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HAUSE Broschiert – 1. Februar 2012


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Produktinformation

  • Broschiert: 180 Seiten
  • Verlag: Acabus Verlag; Auflage: 1 (1. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862820475
  • ISBN-13: 978-3862820474
  • Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 1,5 x 19,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.514.728 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

DERHANK: 1965 in Leverkusen geboren, in Duisburg aufgewachsen, in Essen, Berlin und Australien studiert, in Dortmund niedergelassen, schreibt und publiziert DERHANK genrefreie Kurz- und Langprosa. Seine Texte sind vergebliche Versuche, mittels Verwandlung (Y), Perspektive (HAUSE) oder dem Entwurf von Gegenwelten (Nymphalidae) der Wahrheit über die Wirklichkeit (Liebe aus dem All) auf die Spur zu kommen - vergeblich und doch tröstlich, als wäre aus dem Scheitern noch Hoffnung zu gewinnen ...

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vormord Sieht er mich? Hat er mich gerade angelächelt? Nein. Wenn Josef lächelt, dann nicht für mich. Schon lange nicht mehr. Für ihn bin ich Luft. Er hat längst vergessen, dass ich sein Ein und Alles bin! Und doch ... Sein Lächeln ist das Erste, an das ich mich erinnern kann. Was vorher war? Die Frage ist für mich bedeutungslos. Genauso wie die Frage, was außerhalb ist. Selbstverständlich weiß ich, dass es ein Vorher gab. Und dass es ein Außerhalb gibt. Ich weiß es aus den Fernsehgeräten, wenn ich meinen Bewohnern abends über die Schultern schaue. Doch das berührt mich nicht. Nicht einmal die Frage, ob die anderen meiner Art, diese Millionen, Milliarden, so sind wie ich. Wir haben keine Sprache und können uns keine Zeichen geben. Und die, die in uns leben, kommen als Boten nicht infrage. Denn die wissen nichts von uns. Wir sind allein. Nichts, das uns verbindet oder je verbunden hat. Aber das ist mir egal. Ich bin einfach da. Da, wo sie sind. Die Menschen. Meine Bewohner. Meine Besucher. In mir. Ohne die ich nicht wäre und die ohne mich nicht wären. Mich selbst kann ich nicht sehen. Es gibt Fotos, darum habe ich eine ungefähre Vorstellung von dem, wie ich „aussehe“. Aber schon dieses Wort mag ich nicht. Es interessiert mich nicht. Ich bin nicht wie sie. Bin keiner, dem es ums ‚Aussehen‘ geht. Äußerlichkeiten. Die Menschen machen zu viel Aufheben um ihre bedeutungslose Hülle. Dabei sind sie nichts anderes als Darmbakterien. Bakterien, die mich bewohnen, deren Augen und Ohren auch meine Augen und Ohren sind. Ich habe keine anderen. Ich sehe nur, wenn sie sehen, höre nur, wenn sie hören. Die Menschen sind wie meine Sinne – ohne selbst einen Sinn für das zu haben, was über ihre eigenen, kleinen Körper hinausgeht. Sie haben nicht die geringste Ahnung von mir. Wenn ich von Wohnung zu Wohnung treibe, ihnen zusehe, wie sie alle dasselbe tun, dasselbe reden, dasselbe essen oder dasselbe Fernsehprogramm anschauen, dann spüre ich ihre Langeweile. Und wenn ich höre, wie sie sich streiten, oder wenn ich ihren Geruch ertragen muss, dann ist mir ihre Existenz lästig. Aber was soll's? Ich glaube, ich hätte mir nie viele Gedanken über sie gemacht. Oder über mich. Oder über die Frage, was uns verbindet. Doch vor vielen Jahren schenkte mir einer von ihnen sein Lächeln ... Da! Schon wieder! Josef lächelt! Das meinte ich. Stolz betrachtet er sein Gesicht. Ein engelhaft kindliches Gesicht. Ernst, gütig und immer auch ein wenig geheimnisvoll. Ich wünschte, ich könnte in den tiefgründigen Augen versinken, wenigstens über die hohen Wangenknochen streichen! Würde so gerne das kurze, von kräftigen Kiefern gerahmte Kinn berühren. Oder die hohe Stirn küssen. Ein schönes Gesicht. Von langen, silbergrauen Haaren gekrönt, die wie bei seiner Mutter hinten zusammengebunden sind. Jetzt betastet er mit schlanken Fingern seinen Mund. Schaut mich konzentriert an und schürzt die Lippen. Zieht Grimassen. Die oberen Schneidezähne gebleckt, drückt er sie auf seine Unterlippe, die Nase hochgezogen und die dunklen Augen verkniffen unter den feinen Brauen. Er streckt die Zunge raus. Mir? Nein, sich selbst! Josef schaut in den Wandspiegel über der Werkbank. Er sieht nur sich selbst. Und trotzdem: Ich lächle zurück. Noch immer ... Damals, vor über 40 Jahren: Du warst zwei Jahre alt, als du mich bezogen hast. Ihr seid durch meine Haustüre, in das lichte, sonnige Foyer, und Mutter, eine zierliche, schöne Frau mit hochtoupierter Frisur, hat zu dir gesagt: „Siehst du, Josef, das ist jetzt dein Zuhause!“ Und du hast gesagt: „Hause!“ Ein Knirps, mit tapsigen Schritten, klein und von einer ernsthaften Freude, die tiefer ging als bei den anderen Kindern. Du hast mich angelächelt. Nein, ich täusche mich nicht. Du hast nicht nur gelächelt, dein Lächeln galt MIR! Ein breites Grinsen, ein zärtlicher Blick. So hast du das Relief an der Wand angeschaut, und mit einer intensiven Geste hast du die Fliesen unter den Briefkästen berührt. MICH hast du berührt. Nicht bloß die Fliesen. ICH war berührt von dir, und diese Berührung sollte anhalten. Bis heute. Bis in alle Ewigkeit! „Hause!“, hast du gesagt, und immer wieder: „Hause, Hause, Hause!“ Und gekichert hast du, hast mit dem Wort gespielt, hast es in die tiefen Flure gerufen und auf ein Echo gewartet! Ein Echo? Josef, das war ich! ICH! Ich habe dir zugerufen: „Hause, Hause, Hause!“ Mit Josefs Lächeln hat es angefangen ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sandra Schwoll am 19. Februar 2012
Format: Broschiert
DERHANK hat mit 'HAUSE' ein sehr außergewöhnliches Buch veröffentlicht. Aus der Perspektive und den Erinnerungen eines Hauses schildert er die Geschehnisse in einem Mietshaus. Dabei werden zunächst die Bewohner des Hauses angerissen und HAUSEs Liebe zu Josef näher beschrieben ' immer durchbrochen von fesselnden Erinnerungssequenzen, die beschreiben, wie HAUSE mit Störungen in dieser Beziehung umging und wie sich das aktuell auf Josef und die anderen Bewohner auswirkt.
Dann schlägt die Geschichte um und DERHANK setzt detailliert die Abgründe innerhalb von HAUSE in Szene, lässt diese in ihren gegenseitigen Abhängigkeiten immer weiter eskalieren und reißt jedwede gutbürgerliche Ruhrpott-Fassade ein. Dies geschieht aber in einer Art und Weise, die so manches Mal die Ekelgrenze überschreitet und Bilder heraufbeschwört, die zum Zuklappen statt zum Weiterlesen animieren könnten.

