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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen49
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So eine Schnapsidee! Kommissarin Irmi Mangold ärgert sich, dass sie sich von ihrer Nachbarin zu dieser blöden Schrothkur in Oberstaufen hat überreden lassen. Entspannend findet sie diese Quälerei nicht, erst recht nicht, als im Nebenraum ein Toter gefunden wird. Ausgerechnet ihr Exmann Martin Maurer liegt da tot im angeblich so gesunden Ganzkörperwickel.
Als ihre Kollegin Kathi Reindl in Garmisch ebenfalls einen Toten findet, der auf die gleiche ungewöhnliche Art gestorben ist, hat Irmi eine prima Ausrede, die Schrothkur abzubrechen und stattdessen die Ermittlungen zu leiten.
Verdächtige gibt es zuhauf, denn beide Tote haben sich nicht gerade beliebt gemacht durch ihre Pläne und Geschäftspraktiken. Tradition und Moderne liefern sich bittere Kämpfe in den vermeintlich idyllischen Bergdörfern.
Für Irmi wird es schwierig, den Fall aufzuklären. Zu viele unverarbeitete Emotionen kommen da hoch, besonders weil ihr Exmann sie wegen einer anderen Frau verlassen hatte. Daneben muss sie auch noch den Zickenkrieg zwischen ihren Mitarbeiterinnen Kathi und Andrea aushalten und den Tod ihres Hundes verkraften.
Kein Wunder, dass unter diesen Umständen die eigentlich geplante gesunde Ernährung der Nervennahrung und dem Genussessen weichen muss'
Dies war der erste Roman der Reihe mit Irmi Mangold, den ich gelesen habe, aber ich hatte überhaupt keine Schwierigkeiten, mich einzufinden.
Die Mischung aus spannender Krimihandlung, authentischen Charakteren und einem genau richtigen Grad an Lokalkolorit ist Nicola Förg hervorragend gelungen. Die Krimihandlung wartet mit überraschenden Wendungen und einem glaubwürdigen Ende auf, die Charaktere sind mir sehr sympathisch, und das Lokalkolorit macht mir Lust, diese Gegend endlich wieder einmal zu durchwandern.
Ich habe dieses lebendig und unterhaltsam geschriebene Buch an einem Abend verschlungen und bin schon gespannt auf die Fortsetzung dieser Reihe.
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2 Todesfälle hat Kommissarin Irmi Mangold zu bearbeiten: An einem Freitagnachmittag stirbt Xaver Fischer beim Spreichersee am Hausberg; am Samstagmorgen Martin Maurer in Oberstaufen. Und beide sterben durch eine Insulinspritze - Insulin, das man normalerweise zuckerkranken Tieren spritzt.
Dabei hatte sich Irmi Mangold von einer Freundin zu einer Schroth-Kur in Oberstaufen überreden lassen. Diese ist aber sehr schnell beendet, als in ihrem Hotel ein gewisser Martin Maurer tot aufgefunden wird. Dieser ist niemand Geringerer als der Ex-Mann von Irmi, mit dem sie 5 Jahre verheiratet war. Und damit holt sie die Vergangenheit wieder einmal ein...
Nicola Förg ist bei diesem Krimi in Hochform: Authentische Charaktere; glaubwürdige Landschaftsbeschreibungen (so mancher Regionalkrimiautor könnte bei ihr lernen); sehr spannende Handlung; Gesellschaftskritik ("Komasaufen" , inkompetente und bornierte Lokalpolitiker etc.)
Und dazu eine Menge starker Frauen - besonders natürlich Irmi Mangold (deren Seele sich nach Trost und Rat sehnt). Weiters ihre Kolleginnen Kathi (manchmal ziemlich zickig) und Andrea, die Aufsteigerin. Im Vergleich dazu kommen die meisten Männer ziemlich schlecht weg...
Leider nur 5 Sterne möglich!
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am 6. Juni 2011
Frau Kommissar liegt, eingewickelt in Tücher und damit bewegungsunfähig, im Behandlungsraum eines Hotels im Allgäu, wo sie eine Schroth-Kur machen will. Ohne dass sie es ahnt liegt im Nebenraum ihr Ex-Mann, der ein ziemlicher Fiesling gewesen sein muss, genauso wie sie in Tücher eingewickelt. Zufälle gibt's! Und da in einem Krimi Leichen gebraucht werden wird der EX auch prompt ins Jenseits befördert, auf etwas ungewöhnliche Art, nämlich mit einer Insulinspritze.

