Dieses Buch zu beschreiben ist recht schwer, weil es eine sehr verdichtete Geschichte beschreibt.
Jonas lebt in einer perfekten Welt - ohne Verbrechen, Armut oder Kriege. Alles ist bis ins Kleinste geregelt: von der Geburt (Berufs-Austrägerinnen), dem Aufwachsen (Eheleuten, die einen Antrag auf Kinder stellen, damit sie eine Familie werden) bis hin zu dem Beruf, den sie zu ergreifen haben.
Abweichungen von der Norm werden seit Jahrhunderten versucht auszumerzen. Nur hin und wieder kommt es z.B. noch vor, dass Kinder mit hellen Augen geboren werden - wie Jonas, oder auch der alte Hüter der Erinnerung.
Dann kommt ein besonderer Tag für Jonas: Heute werden den Kindern ihre zukünftigen Berufe mitgeteilt.
Zuerst ist es ein Schock für Jonas: er soll der neue HÜter der Erinnerung werden.
Doch in seiner Ausbildung erkennt er, was der Preis für die Ruhe und Zufriedenheit der Gemeinde ist; und was dabei auf der Strecke geblieben ist: Schmerzen, Angst udn Tod, aber auch Freundschaft und echte Liebe.
Eines Tages fassen Jonas und der alte Hüter einen riskanten Plan