Leider kann ich mich der Lobrede meiner Vorgänger nicht anschliessen.
Die Handlung ist an einigen Stellen doch sehr einfach und kann mit ein wenig Fantasie leicht erraten werden. Die Monolge und Dialoge der Sprecher des Hörspiels wirken oft sehr einstudiert und fesseln nicht dem Handlungsverlauf interessiert zu folgen. Auch die Abmischung der Musik zum Erzähler und den anderen Protagonisten ist oft nicht gelungen. Man versteht den Sprecher kaum, weil die durch die Musik z.B. ein Spannungsbogen (gemessen an der Lautstärke)erzielt werden soll.
Thematisch wird ein Konflikt zwischen Menschen verarbeitet. Diese gehören unterschiedlichen Stämmen an, welche eine Hüterrolle für den Wald, das Wasser, das Licht und den Wind inne haben. Die Lichthüterinnen sind auf Ihre Schwestern (in dem Hörspiel sind die Frauen das Starke Geschlecht)neidisch und versuchen die Kontrolle über deren Stämme und Rohstoffe zu übernehmen. Dies wird wird duch Verdunkelung der Sonne und eine Bereitstellung von künstlichem Licht(sofern die Anderen kooperieren) erreicht. Heldin ist eine junge Waldhüterin, die (wie kann es anders sein) tatsächlich zum Stamm der Lichthüterin gehört. Störend fand ich auch, dass der Auslöser für den Konflikt nicht wirklich gelöst werden kann, mit dem "Sieg" der Guten ist das Hörbuch plötzlich zu Ende.
Da ich schon einige Hörspiele und Hörbücher kenne, würde ich jedem "Anfänger" nicht unbedingt zum Kauf dieses Hörspiels raten.