldichte von 312,47 ppi (Pixel per Inch). Zum Vergleich: Das iPhone 4S mit seinem hoch gelobten Retina Display besitzt mit 330 ppi nur eine geringfügig bessere Pixeldichte. Die hohe Pixeldichte spiegelt sich auch in der Schärfe des Displays wieder. Wohin ich auch sehe und soweit ich auch zoome, kann ich keine unscharfen Kanten im Text erkennen.

Auch gefallen mir die Farben des Displays. Bei Smartphones von Samsung irritiert mich der ständig vorhandene Blaustich und oftmals sind bei deren Handys die Farben auch viel zu knallig. HTC hat da meiner Meinung nach beim One X einen guten Kompromiss gefunden, die Farben sind klar, leuchtend, aber nicht zu gesättigt oder zu kontraststark. Übrigens liest man immer mal wieder, dass HTCs neue Displaytechnologie einen Gelbstich mit sich bringen soll. Das kann ich bei meinem HTC One X nicht bestätigen. Außerdem soll dieser Fehler wohl mit dem neuen Firmware-Update seitens HTC behoben worden sein.
Der dritte wesentliche Faktor bei einem Smartphone-Display ist natürlich die Größe. Zu klein darf es nicht sein, dann kann man nichts erkennen und die Nutzbarkeit leidet, vor allem wenn man im Internet surfen möchte. HTC hat sich beim OneX dem Trend folgend für ein 4,7 Zoll Display entschieden ' und das ist wirklich die oberste Schmerzgrenze was die Größe betrifft. Selbstverständlich sieht sogar ein iPhone 4S mit seinem 3,5 Zoll-Display wirklich winzig gegenüber dem One X aus, aber unter dem großen Display leidet teilweise die Bedienung etwas: Da ich keine riesigen Hände oder übermäßig langen Finger habe, fällt es mir teilweise schwer, mit beispielsweise dem Daumen das komplette Display zu erreichen. Wenn ich das One X Frauen in die Hand gebe, finden diese das Display sehr oft zu groß und brauchen beinahe zwei Hände, um es zu entsperren. Außerdem wird der gesamte Handy-Korpus durch das Display natürlich in seinen Ausmaßen recht groß, wodurch es noch gerade so eben in die Hosentasche passt. Fazit zur Größe: Super für das angenehme Surfen, aber größer dürfte es dann auch wirklich nicht sein!
Fettfinger sind glücklicherweise kein allzu großes Problem ' diese sind mit einem Wisch wieder entfernt. Allgemein habe ich sowieso das Gefühl, dass Fett recht wenig auf dem Display haftet, da dieses immer ziemlich fettfrei wirkt. Dennoch schütze ich das HTC seit ein paar Tagen nun mit einer Displayschutzfolie vor Kratzern und Sturzschäden ' hier kann ich uneingeschränkt folgende Folie empfehlen: 6 x mumbi Displayschutzfolie HTC One X Schutzfolie CrystalClear unsichtbar
Eine Sache noch zum Display: Dieses lässt das HTC One X ziemlich edel wirken, da es perfekt in den Body des Smartphones eingelassen ist und Spalte nicht erkennbar sind. Sehr gut verarbeitet!

>>Akku:
Was können die gravierenden Nachteile eines Quadcore-Prozessors und einem riesigen Display sein? Ganz klar: Eine viel zu kurze Akkulaufzeit. Bei meinem iPhone 3Gs kam es zuweilen vor, dass ich nicht mal einen Tag am Stück Surfen, Spielen oder Telefonieren konnte, ohne mein Handy laden zu müssen. Knackpunkt war dort der fest verbaute Akku. Dieser ist auch beim HTC OneX fest integriert, kann also nicht bei Einbrechen der Laufzeit mal eben gewechselt werden. Übrigens: Der Akku besitzt recht solide 1800 mAh (Milli-Amperestunden ' sozusagen die Maßeinheit für die Stärke eines Akkus) ' zum Vergleich: mein iPhone 3Gs besaß nur 1150 mAh, das iPhone 4 hat immerhin schon 1400 mAh.
Das HTC OneX sollte also mit ordentlicher Akkulaufzeit punkten ' denn was bringt mir ein Handy, das bereits nach wenigen Stunden ausgeht? An dieser Stelle wurde ich doch tatsächlich enorm positiv vom HTC OneX überrascht. Ich würde mich dabei definitiv nicht als Heavy-User bezeichnen: Alle paar Stunden werden mal die Mails gecheckt oder auf Facebook zugegriffen, manchmal auch für 10 Minuten in der Bahn ein Spiel gespielt oder SMS verschickt, dazu kommen noch ca. 10 Minuten telefonieren am Tag. Das Ergebnis: Ohne Probleme oder softwareseitige Eingriffe komme ich auf 1,5 Tage Laufzeit! Wirklich enorm für ein Highend-Handy.
Allerdings lässt sich die Laufzeit durch ein paar Kniffe noch weiter steigern: Ich nutze dazu die Applikation Juice Defender. Mit Hilfe dieser App kann ich einstellen, dass beispielsweise das WLAN nur eingeschaltet wird, wenn ich in der Nähe meines Haus-Routers bin. Über vorgefertigte Profile können nachts automatisch die Datenverbindungen gekappt oder bei geringer Nutzung von 3G auf 2G Datenverbindungen umgestellt werden. Eine wirklich nützliche App also, um die Laufzeit ohne große Einschnitte in die Usability zu verlängern. Die App findet ihr im Google Play Store:[...]- sie ist natürlich kostenlos!
Auch nützlich ist es, immer mal wieder unter Einstellungen>Power>Akkuverbrauch nachzusehen, welche Applikation am stromhungrigsten ist. Diese kann dann wenn gewünscht deaktiviert werden. Mit diesen beiden Tipps konnte ich die Akkulaufzeit des HTC OneX auf nunmehr zwei volle Tage verlängern. Wirklich ziemlich gigantisch!
Übrigens: Insbesondere beim Laden wird der Akku unterhalb der Kamera warm (ich tippe mal auf ca. 20-30 Grad) ' das hat mich allerdings noch kein Stück gestört und hat auch keine direkten negativen Auswirkungen auf die technischen Komponenten.