Etwa zur gleichen Zeit wird in Garmisch, der Heimat von Kommissarin Irmi, ebenfalls eine Leiche gefunden, Todesursache ebenfalls Insulin. Der Allgäuer Kommissar, eigentlich ein liebenswürdiger Typ, nur ein bisserl faul, hat nichts Eiligeres zu tun, als den Fall, wegen des Sachzusammenhangs, an Kommissarin Irmi abzugeben und für drei Wochen in Urlaub zu gehen. Das weitgehend weibliche Ermittlerteam kann loslegen.

Wer Hüttengaudi" kauft, der will leichte Urlaubslektüre und keine juristische Abhandlung. Trotzdem, es gibt Fehler, die dürfen nicht passieren. Es wird und darf in der Praxis kaum vorkommen, dass bei der Polizei jemand mit der Leitung der Ermittlungen betraut wird, wenn der eigene (geschiedene) Ehemann eines der Mordopfer ist.

Wenn einen der konstruierte Anfang und der geschilderte Lapsus nicht stören, dann folgt nun ein gut lesbarer Krimi. Starke Frauen, vom Schicksal gebeutelte Frauen, alle weiblichen Charaktere werden glaubwürdig dargestellt. Gleichzeitig erfährt der Leser etwas über Mentalität und Lebensweise der Menschen im südlichen Bayern. - So einfühlsam und verständnisvoll die weiblichen Typen geschildert sind, so schlecht kommen die Männer weg. Und bei denen wird nicht hinterfragt, warum sie so böse oder raffgierig oder hinterlistig sind; sie sind halt so. Ein paar kräftige Hiebe noch in Richtung Politik: die ist sowieso schuld an allem, weil der Gemeinderat den Jugendlichen einen Bauwagen außerorts als Treff zur Verfügung gestellt hat. Daher ist die Politik schuld, dass es dort zu verstärktem Alkoholkonsum kommt, bis hin zum Komasaufen". Und weil der Bauwagen nicht im Ortszentrum steht muss man frühmorgens, nicht immer unter Einhaltung der Straßenverkehrsordnung, auf der Straße nach Hause laufen. Es kommt zum Unfall, und das Buch zu einem doch recht überraschenden Schluss. Für mich etwas zu überraschend.

Nebenbei: Etwas belustigt ist mir aufgefallen, dass der ebenso tote wie fiese EX von Frau Kommissarin den gleichen Nachnamen trägt wie ein bekannter anderer Autor von Alpen-Krimis (Jörg Maurer). Wer Krimis schreibt, der muss damit rechnen, dass so etwas auffällt... .
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Juli 2011
Irmi Mangold wird von ihrer Nachbarin zu einer Schrothkur überredet. Die Kriminalkommissarin aus Garmisch-Partenkirchen hat so gar keine Lust auf diese Art des gesunden Lebens. Am dritten Morgen wird sie, gerade frisch "gewickelt" in ihrer Kabine entschlummert, durch den durchdringenden Schrei der Therapeutin unsanft geweckt. Der Patient in der Nachbarkabine liegt tot in seinem feuchten Umschlag. Es ist Irmis geschiedener Mann Martin Maurer. Die Umstände seines Todes sind mehr als fragwürdig. Irmi beginnt zu ermitteln obwohl sie nicht zuständig ist. Mit ihrer Kollegin Kathi stößt sie auf einen zweiten Toten. Den Bauern Xaver Fischer. Beide sind kurz nacheinander auf die gleiche Weise umgekommen, ohne das auf den ersten Blick ein Zusammenhang besteht.

