HP ist Marktführer bei Farblaserdruckern.
Allerdings betreibt man bei HP ein verwirrendes Spiel mit den Typenbezeichnungen. So ist ein 3505 höherwertiger als ein 3600. Der hier erwähnte 3505 ist auch (angeblich) der Nachfolger des 3800.
Wer meint, die Qualität steigt mit sinkender Typenbezeichnung, irrt jedoch: der 2600 oder der 1600 sind wieder deutlich schlechter einzustufen.
Was den 3505 gegenüber dem billigeren 3600 auszeichnet ist vor allem, dass ein eigener Druckersprachenprozessor im Gerät sitzt. Dies macht alles recht flott und hat den Vorteil, dass auch wirklich alles funktioniert.
Wer für den Preis allerdings ein Gerät erwartet, welches auch von allen Seiten eine Verkleidung hat, irrt. Die Rückseite ist nacktes Blech und an der Seite münden die Kabel in einer Kabelbucht, deren Abdeckung man vergeblich sucht.
Hier ist unverständlich, dass man ein solches Gerät nicht komplett verkleidet.
Andererseits ist dies vielleicht ein Hinweis, den Drucker lieber nicht im Büro an zentraler Stelle hinzustellen - sondern doch die Farblaser alle mehr oder weniger stark kleine Partikel und Aerosole und Nanomaterialien ab, die man wohl besser nicht einatmen sollte.
Die Installation des 3505N - also der Version mit Netzwerkanschluss, verlief kinderleicht und die Qualität kann sich wirklich sehen lassen.
Allerdings ist es (mir) nicht gelungen, einen normalen 3505 und einen dazugehörigen USB-Adapter zum Laufen zu bringen. Also lieber etwas mehr investiert, als tagelang rumprobiert und einen Fehldruck nach dem anderen.
Ein endgülties Urteil kann man wohl erst nach vielen 1000 Seiten ziehen - da ist es also noch zu früh.
Von den Kosten ist es so, dass ein Drucker MIT kompletten Patronen nur ca. 100 bis 150 Euro mehr kostet als ein Satz neuer Patronen. Da dürften sich Wartungsarbeiten oder gar Reparaturen außerhalb der Garantie wohl selten lohnen.
Wer also die ersten 6000 Seiten durch hat, sollte durchaus in Erwägung ziehen, gleich einen neuen Drucker zu kaufen.