Kurzbeschreibung
Während Isa gerne in Phantasiewelten abtaucht, hält der realistische Alex solche Dinge für reine Zeitverschwendung. Als er in seinem Garten eine merkwürdig gekleidete Gestalt findet, und sie aus Regen und Sturm in seiner Wohnung aufnimmt, ändert sich alles. Und plötzlich wird sogar ihm klar, das sein Schicksal eng mit dem des Fremden verknüpft ist.
Die Begegnung mit dem Fremden wirft viele Fragen auf, aber zunächst gilt es schnell zu handeln, denn diese Welt ist nichts für den ungebetenen Gast.
Alex muss erkennen, wie wichtig seine Träume für ihn sind, dass er sich sogar von ihnen leiten lassen muss, um das zu finden, damit der Fremde wieder in seine Welt gelangen kann. Es gilt ein Tor, ein Buch und einen Stein zu finden. Ob es ihm und Isa gelingen wird?
In diesem ersten Band geht es um Freundschaft, fremde und vertraute Welten, und den Versuch, trotz der anfänglichen Unterschiede gemeinsame Wege zu gehen um ans Ziel zu gelangen. Alex und Isa werden Freunde verlieren aber auch neue gewinnen. In jedem Fall wird für sie nichts mehr so wie vorher sein.
Mit diesem Band ist ihr Weg aber noch nicht zu Ende, die Geschichte um „Das verschollene Tor“ geht weiter! Aber, genau wie Wege beschritten werden müssen, so müssen Geschichten auch geschrieben werden. Also noch etwas Geduld! Es wird bald weiter gehen.
Eine kleine Leseprobe (Ausschnitt aus Kap.34)
Isa und Eldín konnten sich keinen Reim daraus machen, aber sie wussten dass sie jetzt schnell sein mussten. Eldín nahm Isa bei der Hand, denn ihn störte die Dunkelheit wenig. Sie liefen schnellen Schrittes um das Haus herum, und hasteten die Kellertreppe hinunter. Isa drückte gegen die Tür, und zu ihrem Erstaunen, war sie noch nicht verschlossen. Beide schlüpften hindurch, und ließen die Tür leise ins Schloss fallen.
Sofort umfing sie die stickige, undurchdringliche Dunkelheit des alten Kellergewölbes. Isa tastete nach einem Lichtschalter, aber Eldín hielt sie zurück. „Leise! Wir sind nicht allein!“ Mit diesen fast unhörbar geflüsterten Worten schob Eldín sie in eine Nische, die er eher erahnt, als gesehen haben musste, denn Isa konnte ihre Hand vor Augen nicht sehen. Eldín ging langsam und geräuschlos in die Hocke. Er zog Isa mit hinunter. Sie verharrten eine halbe Ewigkeit dort. Isas Füße und Beine begannen zu kribbeln, da sie diese Haltung nicht gewohnt war. Sie konnte sie nicht lange aufrecht erhalten. Eldín schien es nichts auszumachen. Er verharrte ruhig in der Ecke. Gab keinen Laut von sich. Dann hörte nicht nur Eldín, sondern auch Isa, dass jemand im Raum sein musste. Ein leises zischelndes Atmen kam immer näher und näher. Isa hätte am liebsten aufgeschrien. Aber Eldín hatte beruhigend den Arm um ihre Schulter gelegt. Dann ließ er Isa los, und schnellte mit einem Satz nach vorne...
Diese Ausgabe wurde am 20.02.2012 komplett überarbeitet und aktualisiert und steht nun zum Download zur Verfügung.