>> Haptik:
Ich besitze das HTC One X in grau (ein schlichtes, eher dunkles grau) und muss sagen: 'Plastik' in seiner besten Form! Bis auf das Display besteht das One X aus Polycarbonat, welches sich leicht weich anfühlt und rutschhemmend ist. Das Gehäuse scheint wie aus einem Block geschnitten, wie oben erwähnt wurde das Display perfekt eingelassen ' Spalte scheinen nicht zu existieren.
Mit seinen 130 Gramm Gewicht ist das One X kein absolutes Leichtgewicht, aber für seine Größe liegt es doch angenehm leicht in der Hand, wozu sicherlich auch die abgerundeten Ecken und das filigrane Design einiges beitragen. Sicher geht es immer noch leichter, aber im Vergleich mit meinem alten iPhone 3Gs, einem iPhone 4 und einem HTC Evo 3D kommt mir das One X wie ein Fliegengewicht vor. In der Tasche fällt das Gewicht nur geringfügig auf (die Größe dafür natürlich umso mehr, da wird es beinahe ein wenig eng).
Die unten angebrachten Touchscreen-Tasten für Zurück, Home-Screen und Multitasking/Fensterwechsel sind selbsterklärend. Jedoch wurde die Zurück-Taste unverständlicherweise auf der linken Seite angebracht. Als Rechtshänder ist es recht anstrengend, diese mit dem Daumen zu bedienen, weshalb ich oftmals die linke Hand mit benutzen musste. Die Navigation beim Surfen und in SMS gestaltete sich durch meine nicht allzu großen Hände dadurch recht schwierig.
In die Rückseite ist das HTC-Logo 'eingemeißelt', über dem Lautsprecher prangt ein kleiner beats-Audio Schriftzug. Am oberen Rand sitzt die Kamera, welche ein wenig aus dem Gehäuse herausragt. Dies ist bei vielen der neueren, schlanken Smartphones der Fall, da die Linsen einfach noch nicht klein genug konstruiert werden können. Glücklicherweise hat HTC jedoch die Ränder der Kamera in eine Metallfassung gepackt, die sauber und fein abgerundet ist, wodurch das One X trotz der Kameraausbuchtung ohne Probleme in die Hosentasche oder die Handytasche gleitet. Geschützt wird das Objektiv von einer dünnen Scheibe.
An den Rändern finden sich die Lautstärkewippe, die leider etwas zu leichtgängig ist und dadurch ungewollte Lautstärkeveränderungen beim 'in-die-Tasche-schieben' auslöst und ein Micro-USB Slot für das Ladekabel (leider ohne Abdeckung als Schutz vor Staub und Dreck). Insgesamt macht das OneX aber einen so hochwertigen Eindruck, dass ich über diese Kleinigkeiten hinweg sehen kann ;).

>>Software & Oberfläche:
Bei der Software bedient sich HTC Android 4 (auch ICS ' Ice Cream Sandwich genannt), der derzeit neuesten Android Version. Gleich nach dem ersten Einschalten (sehr schnell mit maximal einer Minute) wurden mir auf dem Display zwei Updates angekündigt, die schnell und reibungslos installiert wurden. Über die ICS-Version hat HTC wie üblich seinen Launcher 'HTC-Sense' gelegt. Von allen Herstellern kann HTC hier auf die meiner Meinung nach schönste, schnellste und ausgefeilteste Oberfläche zurückgreifen:
Die Entsperrung des Displays erfolgt über einen Ring, der entweder in die Mitte des Displays gezogen oder alternativ, indem die gewünschte App in den Ring gezogen wird. So kann gleich bei der Entsperrung die SMS-, Telefon-, oder Kamera-App geladen werden (welche Apps für diese Funktion zur Verfügung stehen, kann frei gewählt werden). Übrigens gibt es in der neuesten Sense-Version keine Menü-Taste mehr, diese wird manuell oberhalb der Touch-Tasten angezeigt. App-Hersteller müssen diesen Umstand beachten, ansonsten können HTC Nutzer nicht auf das Menü zugreifen (bei ein paar Apps ist mir das bereits passiert, aber die App-Hersteller sind da ziemlich flink in der Anpassung).
Besonders gut gefällt mir der schnelle Zugriff auf Energiefunktionen wie WLAN-Switching, Bildschirmhelligkeit oder Bluetooth. HTC Sense hält auch noch einige andere Widgets parat, die wirklich praktisch sind: Eine schicke Wetter/Uhrzeit/Datum-Anzeige, Facebook-Überblick, eine Terminübersicht, Notizzettel ' um nur einige unter vielen zu nennen. Allgemein muss nicht wirklich viel direkt nach Kauf hinzu installiert werden, da alle vorinstallierten Apps wie die Kamera, SMS etc. sehr reibungslos funktionieren und aufgeräumt wirken. Wer gerne immer die neuesten Apps und Spiele herunterlädt, kann diese ordentlich in Ordnern sortieren.
Leider wird der Bildschirm bei der Platzierung von Ordner und Widgets nicht in Gänze ausgenutzt: Platzierbar sind maximal 16 Ordner auf dem Bildschirm (in einem 4 x 4 Raster), auf dem Display fänden aber locker 24 Ordner Platz. Ich könnte mir jedoch gut vorstellen, dass HTC an diesem Punkt demnächst mit einem Update Abhilfe schafft.
Für alle, die gerne surfen noch die Info: Der vorinstallierte Browser ist schnell, gut bedienbar und speichert Kennwörter zuverlässig. Multitouch-Gesten, beispielsweise zum Zoomen, funktionieren flüssig und reibungslos.

>>Fazit:

Positiv:
' Klasse Display.
' trotz der Größe wirklich leicht.
' gute Verarbeitung und edles Design.
' schnelle Kamera mit 8 Megapixel.
' durch Vierkernprozessor und 1 Gigabyte Arbeitsspeicher verdammt flott, insbesondere beim Surfen oder Spielen.
' Audioqualität sowohl beim Telefonieren als auch bei Ausgabe über die Lautsprecher oder Nutzung eines Headsets sehr gut.
' läuft bereits mit Androids Ice Cream Sandwich und überzeugt mit der wirklich intuitiven und schicken HTC Sense Oberfläche der neuesten Version.
' Multitasking ist ohne Probleme möglich, auch bei rechenintensiven Anwendungen.
' Corning Gorilla Glas.

