Als ich den Server bekommen und ins Netz gestellt habe, bin ich fast an der Konsole verzweifelt. Irgendwie hatte ich es so verstanden, dass ich nur über die Konsole Programme auf dem HP MediaSmart Server EX470 installieren kann. Aber dem ist nicht so. Durch die von Bill Gates jedem Windows mitgegebene Remotedesktopverbindung kommt man an das wahre ,ich' des EX470. Und schon verhält sich der EX470 wie ein richtiger Server, er lässt sich einstellen, seine IP-Adresse und den Rest der relevanten Daten auf das bestehende Netzwerk anpassen und er wird voll konfigurierbar!
Das Einschieben weiterer Platten ist ein Kinderspiel und deren Konfiguration - in der Konsole - auch. Die Datensicherheitsfunktionen des Servers sind klasse. Er sichert fleißig alle Clients (zum Glück musste ich noch nicht ausprobieren, ob er sie auch wieder her stellt...). Nur fehlen dem Server genau zwei Dinge, die für mich einen Server ausmachen:
Es ist über die Konsole nicht möglich den Server an sich zu sichern. Die Benutzereinstellungen. Nur die Daten als solche erscheinen den Programmieren des WHS in der mir vorliegenden HP-Version als sicherungswürdig. Nachdem ich nun Wochen rum probiert habe um alles so einzurichten wie ich es brauche, würde ich aber auch gern die Konfiguration als solche sichern.
Unter einem Server verstehe ich auch die zentrale Ablage von eMails, Kontakten und Kalendern. Auch diese Funktion sieht der WHS von HP nicht vor.
Positiv am HP MediaSmart Server EX470 ist auf jeden Fall die kleine Bauform und zähe Ausdauer, mit der er ohne jedes Mucken läuft. Zugegeben, er ist nicht unbedingt leise, aber auch nicht laut. Und in meinem Keller stört er mich nicht...
Wer seine Daten zentral speichern möchte und einen zuverlässigen Partner im eigenen Haus dafür sucht, der macht mit dem MediaSmart Server EX470 nichts falsch.