Im Morddezernat von Seoul atmet man regelrecht auf. Der Serienmörder Shin Hyun hat sich selbst gestellt und wird den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen. Shin Hyun hatte eine Faible dafür, ungewollt schwangere Frauen und Frauen, die mit einer Abtreibung liebäugeln, brutal und bestialisch zu ermorden. Nun soll endlich Ruhe in Seoul einkehren, doch das Grauen beginnt jetzt erst richtig. Obwohl der Mörder hinter Schloss und Riegel sitzt reißt die unheimliche Mordserie nicht ab. Und alle neuen Morde tragen die Handschrift von Shin Hyun.
Detective Kim und ihr neuer Partner stehen vor einem Rätsel. Eine blutige Spur zieht sich durch die Stadt und kein Täter ist in Sicht. Haben die Detectives es mit einem Nachahmungstäter zu tun? Die beiden merken sehr schnell, dass es nur einen Weg gibt, dieses Grauen zu beenden. Sie müssen Shin Hyun besuchen und die Hintergründe für seine Morde herausbekommen. Was sie dort erfahren, hätten sie sich in den kühnsten Träumen nicht ausgemalt.
Es fällt schwer, ein Review über H" zu schreiben, ohne das Ende zu verraten. Der Film bietet eine interessante Story, die sich während der knapp 107 Minuten öfters um die eigene Achse dreht. Das Ende kam für mich völlig überraschend, fügte aber dann doch die vergangenen Stunden logisch zusammen. Am Ende des Films versteht man dann auch, was sich hinter dem Filmtitel H" versteckt. H" bietet einen spannenden Asia Thriller mit einem guten Gore Gehalt, einer packenden Story und einem interessanten Ende. Genre Fans sollten durchaus zuschlagen, auch wenn der Film zwischendurch mal einen kleinen Hänger hat.