Negativ:
' insgesamt fast etwas zu groß geraten (für kleinere Hände).
' Anbringen der 'Zurück-Taste' unten links war eine Fehlentscheidung, da mit dem Daumen für Rechtshänder schwer zu erreichen.
' fest verbauter Akku.
' HTC Sense nutzt großes Display bei Platzierung von Ordnern und Widgets nicht vollständig aus.
' Lautstärkeregler auch im bei noch gesperrtem Display bedienbar ' dadurch ungewollte Veränderung, wenn das One X in die Tasche gesteckt wird.
Insgesamt: Ein Smartphone der Spitzenklasse, das sich derzeit vor keinerlei Konkurrenz fürchten muss. 5 Sterne!
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am 12. Mai 2012
Ich habe von TRND als Onlinetester ein HTC One X zum Testen bekommen und schreibe hier mal meine Meinung dazu:

Zu allererst fangen wir beim Lieferumfang an:
Die Verpackung sieht schon mal sehr schick aus und scheint aus Recycling Material zu sein, ähnlich wie Eierschachteln nur hochwertiger.Mitgeliefert werden ein USB Kabel, ein Netzteil mit USB Buchse, ein Headseat, Schnellstart Anleitungen, ein Sim Auswurfstift und natürlich das HTC One X. Eine Anleitung befindet sich ebenfalls auf dem Gerät selbst als PDF Datei. Man kann sie dann später entweder mit dem Smartphone und einer PDF App anschauen oder vom PC aus.
Das Gerät, der erste Eindruck:
Das One X ist relativ groß, ich war anfangs auch sehr skeptisch, denn mir schien das Smartphone anhand der Masse doch etwas zu groß für die Hosentasche und ich wollte nie so ein riesen Teil haben. Nach einiger Benutzung bin ich aber mittlerweile begeistert von der Größe und mir kommt mein altes Smartphone (ein HTC Mozart) richtig klein vor dagegen. Es passt auch gut in die Hosentasche, jedoch wenn man sehr enge oder kleine Taschen hat würde ich eher einen anderen Aufbewahrungsort empfehlen. Allerdings klappt die gewohnte Einhandbedienung wie ich sie vom Mozart her gewohnt war beim One X nicht so gut, da das Display zu Groß ist um überall mit dem Daumen hinzugelangen während man es in der selben Hand hält.
Das Gerät wirkt sehr gut verarbeitet und wirkt im ersten Moment sehr Kratzfest (Genau ausprobieren möchte ich dies aber nicht, da das Gerät ja nicht mir ist). Die Rückseite ist Matt und an den Seiten glänzt es. Das komplette Gehäuse ist aus Kunststoff, aber wirkt trotzdem sehr hochwertig.
Was gleich auffällt und mich persönlich ein wenig stört ist der Rand des Displayglases, denn dieser ist leicht gewölbt bzw. abgerundet. Ich persönlich fände es schöner wenn der Rand eben mit dem Gehäuse verlaufen würde. Aber das Glas selbst macht auch einen sehr hochwertigen Eindruck. Durch den eingebauten Akku, ist die einzige Öffnung des Smartphones der Simkarten Slot. Alles andere ist komplett geschlossen, so kann auch kein Staub ins Innere des Gerätes dringen und es konnte dadurch sehr schlank gebaut werden. Für mich persönlich wäre es aber schöner wenn man den Akku wechseln könnte. So kann man sich einen Reserveakku mitnehmen oder einen schwächelnden alten Akku austauschen.
Das mitgelieferte Headset ist sehr gut verarbeitet, klanglich ok, ich persönlich bevorzuge aber eher In-Ear Kopfhörer.

Speicherplatz:
Da das One X 32GB Speicher hat braucht man sich eigentl. keine grossen Sorgen um den Platz machen. Schade ist allerdings das sich dieser nicht erweitern lässt, sollte es doch mal Platzprobleme geben. Für so einen Fall hat HTC aber auch mitgedacht und einen 25GB Dropbox Account für 2 Jahre spendiert. Diesen kann man 2 Jahre völlig kostenlos nutzen. Ich persönlich lege meine wichtigen Daten aber nicht gerne in der Cloud ab und mache lieber Backups vor Ort. Für Daten die aber weniger kritisch sind, wie z.b. Musik oder eben keine persönlichen Sachen ist das sicherlich eine Tolle Ergänzung. Natürlich kann man seine Daten auch verschlüsselt dort ablegen, aber es geht hier ja um das One X und nicht um Cloud Dienste allgemein'..
Man hat 2GB Speicher für Apps zur verfügung und 29GB bleiben dann Nutzbar für andere Sachen'
Sollten die 2GB mal nicht reichen muss man zu Apps wie App2SD greifen um die Daten auf den großen Speicher auszulagern, das ist aber wirklich kein Problem.

Das erste Einschalten:
Als ich das Gerät zum ersten mal einschaltete, war es nach ca 40Sek. bereit zum Einrichten und es gab gleich ein Update. 2 Tage später gab es wieder ein Update, beide verliefen problemlos.
Das 4,7 Zoll Grosse Display löst sehr fein auf (1280 x 720 Pixel) und es macht wirklich spass damit zu surfen, da man sehr viele Informationen darauf ablesen kann ohne scrollen zu müssen. Ich habs mal mit dem GalaxyS2 verglichen und da gefällt mit das vom OneX viel besser, ausser die Farben, die sind vom Galaxy etwas kräftiger, was aber an der Displaytechnik liegt. Die Helligkeit ist ok (laut Foren soll es bei manchen Geräten zu Flackern kommen, was ich selbst aber noch nicht bemerkt habe), in der Sonne erkennt man aber so gut wie gar nichts. Dieses Problem haben aber so gut wie alle Smartphones. Durch das Glas spiegelt es doch mehr wie durch ein Kunststoff Display, aber das lässt sich mit einer matten Displayfolie bestimmt eindämmen. Das gute ist das man sich die Displayfolie eigentl. sparen kann, da das Gorilla Glas des One X sehr Kratzresistent ist. Sogar einen Sturz überlebt das OneX ohne Macken, was diverse Testvideos schon zeigten. Einfach mal bei Youtube schauen. Ich finde nur das das Glas manchmal den Finger leicht bremst wenn man feuchte oder schwitzige Finger hat.