"Hüttengaudi" ist der dritte Fall mit der Ermittlerin Irmi Mangold. Eine Alpen-Krimi Reihe von Nicola Förg. Angesiedelt in der Gegend in und um Garmisch-Partenkirchen. Die Kommissarin ist Anfang fünfzig und lebt mit ihrem Bruder auf dem alten Bauernhof der Eltern, den der Bruder bewirtschaftet. Mangold ist eine bodenständige Frau, naturverbunden, tierlieb und menschenfreundlich. Ihr zur Seite steht ein Team aus drei Kollegen. Die zweite Kommissarin Kathi, der träge Polizist Sailer und die Novizin Andrea. Gemeinsam löst dieses bunte Quartett die Fälle auf eine ganz besonders charmante Art. Nicht immer professionell nach Vorschrift aber auf jeden Fall Ur- Bayerisch.

Was mir besonders an der Serie gefällt ist die Art wie Nicola Förg schreibt. Beim Lesen hat man das Gefühl, dass die Ideen dieser Autorin nur so übersprudeln. Sie hat so viel zu sagen, über ihre Heimat, die Menschen die darin leben und deren Probleme. Es scheint als reiche der Platz nicht um alles darzulegen, was ihr wichtig wäre. Außerdem hat sie die besondere Gabe, große Wahrheiten klein und einfach auszudrücken.

"Irmi war irgendwie peinlich berührt. Sie mochten so einen Seelenstriptease von Fremden nicht und wusste doch tief drinnen, dass das ein Teil ihres Jobs war. Frauen waren einfach so, redeten über Emotionen wie Männer über Fußballergebnisse. Sie konnten trauern und schreien wie Klageweiber, leiden, zerbrechen und mit Selbstmord drohen und am nächsten Tag mit neuer Frisur und grandios hohen Stiefeln weitergehen."

Es sind diese Stellen, die Nicola Förg Krimis zu etwas besonderem machen. Diese klaren Formulierungen, die in einem Satz ein ganzes Universum erklären. Das Wesen der Frau, den Sinn des Todes, die Kraft der Liebe und das Wunder des Lebens. Mag es auch ebenso viele Stellen geben, an denen man Kritik äußern kann. Nach der Lektüre geht es einem immer ein Stückchen besser.

