Das erste Buch "When the wind blows" fand ich nicht übel und so kaufte ich mir "The lake house" mit ziemlicher Erwartung. Leider wurde ich gleich anfangs enttäuscht. Die ersten 30 Seiten vermitteln das Gefühl, als hätte Patterson krampfhaft nach einer spannenden Fortsetzung gesucht und sich mit der Gerichtsverhandung a la Hollywood doch ein wenig übernommen. Danach läuft aber das Buch relativ glatt und läßt sich leicht lesen. Ganz im Stil des ersten Teils. Spannend und packend, manchmal etwas übertrieben (Hollywood), aber das hat mich nicht so gestört. Leider ist das Ende wirklich enttäuschend. Nicht die Story selbst, sondern die Art wie es beschrieben wird. Da wird man durch 40 Kapitel aufs Äußerste gespannt auf ein wirklich packendes Ende und aufeinmal hat es den Anschein, als hätte Patterson von einem Kapitel auf das andere einfach keine Lust mehr gehabt, gut weiterzuschreiben und wollte nur das Buch schnell fertig bekommen. Das Ende ist wirklich lückenhaft, teilweise einfach komplett schwach - wie aus einem sehr schlechten 80er Jahre Thriller. Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber Patterson hätte bei es nicht zu so einer Fortsetzung kommen lassen sollen.