Der erste Eindruck bei Benutzung:
Ich habe das One X nun schon eine weile im Test und der 1800mAh Akku hält bei mir ca. 1-2 Tage, je nach Intensität der Nutzung. Ich habe es aber auch schon in ein paar Stunden leer gehabt beim Spielen, lange surfen usw' Der Akku ist mit dem mitgelieferten Ladegerät in paar Stunden wieder voll geladen, ich habe bei mir aber festgestellt das das One X am PC deutlich länger braucht um zu laden. Dies liegt wahrscheinlich aber an der 500mA Begrenzung des USB Ports am PC.

Da ich vorher noch kein Android Gerät besass, sondern ein Windows Phone 7, war das Android 4.0 OS des One X für mich eine Tolle Herausforderung. Am Anfang wird vieles mit Zusatztips erklärt, ich finde aber man findet sich dort auch so relativ schnell zurecht.
Um meine Kontakte vom HTC Mozart (WP7) auf das Android Gerät zu bekommen musste ich diese zuerst von meinem Windows Live Konto exportieren und dann im Google Mail Konto importieren und mit dem One X synchronisieren. Dies war aber alles kein Problem und funktionierte einwandfrei.
Für andere Geräte ist eine Kontaktimport funktion auf dem One X installiert, mit der man dann z.b. per BlueTooth die Kontakte verschieben kann.
Die Sprachqualität des One X ist gut, ich bin da deutlich schlechteres von meinem Mozart gewöhnt.

Features des One:
Die Kamera:
Ein 'Killerfeature' des One X ist sicherlich die Digitalkamera. Die Bilder sind für ein Smartphone sehr gut, im dunkeln allerdings auch sehr verrauscht. Was mir sehr gut gefällt und ich so auch noch nicht gesehen habe ist die Funktion das man Fotos schiessen kann, während man filmt. Dies geht sehr einfach über einen extra Button während der Aufnahme. Ich frage mich wieso das bisher noch kein anderer Hersteller so übernommen hat bzw. Digitalkameras, denn so eine Funktion habe ich mir bei meiner Digicam schon des öfteren gewünscht. Auch gibt es eine Serienbildfunktion die 20Sek Bilder am Stück schiesst während man den Auslöser gedrückt hält. Ich finde von der Bildqualität her ist es die Beste Smartphonekamera die ich bisher in der Hand halten durfte. Das einzige Manko ist das Design, denn die Kamera ragt hinten am Gehäuse reicht raus. Legt man das OneX eben auf den Tisch liegt es zum Teil mit der Kamera auf. Würde etwas darunter liegen, kann es leicht das Schutzglas der Kamera beschädigen bzw. verkratzen. Da hätte man vielleicht eine Schutzklappe einbauen können, schade, denn Kameras gibt's ja nicht erst Seit heute'..
BeatsAudio (Soundverbesserung):
Ich habe mir bisher einige Alben auf dem One X angehört und die Audioprofile durchprobiert. Das One X bietet eine Klangverbesserung namens 'BeatsAudio'. Durch diese Verbesserung wirkt das Musikstück um einiges dynamischer. Es kommt auf den Titel an, aber mir persönlich gefallen die Stücke besser unverfälscht ohne BeatsAudio, aber das ist letztendlich Geschmacksache.
Man kann auch über den Lautsprecher Musik hören, allerdings dann ohne Klangverbesserungen.
Nvidia Tegra3 Quadcore:
Die Quadcore CPU ist sehr schnell, das One X Startet innerhalb von ca. einer halben Minute und ist einsatzbereit. Die Oberfläche läuft sehr weich, es kommt aber manchmal zu Rucklern. (Das liegt aber eher an Android und nicht an der Leistung des OneX. In Spielen ist die Ladezeit auch im Rahmen und es ruckelt nirgends (auch nicht bei 3D Spielen). Allerdings wird das Gerät beim Spielen sehr sehr warm. Wenn man eine Weile surft wird es auch gut warm, allerdings nicht so heiss wie beim Spielen. Da die Geräte ja allerdings eine Schutzschaltung haben und bei Überhitzung ausschalten sehe ich das eher als unproblematisch, denn ausgeschaltet hat es sich bisher noch nicht von alleine, scheint also alles zu passen.
Die Surfgeschwindigkeit im Vergleich zu meinem Mozart ist um einiges besser, auch schneller wie beim Galaxy S2. Die Seiten laden sehr schnell, auch der Empfang in schlechteren Versorgungsgebieten ist beim One X besser als bei meinem Mozart. Wlan funktioniert ebenfalls Problemlos und der Emfpang ist auch einen Tick besser als beim Mozart. Auch die Umschaltung von Datennetz zu Wlan (je nach Empfangsstärke) funktioniert einwandfrei und automatisch.
NFC Chip:
Das One X hat auch einen NFC Chip verbaut (Near Field Communication), welcher in Zukunft z.B. das berührungslose Bezahlen ermöglichen soll. Dies konnte ich bisher aber leider noch nicht ausprobieren.

Betriebssystem und Apps:
Gerade für mich als 'Umsteiger' war es Interessant das neuste Android Gerät zu testen. Da Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) installiert ist, läuft das One X also auf dem aktuellsten Stand. Die HTC Sense Oberfläche lässt sich gut bedienen und es sind schon viele nützliche Apps vorinstalliert, so das man relativ wenig nachinstallieren muss. Der App Market ist im PlayStore dabei und sehr übersichtlich angeordnet und die Suche nach Apps ist auch einfach gestaltet. Es gibt bei Android einige Apps mehr als bei WP7, was mich natürlich als Umsteiger freut. Vorinstalliert ist ein PDF Viewer, Polaris Office,ein Taskmanager, Dropbox App, Flash Player, Google Maps, Google Mail, Google+ Messenger, Navigation usw usf. um nur einige zu nennen.
Was mir sehr gut gefällt ist eine App Namens Car, welche vorinstalliert ist. Dabei wird ein Menü für die Bedienung im Auto aufgebaut und alle wichtigen Funtionen die man während der Fahrt braucht angezeigt.

