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H.P. Lovecrafts Saat des Bösen
 
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H.P. Lovecrafts Saat des Bösen

Debbie Rochon , Michael Segal , Ivan Zuccon    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Statt: EUR 11,25
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Produktinformation

  • Darsteller: Debbie Rochon, Michael Segal, Marysia Kay
  • Regisseur(e): Ivan Zuccon
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 25. September 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002FNGDHY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.767 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Im Norditalien des Jahres 1943 betreibt der brave Pietro mit seiner Frau und deren junger Schwester einen kleinen Bauernhof. Wegen eines lahmen Beines braucht Pietro nicht in den Krieg zu ziehen, doch werfen die Wirren der Zeit ihre Schatten trotzdem bis in ihr Leben. Da erscheint plötzlich und vom Wasser des Brunnens ausgehend eine seltsam körperlose, nur als blaues Licht wahrnehmbare Lebensform und bereitet dem Trio auf seinem Hofe mehr Schwierigkeiten als Duce, Dürre und Weltkrieg zusammen.

Video.de

Tapfer und einsam hält Garagenfilmer Ivan Zuccon ("Nympha") das Fähnlein des Italohorror hoch und liefert mit dieser angeblichen H.P.-Lovecraft-Adaption auch sein bisher handwerklich reifstes und optisch opulentestes Werk. Lovecrafts Story von einer diffusen Macht aus dem Weltall wird im Sinne der Landesfolklore um allerhand religiöses Geplänkel angereichert, und natürlich bekämpft man den Feind am besten mit einem Exorzismus. Düsterspuk, (sexuelle) Besessenheit und eine Prise Zombieblutbad in einer schrägen Low-Budget-Schauermär für Horrorvielseher.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Freigelassene Macht 16. April 2010
Während der Zeit des Zweiten Weltkrieges geschehen auf einem kleinen Bauernhof in Norditalien seltsame Dinge. Hier lebt Pietro mit seiner Frau Lucia und dessen Schwester Alice. Pietro's Bruder ist im Krieg und alle machen sich Sorgen um ihn.

Ein Problem mit dem Brunnen setzt eine surreale Kraft frei, die fortan die ganze Familie terrorisiert. Die körperlose Energie besetzt Lucia und verbreitet Angst und Schrecken. Die Familie ist in eine Schlacht mit dem Bösen geraten.

Die Geschichte enthält sehr viele Traumsequenzen und dies erschwert häufig festzustellen, was ist nun real passiert und was war nur Albtraum. Gesteltzte Dialoge und an der Oberfläche bleibende Charakteren schaffen es nicht die an Lovecraft geschätzte Atmosphäre des Grauen's zu entwickeln. Alles wirkt so wie die preiswert gemachten Filme über E.A. Poe's Werke aus den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Da hat der ehrwürdige Lovecraft nun wirklich besseres verdient. Regie und Schauspieler kommen irgendwie nicht in die Gänge.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "Die Farbe aus dem All" wurde zwar die Grundidee übernommen, leider aber nicht die Stimmung. Der Film ist näher am Original als "Darkness Beyond", aber das unbegreifliche Grauen von HPL weicht auch bei "Saat des Bösen" eher einem satanischen, man fühlt sich an Filme wie "Der Exorzist" erinnert. Einzig die Ausweglosigkeit wie im Original findet sich wieder. Dazu kommt, dass Zuccon viel mit Ekel- und Bluteffekten arbeitet, dazu später noch mehr.

Insgesamt muss man Zuccon eine Steigerung zugestehen, die Machart und die Effekte sind eindeutig besser geworden. Vom reinen Trash weg nähert er sich den B-Movies, aber man sieht dem Film immer noch das geringe Budget an. Schauspielerisch werden überwiegend passable Leistungen geboten, wobei keine wirklich zu begeistern weiß.

Wer gerne Menschen dabei zusieht, wie sie sich selbst oder andere verletzen, wird an "Saat des Bösen" schon Gefallen finden können. Aber letztlich bietet der Film nichts Neues oder Eigenständiges: Menschen werden wahnsinnig, haben Visionen und metzeln. Wirklich spannend ist das meist nicht, zum Ausgleich gibt es die üblichen Schockeffekte und Kunstblut. Wobei es schon lustig wirkt, wenn auf einen Mann mit einer Sichel eingedroschen wird, das Kunstblut in den üblichen Fontänen spritzt und der Mann in den Nahaufnahmen nur ein blutiges Gesicht hat. Vom zwischenzeitlichen Overacting des Mörders ganz zu schweigen ...

