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Hüter der Weisheit. Die spirituelle Welt des Lakotahäuptlings Noble Red Man.
 
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Hüter der Weisheit. Die spirituelle Welt des Lakotahäuptlings Noble Red Man. [Taschenbuch]

Noble Red Man , Mathew King , Harvey Arden
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 125 Seiten
  • Verlag: Dtv (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423362448
  • ISBN-13: 978-3423362443
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 328.418 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Aus dem Englischen von Bettina Lemke

Noble Red Man war ein furchtloser »spiritueller Krieger«, ein listiger Taktiker, ein visionärer Seher, ein humorvoller Geschichtenerzähler – und einer der letzten Wisdomkeeper, »Hüter der Weisheit«, die das spirituelle Erbe der Indianer für die Nachwelt bewahren sollten. Schon früh kam er in Verbindung mit der Welt der Weißen, wurde christlich erzogen und blieb doch stets tief verwurzelt in der Religion und Tradition der Lakota (Sioux).

Noble Red Man erzählt von seinen Visionen, seinem Kampf gegen die Unterdrückung des Glaubens seiner Väter, von den Zeremonien der Heiligen Pfeife und des Sonnentanzes und von Wakan-Tanka, dem »Großen Mysterium«. Die Weisheit und Poesie seiner Worte berühren unmittelbar und sind das beeindruckende Zeugnis einer Kultur, die uns lehrt, die Sprache der Natur wieder zu verstehen, die Weisheit des Teilens zu entdecken und so inneren und äußeren Frieden zu erlangen.

Noble Red Man (1902-1989), mit »bürgerlichem« Namen Matthew King, war einer der herausragenden Führer des »Indian Reawakenings«, das in den 60er Jahren begann. Er war lange Zeit offizieller Sprecher der Lakota und beriet Führer des American Indian Movement während und nach der Besetzung von Wounded Knee 1973.

Über den Autor

Harvey Arden, ehemaliger Autor von ›National Geographic‹, stellte dieses Buch aus eigenen Aufzeichnungen und Tonbandaufnahmen zusammen. Auf Deutsch ist von ihm bereits erschienen: ›Hüter der Erde. Begegnungen mit Indianern Nordamerikas‹

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80 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Dies ist ein wunderbares Buch, um sich mal wieder in Erinnerung zu rufen, daß wir Menschen ein Teil der Natur bzw. des großen Ganzen sind. In mehr oder weniger langen Texten spricht der Lakota-Häupling Mathew King alias Noble Red Man über sein Volk, dessen Rituale, über den "weißen Mann", den Menschen an sich und über Gott. Dabei schöpft er nach seinen eigenen Worten aus dem uralten Wissen, das den Indianern vor Urzeiten vom "Großen Geist" (Gott) geschenkt wurde. Man erfährt auch etwas über den Umgang des "weißen Mannes" mit den Indianern und den Widerstand dagegen. Was sich wie ein roter Faden durch die Texte zieht, ist die Verbundenheit des Menschen mit Gott und der Natur und die absolute Sicherheit, mit der Noble Red Man von seiner Identität und spirituellen Wahrheit spricht. Es ist sehr berührend, dies zu lesen und diese starke Persönlichkeit so ein kleines bißchen kennenzulernen. Wir meinen immer, so wahnsinnig fortschrittlich zu sein mit unseren Errungenschaften, aber wir haben darüber vergessen, wer wir sind und wo wir herkommen. Die oft als primitiv abgestempelten Indianer können uns davon erzählen und wir täten gut daran, ihnen zuzuhören. Das Buch enthält auch einige Bilder.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
es berührt das Herz 3. April 2007
Von Gabriele B. VINE™-PRODUKTTESTER
Haben Sie früher auch Cowboys und Indianer gespielt? Auf welcher Seite standen Sie? Ich war immer ein Indianermädchen, stand für meine damaligen Begriffe auf der Seite der Starken.

Liest man nun Noble Red Mans Worte, bekommt der Leser sozusagen einen Insidereinblick in die Gedankenwelt der Lakota. Man kann diesen Bericht sicher auch als Rückblick auf ein Leben und als Erinnerung bezeichnen, tatsächlich er ist noch viel mehr: Noble Red Man stellt - und das in sehr einfachen Worten und kurzen Sätzen - auf eindringliche Art und Weise dar, was es hieß und heißt, ein Indianer zu sein. Zu diesem seinem Leben gehört selbstverständlich die Historie, die viele Parallelen bezüglich der Leben der nordamerikanischen Indianer und der australischen Ureinwohner im Verhältnis zu den Weißen zeigt, so wurden z.B. einige ihrer heiligen Stätten vom weißen Mann schlichtweg entehrt. Aber auch Religion und Gedankenwelt, Sitten und Gebräuche und vor allem spirituelles Denken werden von Noble Red Man thematisiert, wobei er keine Rezepte austeilt. Vielmehr beruft er sich immer wieder auf die starken Glaubensgrundsätze der Lakota, nämlich Gutes zu tun, die innere Kraft zu finden und vor allem Gott zu danken.

Was so leicht daherkommt und sich gar nicht kompliziert anhört, scheint jedoch unendlich schwierig zu sein. Schenkt man Noble Red Mans Gedanken Glauben, steuern wir unaufhaltsam auf eine Katastrophe auf unserer Erde zu, die kaum noch abwendbar zu sein scheint. Doch er sagt auch, es sei noch Zeit umzukehren. Versuchen wir es! Immer wieder.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Andere Erwartungen 22. August 2006
Von Isis
bei diesem Buch handelt es sich eher um ein Büchlein. Es in einem Zug durchzulesen ist kein Problem. Manche "Kapitel" beinhalten gar nur einige Sätze.

Der Autor schreibt am Anfang, dass es sich hauptsächlich um Tonbandaufnahmen handelt, die er zu Papier gebracht hat. Dementsprechend ist es auch geschrieben, in kurzen, knappen Sätzen, die klingen, als würde sie jemand sagen. Dadurch ist es sehr ungewohnt zu lesen. In ausgearbeiteter Sprache ist nur das Vorwort geschrieben. Aber vielleicht wollte der Autor damit nur dafür sorgen, dass die Gedanken von Noble Red Man nicht verfälscht werden.

Erwartet hatte ich etwas über die spirituelle Welt und die Lehren der Lakota. Doch leider kommen diese im Buch zu kurz. Hingegen wird viel über die Unterdrückung und Ermordung der Indianer durch den "Weißen Mann" erzählt. Nicht, dass dies nicht wichtig wäre, aber ich hatte mir ein spirituelles Buch erhofft. Auch die Stellen, wo es um die spirituelle Welt geht, hatte ich mir besser erhofft. Alles ist kanpp geschrieben, ohne weitere Erläuterungen, Begründungen oder Vorschläge zum Nachleben. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass man schon etwas über die spirituelle Welt der Indianer wissen muss, um zu verstehen, was Noble Red Man mit seinen Aussagen meint. Schön wären auch Geschichten und Legenden der Lakota gewesen.

Anscheinend hatte ich falsche Erwartungen an dieses Buch. Ich sehe es nicht als spirituelles Werk, sondern als eine Erinnerung an Noble Red Man und an das, woran er geglaubt hat.
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