Mein bisheriges Fazit:
Ich würde das One X auf jeden Fall empfehlen, es hat aber wie jedes andre Smartphone auch seine Vor- und Nachteile, die da wären:

Vorteile:
-Gorilla Glas
-Großes Scharfes Display (Damit macht es einfach nur Spass zu 'arbeiten')
-Performante Quadcore CPU
-Großer Akku
-Viel Speicherplatz (32GB)
-NFC Chip verbaut
-Sehr wenig Verbrauch im Standby
-8MP Kamera und deren Funktionen (Bild während Videoaufnahme , Serienbild, Effekte usw.)

Negativ:
-Wölbung am Displayrand (nach der Zeit gewöhnt man sich aber daran)
-Es sammelt sich schnell Dreck am Displayrand
-Speicher nicht erweiterbar
-Akku nicht wechselbar
-Wird teilweise gut warm
-Einhandbedienung schlechter (Aufgrund der Größe)
-Glas bremst leicht bei feuchten Fingern
-Kameraglas ungeschützt und eben (liegt auf ' Kratzer)

Für mich sinds die besseren Vorteile, da man manche Nachteile vernachlässigen kann, daher gebe ich von meiner Seite aus ein klares 'EMPFEHLENSWERT'! Es ist ein Top Gerät mit kleinen Schwächen, daher "nur" 4 Sterne von 5. Mit wechselbarem Akku, Kameraschutz und SD-Slot wären es volle 5 geworden!

PS: Es ist schade das das Gerät nicht mir gehört und ich es wieder unversehrt zurück senden muss, denn sonst hätte ich zum Testen eine andere Firmware wie Cyanogen Mod oder ähnlich installieren können und auch damit gewisse Tests machen können. Denn lauf diversen Berichten soll sich die Performance nochmal erhöhen, aber ich kann es so leider nicht testen' Schade'
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am 4. Mai 2012
Wenn sie ein Handy nur zum telefonieren nutzen, lassen sie bitte die Finger von diesem Gerät.

Wenn sie sich die Frage stellen, was an dem Geräte besser sein soll als an anderen und ob sich der Preis lohnt, ohne nur auf nacktes Zahlenwerk zu achten, dann sollten sie sich auf jeden Fall die Zeit nehmen diese Bewertung zu lesen.

Größe und Design
Ja - es ist groß, aber nicht wuchtig. Mit seinen Maßen passt das Handy immer noch bequem in die hintere Hosen- oder die Hemdtasche. Das Gehäuse besteht aus Poly-Carbonat mit einer sanften Oberfläche, die das Halten in der Hand als angenehm empfinden lässt. Darüber hinaus ist das Gehäuse aus einem Guss, was Ihm Stabilität verleihen soll und auch wenig Gelegenheit bietet das Dreck in das Gerät eindringen kann. Spaltmaße ade. Dies bedeutet allerdings auch keinen Akkudeckel! Die Stabilität habe ich nicht wirklich getestet, da ich nicht bereit war auszuprobieren, wie weit ich gehen muss um das Gerät zu zerstören. Ich habe gelesen das die Leute von htcpedia.com Das Handy aus Hüfthöhe fallen ließen und nichts passierte solange das Gerät auf dem Rücken landete. Der Sturz aufs Display soll fatal sein, trotz Gorilla-Glas.(Ich habe den Test nicht wiederholt). Tasten hat das Gerät zwei. 1 zum An und Ausschalten und 2. einen Lautstärkeregler. Die Frontkamera ist kaum sichtbar, genau wie das Mikrofon und der Lautsprecher. Es hat einen Anschluss für das Ladekabel welches auch für die Verbindung zum Computer genutzt wird. Und eine Anschlussmöglichkeit für die Kopfhörer per Klinken-Anschluss. Da das Gerät sehr dünn ist, wirkt es auch auf keinen Fall klobig. Es liegt mir als Frau gut in der Hand und wegen der Größe liegen die Finger flacher auf der Tastatur, so dass meine Fingernägel nicht stören, mit denen ich diesen Bildschirm nicht bedienen kann. Hautkontakt ist gefragt.

Akku
Wie bereits erwähnt, aufgrund des Gehäuses aus einem Guss gibt es natürlich auch keinen Akkudeckel. Der Akku ist im Gerät fest verbaut. Damit stellt sich auch die Frage nach einem Ersatzakku nicht. Kann man es riskieren ein so teures Gerät ohne die Möglichkeit eines Ersatzakkus zu kaufen? Ich denke schon. Es handelt sich hier um einen Li-Polymer-Akku mit 1.800 mAh. Li-Polymer bedeutet keinen Memory Effekt. Allerdings sollte man den Akku dergestalt pflegen, dass man ihn nicht überläd oder restlos entläd. Eine Überladung zu vermeiden macht der Akku leicht, denn je nach Entladezustand kommt man locker mit zwei bis drei Stunden Ladezeit aus. Also bitte nicht die ganze Nacht an die Steckdose hängen. Unter Volllast (WLAN, Bluetooth und GPS zusammen, sowie beim Laden) wird der Akku merklich warm. Ich finde das nicht schlimm, es ist ja auch nur wenig. Außerdem erinnert es mich daran mein Nutzungsverhalten zu überdenken. Im oberen Statusbar wird der Akkuladezustand immer (außer bei Spielen) angezeigt. Wenn man es detaillierter braucht, kann man die Prozentuale Angabe unter den Einstellungen bei dem Batteriebildchen" abrufen. Trotz meiner intensiven Spielerei bin ich immer locker über den Tag gekommen und mittlerweile komme ich auch zwei, vielleicht drei Tage klar. Wem das wenig erscheint, der sollte sich klar machen, das ein Smartphone einen Display zu betreiben hat, der abhängig von der Größe enorm viel Strom frisst. Wir haben außer dem HTC one noch drei andere Smartphones im Haus und die Energiebilanz ist bei denen garantiert nicht besser. Zum anderen muss man wissen, dass ein Akku oft die Maximalkapazität erst nach mehreren Ladezyklen erreicht.