Den Satz den die Autorin einer ihrer Figuren am Ende in den Mund legt, spricht mir daher ganz aus dem Herzen: "Die Welt wäre reicher, wenn es mehr von Ihrer Sorte gäbe Frau Mangold." In diesem Sinne wünsche ich mir noch viele Fälle mit Irmi Mangold.
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am 6. August 2011
Mein erster Alpenkriminalroman von Nicola Förg und ich wurde positiv überrascht.
Ich hatte mir ganz leichte Urlaubslektüre erwartet, jedoch wurde ich von der Handlung so sehr gefesselt, dass das Buch innerhalb von ein paar Stunden ausgelesen war.
Kommissarin Irmi Mangold quält sich bei der Schrothkur, zu der sie sich irrsinniger Weise überreden hat lassen, mit ihren Hungergefühlen. Als Draufgabe hat sie es dann auch noch währende ihres Kuraufenthaltes mit einem Mordfall zu tun. Das Mordopfer ist dann auch noch ihr liebenswerter Ex-Mann....
Parallel dazu geschieht daheim ebenfalls ein Mordfall auf der Alm.
Was haben nun diese beiden Morde wohl miteinander zu tun?
Der Humor fehlt bei dieser spannenden Handlung überhaupt nicht, sehr flüssig zu lesender Schreibstil und man fühlt sich nach Bayern versetzt.
Auf jeden Fall mehr als nur ein "Urlaubsbuch".
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Dies ist mein zweites Buch von Nicola Förg , nachdem mir 'Mord im Voralpenland' gut gefallen hat. 'Hüttengaudi' fand ich sogar noch besser.
Wer auf einen spannenden Krimi wartet, wird vielleicht etwas enttäuscht sein. Für mich war die Krimihandlung, wie bereits im ersten Förg-Buch eigentlich nebensächlich.
Mir gefällt in diesem Buch ganz einfach die Darstellung der Garmischer Polizeistation, die Geschichte um die Kommissarin Irmi Mangold, mit ihren allzu menschlichen Hoch und Tiefs, um ihre Kolleginnen Kathi Reindl und Andrea, sowie den Sailer. Die Protagonisten werden so authentisch dargestellt und werden dadurch so sympathisch.
Das Lokalkolorit tut das seinige um alles abzurunden.
Für mich ein rundum gelungener Krimi-Lesespaß.
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am 4. Mai 2011
Es gibt ja nur wenig spektakuläre Kriminalfälle im Leben, aber dafür umso mehr in der Literatur. Hier kam aber der Täter handwerklich sauber aus dem Umkreis Sex, Familie, Geld (ich will es ja nicht verraten). Hat mir gut gefallen, die Konstruktion. Gut, es war natürlich konstruiert, dass die Hauptdarstellerin zufällig am Leichenschauplatz war, hätte man vielleicht lassen oder anders einführen können. Die persönlichen Gedanken der Kommissarin um ihr verkorkstes Leben blieben auch im Hintergrund, die obligatorische Russe musste leider auftreten. Schön fand ich die rudimentären Ausführung um Bergbauerntum und Almen. Im Großen und Ganzen zu empfehlen.
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am 21. April 2011
Dieses Buch ist um vieles besser als das Buch zuvor - Markttreiben - denn es bleibt in seiner Geschichte in Bayern. Und bei diesem Buch ist mir eines passiert, was vorher eigentlich noch nie geschehen ist. Um 11 Uhr 30 an einem Samstag brachte mir der Paketdienst die Büchersendung, ich packte das Päckchen aus und begann in diesem Buch zu lesen. Um 18 Uhr 30 klappte ich dieses Buch wieder zu und war einfach begeistert. ich hatte es auf einem Sitz einfach durchgelesen. Wirklich super.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Dezember 2012
Ich bin ein Freund von Regionalkrimis, z.B. aus der Feder von Rita Falk (deren Humor natürlich etwas handfester ist) u.A. Aber der vorliegende Roman ist derart zäh und ohne roten Faden, Spannung und Witz bzw. Humor dass ich mich zwingen musste ihn zu Ende zu lesen.

Vielleicht lesen Frauen solche Krimis anders, dann könnt er ihnen vielleicht gefallen, denn psychologische Probleme, Befindlichkeiten und Details die für den weiteren Verlauf völlig unwichtig sind stehen im Vordergrund.

Frauen mit Problemen, ganz junge Frauen, junge Frauen, Frauen mittleren und gehobenen Alters mit Problemen, Problemen, Problemen. Vater zu streng, Mutter zu weich, Mutter krank, Mutter tot, man ist zu dünn, zu dick, hadert mit einem Seitensprung uns was noch Alles. Was hat das ganze mit dem beworbenen humorvollen und gruseligen Krimi zu tun? Mich hat es bestenfalls vor den Problemen der ganzen beteiligten Frauen gegruselt. Okay, 2.-€ in die Macho-Kasse, aber es hat einfach nur genervt.

Mehrfach hatte ich das Buch schon zur Seite gelegt, mich dann aber doch durchgezwungen, es wurde nicht besser.
Eine kleine Überraschung bei der Auflösung des Ganzen, aber das entlohnte nicht für vertane Stunden bem Lesen.

Sorry, aber mehr wie einen Stern kann ich mir dafür nicht abringen.
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am 1. September 2014
Also. Das Buch war ein Geschenk. Erst war ich skeptisch, lese ich doch lieber skandinavische Krimis. Nicola hat übrigens einen sehr guten Geschmack was Männer betrifft. (Hallgrim) Aber ich habe mich köstlich amüsiert, und bin richtig stolz darauf, dass ein Mädel aus dem Voralpengebiet so einen wundervollen Krimi auf's Parkett gelegt hat.
Ihr Schreibstil ist so nah am Menschen, so herrlich natürlich, und ohne verzwungene Interlektualität, die ja so "IN" ist. Endlich jemand der darauf verzichtet. Eine tolle Frau und Schriftstellerin, die man sich gerne als beste Freundin wünschen würde. Ich bin Lele Frank, und würde auch keine Schrotkur machen. Glückwunsch Nicola.
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