Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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89 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Volle 5 Sterne!, 14. Mai 2007
Steve Mirin gehört zu jenen Journalisten, denen man ihren Job aufgrund nicht vorhandener Objektivität und Neutralität (die ein jeder in diesem Genre besitzen sollte) fristlos kündigen müsste. Wahrscheinlich hat er kein einziges Jackson Album zu Hause stehen, erfahrungsgemäß und fast witzigerweise ist dem leider oft so, und besitzt dennoch die Dreistigkeit sich dem Schwarm der restlichen Pressefutzis und Negativ-Kritiker, die allesamt gegen Jackson hetzen, anzuschließen. Das ist natürlich einfach und verlangt nicht viel; ich frage mich ernsthaft, warum für SOWAS ein Studium notwendig ist. Die wenigsten Journalisten bertreiben heutzutage noch Recherche, alles wird vom nächst besten Klatschblatt abgekritzelt und höchstens durch zwei, drei andere Wörter ersetzt - peinlich, absolut peinlich und armselig. Das kann auch ein Kind aus der 7. Klasse, by the way.
Zum Album:
Ich liebe Michael's Musik und Bad, Off The Wall, Dangerous usw. ziehe ich wirklich jedem anderen Album vor. Nur eines können auch diese Meisterwerke nicht toppen: HIStory - mein absolutes, absolutes, absolutes Lieblingsalbum!
"P.Y.T.", "Wanna be startin something", "In the closet", "The way you make me feel"; zwar großartige Songs, aber alle besitzen sie neben Genialität diesen eher unbeschwerten, fast fröhlichen Touch, der Michael bei seinen früheren Alben auszeichnete.
History dagegen hat mit süßen Liebesballaden und fetzig-flockigen Discosounds nichts mehr zu tun; es ist ein nachdenkliches, ernstes, gesellschaftskritisches und Michael's persönlichstes Werk. Es wirkt "erwachsen" im Gegensatz zu seinen Vorgängern und ich bezeichne es gerne als die "Seele" Michaels, einfach, weil es all seine Facetten, das, was ihn auszeichnet sowohl als Person als auch als Künstler, genau widerspiegelt. Die persönlichsten Songs auf dem Album sind das melancholische "Stranger in Moscow" sowie das wunderschöne "Childhood" (welches Michael als den persönlichsten Song bezeichnet, den er je geschrieben hat!).
Mit History geht Michael agressiver und deutlicher vor als je zuvor: Die blanke Wut bekommt man bspw. bei "D.S.", "They don't care about us", "Tabloid Junkie" (den sollte sich im Übrigen Herr Mirin mal genau anhören, vielleicht fühlt er sich ja angesprochen) und "Scream" zu hören. Michael lässt seinem Ärger freien Lauf und dieser richtet sich gegen alles, was ihm in den letzten Jahren und Jahrzehnten zu schaffen machte: Staatsanwalt Tom Sneddon, Neid, Medien, Gewalt.
Mit dem "Earth Song" (für dessen Video er übrigens mehrere Preise gewann) schrieb Michael dann auch mein absolutes Lieblingslied; für mich einfach DIE Welthymne schlechthin, brilliant und einzigartig.
Abgerundet wird das Album durch eine der schönsten Interpretationen des Chaplin Songs "Smile" sowie dem sehr bewegenden und aufrüttelnden Song über den Mord an "Little Susie".
An 12 der 15 Songs war Michael beteiligt (Ausnahmen: "Come together" von J.Lennon/P.McCartney, "Smile" von C.Chaplin/J.Turner/G.Parsons und "You are not alone" von R. Kelly); 7 davon schrieb er allein (darunter "They don't care about us", "Earth Song", "Childhood" und "Stranger in Moscow", die wohl stärksten Stücke des Albums)
In zwei Songs sind (und damit knüpft Michael an Dangerous an) Rapparts zu hören, nämlich in "2Bad" (feat. Shaque O`Neil - der Track wurde übrigens auch für Michael's Film "Ghosts" verwendet) und "This time around" (feat. Notorious B.I.G.). Das einzige Duett auf dem Album ist auch gleichzeitig der Einstiegsknaller; "Scream", zusammen mit seiner Schwester Janet.