Tasten
Wie schon oben angesprochen: Tasten hat das Gerät zwei. 1. zum An und Ausschalten und 2. einen Lautstärkeregler. Sonst gibt es an der unteren Frontseite drei Sensorfelder. 1. links eine Pfeiltaste zurück" 2. Mitte eine Haustaste" um zum Grunddisplay zurückzukehren und 3. eine Fenstertaste" die einem Screenshots, also Bilder der letzen Seite von den letztmalig genutzten Apps bietet. Zum Powerknopf finde ich wissenswert, dass man beim Anschalten des Geräts den Knopf lange halten muss, bis die Sensorfelder einige male geblinkt haben. Ich finde das dauert recht lange. Beim ersten Versuch das Handy wieder einzuschalten hatte ich schon befürchtet das Teil sei hin und ließe sich gar nicht mehr starten. Mein Fehler, denn ich bin ein Gebrauchsanweisungs-Verweigerer. Bis auf die Fenstertaste" erklären sich alle Tasten meines Erachtens von selbst. Jene letzte Taste heißt korrekt Multitasking taste und erweist sich im Gebrauch des Handys als recht praktisch. Das Handy erzeugt von den Apps die man nutzt jeweils einen letzten Screenshot, also ein Abbild der letzten Seite (ein echtes Abbild), bevor man zu einer anderen App wechselt. Wenn man nun wieder dahin zurück möchte, braucht man das Bild nur zu berühren und man ist genau da wo man ehemals aufgehört hat - alles ganz automatisch. Ich habe heute morgen schon 8 Bildchen zwischen denen ich wechseln kann.

Display
Das Display ist korrekt bezeichnet ein Super-LCD 2 mit einer Gorilla-Glas Auflage und einer Auflösung von 1280x720 Pixel (HD ready). Zu Deutsch: Es ist ein sehr empfindlicher Touchdisplay, der auf Hautkontakt reagiert. Frauen, die ihre SMS mit (künstlichen) Fingernägeln schreiben, müssen sich umgewöhnen. Das hört sich schlimmer an als es ist. Hier macht sich die Größe des Gerätes positiv bemerkbar, denn die Tastenfelder sind dementsprechend größer und besser zu treffen besonders im Querformat (auch oder gerade auch für Männer). Das Gorilla-Glas ist besonders hart und macht das Display besonders kratz - unempfindlich und fest und dennoch bleibt alles sehr berührungsempfindlich. Ich habe gelesen, dass das Display Pixelverfärbungen bei starkem Druck auf das Display verursacht und einige dies als Makel empfinden, weil dies offensichtlich bei manch anderem Handy nicht der Fall sei. Nun, ich habe es ausprobiert und ja - man kann Veränderungen am Display sehen. Aber: Man muss schon grob sein für diesen Effekt, grober als man es im täglichen Gebrauch mit dem Handy ist. Bei normaler Nutzung kann man diesen Effekt nicht erkennen, darum stört er mich nicht. Hätte ich das nicht gelesen wäre es mir wahrscheinlich nie aufgefallen. Durch die hohe Pixelzahl ist das Bild in jeder Hinsicht gigantisch scharf. Alles sehr farbintensiv. Außerdem kann man das Display auch bei Sonnenschein draußen noch gut erkennen! Andere Handys sind da nur noch schwarz und man muss das Ding beschatten.

Hören
Dem Handy liegt ein Kopfhörer bei. Ich kann diesen leider nicht verwenden, da die Knöpfe in meinen Ohren keinen Halt haben. Kein Problem, denn der Klinken-Anschluss macht die freie Kopfhörerwahl möglich. Leider ist mein Gehör nicht so fein, das ich ein wirklich gutes Urteil über die Klangqualität abgeben kann. Doch ein aufgezeichnetes Klavierstück kam nicht wirklich schön aus dem Lautsprecher (und das lag nicht alleine an den Spielfehlern). Allerdings muss ich auch hier relativierend angeben, das sich der gleiche Test auf anderen Geräten auch nicht besser anhört. Und wer sitzt schon direkt neben einem Klavier. Ich habe den Test bei meinem singenden Kind wiederholt. Das war schon wesentlich besser, aber man sollte sich das Ergebnis nicht bei voller Lautstärke anhören. Die Musik über Kopfhörer ist, soweit ich das beurteilen kann, klar und ohne Dröhnen oder sonstigen negativen Aspekt und von der möglichen Lautstärke sehr umfassend - sehr schön. Die Leistung des Lautsprechers finde ich nicht ganz so gut. Wobei ich nicht nur die Klangqualität schlechter finde, sondern auch die Endlautstärke, die auf dem Galaxy y meiner Tochter besser ist.

Schreiben und Lesen
Ich lese gerne eBooks. Der Text ist wunderbar an die Größe des Displays angepasst und kein Geschiebe der Seite ist erforderlich um alles zu erkennen. Durch die Schärfe und die Größe des Bildschirms hat man auch nicht das Bedürfnis ständig die Augen kneifen zu müssen. Das Lesen im Garten, auch bei Sonnenschein ist gut möglich. Bisher kannte ich das nur von richtigen eBook Readern. PadŽs, wie zum Beispiel mein Odys Loox machen in der Sonne die Grätsche. (Ich habe im HTC bei den Einstelllungen unter der Rubrik "Anzeige und Fingerbewegungen" die Bildschirmhelligkeit auf "Automatisch" eingestellt.) Durch leichtes Tippen am unteren Rand wird eine Seite vorgeblättert.