Die zeitliche Lokalisierung im Italien des Zweiten Weltkriegs wirkt beliebig. Böswillig könnte man sagen, dass die Verfolgung der Jüdin im Film für besonderes Grauen sorgen soll, außerdem kommen Nazis als Bösewichte ja immer gut.

Die Bildqualität ist gut, das Bild wirkt aber oft, gerade am Anfang, arg steril. Die Tonqualität ist nicht zu bemängeln, hier stört kein Rauschen oder ähnliches. Neben der deutschen Tonspur ist eine englische vorhanden, ferner gibt es deutsche Untertitel. Hinzu kommen diverse Extras, darunter ein "Hinter den Kulissen" und Interviews; alles im englischen Original ohne deutsche Untertitel.

"Saat des Bösen" ist ein akzeptabler Horror-B-Movie, dem man das geringe Budget aber ansieht. Außer der Idee hat der Film mit dem Werk von H.P. Lovecraft nicht viel zu tun, Lovecrafts Grauen und dessen Auswirkung wird durch üblicheren Standardhorror ersetzt. Lovecraft-Fans müssen Saat des Bösen" wegen der adaptierten Idee nicht unbedingt schauen, es sei denn sie sind allgemein Horrorfans. Diese können dem Film eine Chance geben, wenn sie Low Budget-Produktionen mögen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für B-Fans ok 12. Oktober 2009
Von Marco Fertig TOP 1000 REZENSENT
Italien während des zweiten Weltkriegs. Auf einer einsam gelegenen Farm lebt Pietro mit seiner Frau Alice und seiner Tochter Lucia, die ihre Sprache verloren hat. Zudem wird sie von Albträumen geplagt, die anscheinend mit dem Brunnen im Hof zu tun haben. Eines Tages stößt Pietro aus Versehen ein Loch in den Brunnenboden und etwas entweicht von dort. Ab da beginnt sich die Familie zu verändern, und nicht nur diese. Das Gemüse und die Früchte wachsen prächtig und in Rekordzeit, Lucia kann wieder sprechen und Alice hat unbändigen Hunger auf ihren Pietro. Zuerst freut er sich ja darüber, aber Alice verändert sich zunehmend mehr, bis es den Anschein hat sie sei besessen von einer fremden Macht, und das Unheil weiter seinen Lauf nimmt.
Die Geschichte basiert auf H.P. Lovecraft's Story "Die Farbe aus dem All", und wurde hier vom italienischen Low-Budget Filmer Ivan Zuccon aufbereitet. Seine bisherigen Ergüsse kenne ich nicht, aber wenn man sich etwas informiert ist das wohl auch besser so. Hier hat er dafür erstaunlicherweise recht solide Arbeit abgeliefert, wenn man sich sein Können so vor Augen führt.
Die Story bietet nichts weltbewegend Neues, aber sie wurde optisch zumindest ansprechend umgesetzt. Die karge Farm im Nirgendwo und der ärmlich ausgestattete Innenbereich haben schon eine passende Atmosphäre. Auch bei den Darstellern kann man durchaus davon sprechen, dass sie ihre Sache ganz anständig durchziehen. Debbie Rochon ist ja zumindest kein Neuling auf dem Billigfilmsektor, wogegen der Rest vom Cast bisher nur in unbekannten Werken aufgetreten, aber ebenso durchaus brauchbar ist. Die unheimlichen Aspekte, wie der Anfang und die Besessenheitsszenen mit Alice, sind teils wirklich gelungen, werden aber oft auch kaputtgemacht durch das billige Leuchten, was das Böse signalisieren soll. Sonstige Effekte gibt es Film nicht wirklich viele, aber was man sieht ist unterm Strich definitiv noch anschaubar. Somit hat der Regisseur hier eine Arbeit nach seinen Möglichkeiten abgeliefert, und bietet dem B-Horrorfan zumindest keine vergeudete Zeit. Leute mit mehr Anspruch sollten dennoch vorsichtig sein, für einen Knaller reicht es hier natürlich auch nicht aus.
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