Fazit: Für Leser mit einem starken Magen und abgrundtiefen Seelen eine gewöhnungsbedürftige aber auch fesselnde Studie darüber, wie man mit den Mutter Beimers dieser Welt umgehen könnte ' wenn man nur den richtigen Draht zu seiner Immobilie hätte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von janinamai am 5. April 2012
Format: Broschiert
Wenn die Wände Ohren hätten .... "Hause", ein Mietshaus im Ruhrgebiet, hat Ohren! Und Augen. Und ein Schmerzempfinden. Und Hause liebt seinen Hausmeister Josef ...
Aus ungewöhnlicher Erzählperspektive entspannt der Autor ebenso witzig wie originell die Geschichte einer verhängnisvollen Liebe. Da häufen sich über Jahre die Todesfälle - viele zwischen Unfall und Mord angesiedelt. (Enorm phantasievoll, dieses stalkende Haus!) Da wird ein ungleiches Ermittlerduo aus gestandenem Ruhrpottkommissar ("irgendwat ist da komisch mit den beiden, ne?!") und französischer Assistentin ("Diesä Bäzie'ung zwischän Mutter und ihräm Sohn ist für mich ein wänig neurotiesch.") mit einem Panoptikum skurriler Bewohner konfrontiert.
Allen voran "Mutter", die kettenrauchende Mutter von Josef, die ihren Sohn auch mit über 80 noch in jeder Hinsicht zu vereinnahmen sucht. Oder der fettleibige Vermieter im Penthouse, der nur von Pizza und Cola lebt und seit Jahren sein Bett nicht mehr verlässt. Oder der männerverschleißende Vamp auf der achten Etage, der gehörigen Unfrieden stiftet. Die WG junger Araber, die den Argwohn nicht nur der Bewohner auf sich zieht.
Das ganze grotesk überzeichnete Personal des Romans macht "Hause" zu einem skurrilen, liebevoll boshaften, in sich stimmigen Buch mit großem Unterhaltunswert. Ein Buch, das - ja - auch einige Splatter- und Trash-Szenen enthält. Aber seit wann ist keim- und ekelfreiheit ein Kriterium für gute Literatur?! Dieser Roman spielt mit Zitaten anderer Genres; er zieht alles durch den Kakao und spielt dabei sehr gekonnt mit den Gefühlen der Leser zwischen Abscheu und Mitleid.
Und "Hause" ist kein Krimi im klassischen Sinne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rapunzel am 29. Juli 2012
Format: Broschiert
"HAUSE, ein Mietshaus im Ruhrgebiet, liebt Josef, den Hausmeister. Eifersüchtig wacht es über ihn und bestraft jeden, der versucht, Josef von sich abzulenken oder gar, ihn zu einem Leben jenseits der Fassaden zu überreden. Sei es das Mädchen in seiner Jugend oder Josefs trinksüchtiger Vater, sei es die Versandhauspuppe aus Silikon oder der mit Entlassung drohende Hausbesitzer - wer auch immer es wagt, Josef von HAUSE zu trennen, muss dafür bezahlen..."