Das HTC hat natürlich nur eine virtuelle Tastatur. Auf dem Mikrofon liegt auch die Umstellfunktion für das Tastenlayout. Man kann so von der englischen QWERTY auf die deutsche QWERTZ oder auch griechisch, russisch oder sonst was einstellen. Alle Tasten sind doppelt belegt, somit entfällt das lästige hin und herspringen zwischen den Tastaturseiten. Umlaute sind keine vorhanden. Allerdings existiert als Sonderzeichen ein Paragraphen-Zeichen, welches ich brauche und bisher noch bei keinem unserer Android Geräte gefunden habe. Des weiteren glänzt die Tastatur mit vier Richtungspfeilen, die das Navigieren im Text ungemein erleichtern. Die Diktierfunktion auf der Mikrofon-taste ist recht gut auch wenn man hier etwas Übung braucht und weitestgehend auf Fachbegriffe und Anglizismen verzichten sollte. Diese Funktion steht nur online zur Verfügung, sie kann aber auch noch auf andere Sprachen als das voreingestellte Deutsch erweitert werden. Dafür werden diktierte Texte automatisch mit richtigen Umlauten dargestellt, die man nicht getippt bekommt. Mit einer ordentlichen Office App (Polaris office ist vorinstalliert - ich bevorzuge Kingsoft office) Kann man Büroarbeiten mitnehmen.

Empfang
Da der Empfang größenteils vom Telefonanbieter abhängt, kann ich hierzu lediglich sagen, das es für mein Empfinden nicht besser oder schlechter geht, als mit dem alten Handy.

GPS
Hochachtung. Das beste GPS, das ich bisher gesehen habe. In weniger als einer Minute hat mich das GPS überall gefunden, sogar in unserer Küche. Kein GPS optimiser oder sonst was. Location app (offline möglich) oder Google maps (nur online) starten, den angefragten GPS aktivieren und bingo in weniger als 1 Minute. Übrigens deaktiviert die Location App den GPS bei Verlassen der App automatisch. Und ich habe kostenlos die Deutschlandkarte über WLAN runtergeladen. So kann man Location offline benutzen. Und die Sportapp Endomondo (sehr gut) greift automatisch auf diese Karte zu um die Routen zu speichern und anzuzeigen. Schade ist, das der GPS enorm viel Strom frisst. Keines unserer Geräte, sowohl Handy als auch unser Navigon 40 Plus finden uns so schnell.

Mailen
Meine Tochter kann vom Galaxy y nur Mails mit Miniumfang von wenigen MB versenden. Außerdem kann keins unserer Android systeme aus dem Mailprogramm heraus alle Daten in einen anghängten Dateianhang auswählen. Man muss immer in die entsprechende Datei und von ihr aus das Senden per Mail versuchen. Solche lästigen Beschränkungen gelten beim HTC nicht. Bild, Video, Audio, Applikationsempfehlung, Dokument, Kontakt, Termin oder sonstige Anhänge, alles direkt aus der Mail heraus. Super.

Kamera
Sie hält (größenteils) was die Werbung verspricht. Bei guten bis mittelmäßigen Lichtverhältnissen kann man als Durchschnits- oder Hobby-Knipser seine kompakte Kamera zu hause lassen. Die Einstellmöglichkeiten sind mit denen einer durchschnittlichen Kompaktkamera fast identisch. Sogar Verzerrungen sind möglich. Das 28 mm Weitwinkelobjektiv sorgt dafür, dass auch viel auf das Bild passt. Der BSI-Sensor und der Chip der Kamera verhelfen zu wirklich scharfen Bildern mit satten Farben. Bei bewölktem Himmel bilde ich mir einen leichten Rotstich ein, aber nichts störendes. Die Serienbildfunktion ist bei Kindern Gold wert, und die Videofunktion ist super.Vielleicht nicht gerade besser als bei meiner Samsung WB 2000 aber wirklich gut und für jeden Laien traumhaft einfach.
Abends und in schlecht beleuchteten Räumen offenbart sich zwar nicht die Kamera als schlecht, aber der Blitz. Es ist halt doch nur ein LED- blitz. Die Bilder sind nicht mehr unbedingt scharf und werden gelbstichig.
UPDATE 08.05.2012:
Heute habe ich mich wieder mit der Kamera befaßt und festgestellt, dass ich einige Funktionen ausser Acht gelassen habe. Unten links im Display sind unter einem Symbol noch einige Einstellmöglichkeiten. Zeitlupenvideo, Panorama, Nahaufnahme,Landschaft, HDR und geringes Licht. Unter der Verwendung HDR oder geringes Licht, werden die Aufnahmen in schlecht beleuchteten Räumen wesentlich besser als bei meiner bisher getesteten Automatik Einstellung. Schärfe, Farbtreue und Licht sind wesentlich besser. Noch nicht Kompaktkamera-Niveau, aber die Richtung stimmt.
Die Frontkamera, ist niedlich, mir allerdings keiner Bewertung wert.

Spielen
Meine Kinder lieben Angry Birds, Ninja Chicken, Ninja Jump und noch ein paar andere kleine Spiele. Also rauf damit aufs Handy. Die kleinen Spiele laufen flüssig und durch die gute Reaktion des Bildschirms ist man bei dem Spiel Ninja Jump auch nicht so fehleranfällig. Ein Ruckeln des Bildschirms haben wir bisher nicht festgestellt, was aber sicher daran liegt, dass diese Spiele wohl eher von kleinem Umfang sind. Bei Chip.de habe ich gelesen, das ein Flipperspiel aus der Tegrazone nicht spielbar sei. Ich hole mir das Spiel (29 MB) über WLAN direkt von der Tegrazone-Homepage. Nach der Einrichtung eines Spielerkontos kann man flippern. Es funktioniert, wenn auch zu träge für meinen Geschmack. Aber auch hier kann ich (bei meinen drei Spieldurchgängen) kein Ruckeln des Bildschirms feststellen. Also lade ich noch ein Flipperspiel runter . Dieser Flipper ist vielleicht nicht so cool animiert, reagiert aber wesentlich zackiger. Und auch hier kein Ruckeln.Überhaupt möchte ich an dieser Stelle, die das Ruckeln und etwaige andere Kinderkrankheiten - die ich noch nicht registriert habe, mal auf die Rubrik Support aufmerksam machen.

Internet
Ich erspare hier mal allen die Technischen Details und sage nur, es ist sauschnell. Mein Odys Loox Pad (1,2 Ghz Cortex A8 Prozessor) genehmigt sich die doppelte Zeit zum Laden einer Homepage. Die Internetseite meines Telefonanbieters hat das HTC in 5,8 Sekunden (dilettantisch mit Stoppuhr gemessen)komplett aufgebaut. Fragen?