Ich persönlich kann absolut nicht nachvollziehen, warum HIStory immer nach Thriller und Bad genannt wird. Es ist ein fantastisches Werk, authentisch und auf dem allerhöchsten Niveau und steht seinen Vorgängern in nichts nach. Es ist reifer und auch etwas "schwerere" Kost, eben keine Partymucke, dieses Genre hat Michael mit "Off The Wall" und "Thriller" ja auch schon ausreichend bedient.
HIStory ist ein Must-Have für alle, die ihr Leben durch einzigartige Musik bereichern und ihre "Of all time"-Sammlung vergrößern wollen.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schönste Erinnerung an den King of Pop!, 17. Juli 2009
Eigentlich war ich nie ein großer Fan von Michael Jackson. Doch als er starb hat mich die Flut der Trauer auch ergriffen und ich fing an, mich mit diesem Künstler intensiv auseinander zu setzen. Ich beschloss mir eine Collection zuzulegen mit seinen schönsten Songs. Ich hatte in Erinnerung, daß er vor vielen Jahren das Doppelalbum HISTORY herausgebracht hatte. Genau dieses wollte ich mir zulegen, was ich dann auch tat. Und ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Sowohl die Auswahl der Songs als auch die Soundqualität sind ausgezeichnet! Zudem sei erwähnt, daß auch das umfangreiche Booklet sehr schöne Fotos von Michael Jackson bereit hält, persönliche Anmerkungen und auch Zeichnungen von dem King of Pop. Außerdem ist auf der Rückseite des Albumcovers eine persönliche Widmung für seine Fans. Für dieses liebevoll zusammengestellte Album muss ich einfach 5 Sterne geben. Irgendwie fand ich auch den Titel HISTORY sehr treffend, denn er steht für eine Ära, die wohl nie mehr wiederkehren wird. Einen derartigen Künstler wird es sicherlich nicht mehr geben und Popmusik wird es dieser Form wohl auch nie mehr geben. Eigentlich sehr schade!
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alle Zeiten auf einem Tontraeger zusammen, 24. April 2005
Michael Jackson - also, wie schon so oft hier gesagt: Was braucht man da ueberhaupt noch gross Worte ueber diese Person verlieren? Als Mensch wohl mehr als umstritten, als Musiker gefeiert WIE KEIN ANDERER. Obwohl ich keines seiner frueheren Alben besitze, kann ich das mehr als nachvollziehen. Ich glaube auch kaum, dass ich "Thriller", "Bad" oder "Dangerous" brauche, um mir ein Bild ueber seine Musik machen zu koennen. "HIStory" genuegt mir voellig.Ja, auf CD 1 findet man die Riesen angefangen von "Billie Jean" ueber "Black or white" bis hin zu "Heal the world. Eine Beschreibung der Titel auf CD 1 erlaube ich mir mal, zu schenken. Auf CD 2 dagegen finden wir neueren, inzwischen ja aber nun auch nicht mehr SO brandneuen Stoff. Dance - Burner und Balladen sind ziemlich gleich aufgeteilt. Zu den Krachern gehoert mit Sicherheit das Duett mit Schwester Janet "Scream", gefolgt von Nummer zwei "They don`t care about us" und "Come together", natuerlich ein verschoenertes Beatles - Original, bis hin zu "D.S.". Aber auch die Balladen "Stranger in Moscow", "Childhood" und vor allem "You are not alone" gehen unter die Haut. Ja, also ich habe echt KEINEN Unterschied zu frueher gemerkt. Wenn ich ehrlich bin, ueberraschte mich die Nachricht richtig, dass die CD 2 ein neues Werk ist, habe ich doch, wie bereits oben gesagt, KEINEN Unterschied gemerkt. Doch nun: Glueckwunsch, Michael! Die Blaesse deiner Haut scheint in KEINER Weise auf deine Musik ueberzugehen. Du kannst noch ewig weitermachen, wenn du willst. Und das wirst du doch auch, sobald dich das Gericht fuer freigesprochen erklaert hat, oder?!
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