Josef, ein verkorkster Mann mittleren Alters, ist Hausmeister. Seine Beziehung zu Frauen ist gestört. Auch Dank seiner Mutter, die glatt als Schwester von Norman Bates Mami durchgehen könnte. Das Haus, in dem sämtliche Figuren des Romans wohnen, ist in Josef verliebt. So lernen wir Stück für Stück die Bewohner mit all ihren Macken kennen. Und jede/jeder, der dem geliebten Josef zu nahe kommt, erleidet auf ungewöhnliche Weise einen häuslichen "Unfall"...

Die Idee, ein Haus zum Protagonisten zu machen, ist mir so noch nicht untergekommen. Der Autor setzt diesen Einfall eigenwillig um, lässt die Figuren ihre Macken komplett ausleben und bringt dabei eine splattrige Komponente unter. Einige dieser Horror-Noten erinnern (freiwillig oder nicht) an "Psycho" oder den Gore-Klassiker "Sado - Stoß das Tor zur Hölle auf" (Mahlzeit!). Das Haus ist Angelpunkt, die Bewohner diejenigen, die darin fischen.
Da wären wir auch bei den negativen Aspekten dieses Schriftstückes. Die Macken einiger Hausbewohner wirken stellenweise aufgesetzt. Der Schreibstil, vom Gefühl her durchaus so gewollt, kippt den Leser an manchen Stellen aus der Geschichte. Vor allem die Dialoge hätte man besser ausfeilen können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von dark_angel am 26. März 2012
Format: Broschiert
Im Alter von zwei Jahren zieht Josef in sein neues Zuhause. Von diesem Moment an, ist es um HAUSE geschehen. So nennt Josef freudig das Haus, in dem er aufwächst und schließlich sogar dort Hausmeister wird. Er hat keine Ahnung, dass das Haus, in dem er lebt, ihn über alles liebt und über die Jahre hinweg Einfluss auf sein Leben nimmt. Wer auch nur versucht, ihm zu nahe zu kommen, wird auf einfallsreiche Weise bestraft oder gar umgebracht...

HAUSE ist ein Miethaus in Dortmund, das alles sieht und hört. Es streift durch die Gänge und Wohnungen ihrer Bewohner und nimmt manchmal sogar direkt Einfluss auf ihr Leben.
Der Autor hat eine sehr interessante Perspektive gewählt, die Handlung zu erzählen. Denn niemand geringeres als HAUSE selbst berichtet, was alles geschieht. Dadurch ist der Leser nah dran am Geschehen, wenn HAUSE seine Streifzüge durch die Mietwohnungen macht und so manche Geheimnisse offenbart, die sonst hinter verschlossenen Türen verborgen bleiben.
Es ist zugleich ein Streifzug in die menschlichen Abgründe und wie das Schicksal so seine Fäden zieht. Auch die unerwiderte Liebe zu Josef kommt dabei natürlich nicht zu kurz, der seit jeher unter der Fuchtel seiner Mutter steht.

Da die eine oder andere Szene etwas auf den Magen schlagen kann, ist das Buch nichts für zartbesaitete Leser. Denn es handelt sich nicht um einen reinen Roman, sondern vermischt sich mit Elementen aus Krimi, Thriller und gar Horror, wenn über so manchen Verbleib einer Leiche berichtet wird.
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