Übersichtlichkeit/Nutzerprofil
Durch das Halten eines App-symbols kann man diese auf die Hauptseite als Widget (App-Verknüpfung in Bildform wie die Icons auf dem PC) bringen. Um die Übersicht zu behalten zieht man mehrere Apps mit Fingerdruck einfach übereinander. So bilden sich automatisch kleine Hefter auf denen in Miniaturansicht vier der eingestellten Apps sichtbar bleiben-halt nur viel kleiner. Und so entsteht eine vernünftige Sortierung ohne App-Chaos, die jeder ordnungsliebenden Hausfrau Respekt abnötigt. Jeder kann so die Oberfläche gestalten wie er will. Ich habe so einen Spiele - Ordner.

Prozessor Leistung
Das HTC one x hat zwei separate Prozessoren. Kleine Arbeiten erledigt ein 500 Mhz Prozessor, da der weniger Strom frisst. Bei größeren Prozessen schaltet sich der Tegra 3 Prozessor zu. Der Tegra ist ein Quodcore, also ein Prozessor mit vier Einzel-Kernen je 1,5 Ghz.

Speicher
Das HTC hat 1GB Ram als Arbeitsspeicher und 29GB freien Speicherplatz für den Nutzer. Das erscheint auf den ersten Blick sehr viel, relativiert sich jedoch, wenn man bedenkt, das keine Speichererweiterung per SD Karte möglich ist. Über Dropbox kann man sich kostenlos für 2 Jahre eine online Speichererweiterung von 25 GB über das Handy holen. Was nach 2 Jahren kommt, sieht man dann.

Sim
Das HTC verlangt nach einer Microsim. Das ist nicht so besonders wie es sich anhört. Entweder man besorgt sich für seine normale Sim Karte eine Stanze, oder man bittet im Telefonshop um das Stanzen (wenn die das HTC one x verkauft haben, machen die das eh) oder für besonders Wagemutige gibt es eine Bastelanleitung bei Youtube oder sonstigen einschlägigen Foren bzw. ct-online.de , chip.de usw.

Apps
Alles was das Herz begehrt. Ich habe noch keine App gefunden, die nicht läuft.
Von den üblichen Verdächtigen, die vorinstalliert sind finde ich den Taskmanger erwähnenswert. Mit ihm kann man alle Apps beenden die es nicht freiwillig tun. Der Soundhound gefällt mir und meiner Tochter noch extrem gut. Das Ziel ist wie bei Shazam ein Lied zu identifizieren. Wenn man online ist, kann man die App starten und vor einen Lautsprecher halten oder einfach das Radio im Handy, und Soundhound identifiziert binnen Sekunden das Lied, Interpret, Veröffentlichung und sucht automatisch die Songtexte. Sehr schön. Sonst muss man nicht meinen, das die vorinstallierten Apps die besten sind, die verfügbar sind. Es gibt bessere bei Google Play - auch kostenlos. Übrigens ist das HTC eine Frau, denn es kann Multitasking ;) Musikhören, Schreiben, nie schließt eine App die andere grundsätzlich aus. Sogar SMS schreiben und telefonieren geht gleichzeitig.

Handling
Das Handy ist Idioten-sicher. Ich bin ein echter Gebrauchsanweisungs- Verweigerer und habe selbst kein Android Handy in Gebrauch. Ich habe lediglich die Familienmitglieder damit versorgt. Nur mein Pad ist auf Android Basis. Und dennoch kann ich das Handy mittlerweile im Schlaf bedienen.Wenn man den oberen Statusbar runter zieht kann man die Einstellungen wählen und bekommt sofort WLAN, Bluetooth, Flugmodus, Mobiles Netzwerk und mehr zur Aktivierung oder Deaktivierung angeboten. Bei vielen anderen Handys muss man Apps wie APN on/off installieren um mobile Netzwerke bequem abzuschalten. Naja, hier ist alles was Kosten produziert erst mal ausgestellt und kann jederzeit nach Aktivierung auch ausgeschaltet werden ohne großen Aufwand. Somit ist eine Nutzung mit Prepaid-Karte kein Problem.

Support
Seit ich das HTC habe (leider erst eine Woche), wurden bereits zwei Aktualisierungen vorgenommen. Nun habe ich Software Nummer 1.29.401.7. Die Updates kommen automatisch - kein Stress also. Heute, 30.05.2012 muss ich ergänzen, das ich in den vergangenen Wochen insgesamt drei Updates erhalten habe, also eins mehr als bei meiner Ursprungsrezension.

Für wen?
Für alle, die geschäftlich ein Handy brauchen, das schnell arbeitet, das Textverarbeitung, Tabellenkalkulation usw. ermöglicht, das alle möglichen Arten von Dateien leicht verschicken und empfangen kann, Synchronisierung mit Outlook also quasi Laptop im Hosentaschenformat. Hier muss auch keiner Angst vorm Apfel haben.
Und für alle Spielfreudigen wie ich, die einfach Spaß an Technik haben und sie gerne ausprobieren und nutzen - manchmal auch ohne tieferen Nährwert.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand diesen Kauf bereuen wird.
Für alle, die vom vielen Lesen noch nicht müde sind (sorry so viel wollte ich gar nicht schreiben) und die wissen möchten, wie ich zu meiner Weisheit gelangt bin, empfehle ich meinen immer noch wachsenden Blog unter htcvonsonsja . blogspot . de

Update 30.05.2012
Ich habe das HTC nun seit 6 Wochen. Es ist das beste Handy, das mir bisher in die Finger geraten ist. Für mich gibt es kein Argument gegen das HTC hin zum iPhone. Wer die Cloud wünscht bekommt sie mit dem Namen Dropbox, wer ein Retina Display will sollte sich das hier mal ansehen - da ist der Unterschied höchstens maschinell testbar, wer Sprachsteuerung a la Siri will, kann sie mit der App AIVC haben. die Kamera ist ohnegleichen in einem Handy (das toppt nur eine richtig gute Digicam) und noch dazu kann das HTC auch Flash. Außerdem kann das HTC per Bluetooth mit anderen Geräten kommunizieren. Apple kann das nur mit Apple. Rational läßt sich der Apfel hier nicht begründen, nur als Statussymbol.
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