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Hören Sie auf zu rennen: Was Manager von Hase & Igel lernen können [Gebundene Ausgabe]

Paul J. Kohtes , Nadja Rosmann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

15. November 2006
Mit Leichtigkeit Erfolg haben und dabei noch Lebensfreude gewinnen

Das Prinzip des "Management à la Has n Igel" hilft Führungskräften dabei, die allseits geforderte Schnelligkeit mit der Kraft der inneren Kreativität zu verbinden. Das Ergebnis: Mehr Erfolg und Lebensfreude.Mit Leichtigkeit Erfolg haben und zugleich Lebensfreude gewinnen? Für viele Manager undenkbar, bewegen sie sich doch allzu gerne allein im Hasen-Modus: Rennen bis zur totalen Erschöpfung. Dabei wussten schon die Gebrüder Grimm: wer auf kreative Intelligenz setzt, der kann gewinnen, ohne sich abzustrampeln. Das Business ist dagegen voll von typischen Hasen-Syndromen wie Kosten- und Erfolgsdruck, Zielfixierungen, Zeitnot oder Versagensangst. Der Kampf gegen diese vermeintlich äußeren Feinde hat im Management Methode und blockiert damit viel schöpferisches Potenzial.
Hier kommen die Igel-Qualitäten ins Spiel, um neue, konstruktive Lösungen zu finden. Aus einer Position der Selbstdistanz schöpft der Igel kreative Einfälle und meistert damit eine scheinbar ausweglose Situation. Das "Management à la Has n Igel" kombiniert das Beste aus beiden Welten, denn wenn Führungskräfte dem eigenen inneren Hasen den Igel zur Seite stellen, agieren sie nicht nur flexibler, sondern auch erfolgreicher und entspannter.

Wird oft zusammen gekauft

Hören Sie auf zu rennen: Was Manager von Hase & Igel lernen können + Dein Job ist es, frei zu sein: Zen und die Kunst des Managements + Das Buch vom Nichts: Mit Zen zu einem Leben in Fülle (GU Einzeltitel Lebenshilfe)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 148 Seiten
  • Verlag: Kamphausen; Auflage: 1., Aufl. (15. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899010965
  • ISBN-13: 978-3899010961
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 443.188 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Paul J. Kohtes gründete mit 28 Jahren eine der erfolgreichsten PR-Agenturen Deutschlands (Kohtes&Klewes, jetzt Pleon). Heute leitet der 61-Jährige überwiegend Seminare und macht Führungskräfte-Coaching. Überdies gründete Kohtes 1998 die Identity Foundation, welche die wissenschaftliche Erforschung des Themas Identität zum Ziel hat. Deutschlands bekanntester PR-Berater zeigt in seinem neuen Buch zusammen mit der Kulturanthrpologin Nadja Rosmann, was gute Manager brauchen: Erfolg und Gelassenheit, Profit und Entspannung, Vision und Offenheit. Es ist ein überfälliges Plädoyer für die Verbindung persönlicher Integrität, Sinnsuche und wirtschaftlichem Erfolg. Sowie eine Anleitung, die andere Wirklichkeit im Businessleben zu entdecken.

Die Autoren meinen damit nicht: „Hören Sie auf zu rennen und legen Sie sich in die Ackerfurche.“ Es geht vielmehr um eine andere Form des sich Engagierens. Sie wollen die beiden Facetten miteinander verbinden: den rasenden Kämpfer im Dickicht von Macht und Erfolg und den gelassenen, souveränen und entspannten Akteur. Ihr Rat: „Der Wandel findet nicht von einer Sekunde auf die andere statt. Er dauert sehr lange und ist nicht damit zu erreichen, auf die Schnelle den Job hinzuwerfen, sondern man tastet sich an seine persönliche, innere Entwicklung heran. Das Blöde: Die meisten Menschen wollen sich nicht auf diese Reise begeben.“

Das Märchen vom Hase und vom Igel ist die zentrale Denkfigur in Ihrem Buch. Die Autoren fordern, dass wir von beiden lernen können. Der Hase ist nicht nur der dumme Tölpel, sondern er ist im System sehr stimmig. Er merkt nur nicht, dass er seine Igelanteile fördern könnte. Der faule Igel wiederum, im Businessleben besser bekannt als Drückeberger, könnte die Power vom Hasen durchaus gebrauchen. Kurzum: Vom Hasen können wir Tempo und Vorwärtsdrang und vom Igel Klugheit und Gelassenheit lernen. Das Buch will ein Wecker sein. Der Leser soll erfahren, dass es noch einen anderen Weg durchs Leben gibt. Es will eine Anleitung sein, eine andere Wirklichkeit im Businessleben zu entdecken. Und das so einfach, klar und plausibel wie möglich. Wie eben die Hase-und-Igel-Geschichte ist. -- Barbara Friedhelmi

Pressestimmen

Erinnern Sie sich an das Märchen von Hase und Igel? Der Hase rannte sich im Wettlauf die Seele aus dem Leib. Aber der Igel war immer schon da. Der Autor Paul J. Kohtes hat mit Pleon-Kohtes-Klewes eine der erfolgreichsten europäischen PR-Agenturen aufgebaut und arbeitet heute als Zen-Lehrer und Führungskräfte-Coach. Gemeinsam mit Co-Autorin Nadja Rosmann appelliert er an Führungskräfte und Unternehmer, das Igel-Prinzip zu verinnerlichen, ohne die Schnelligkeit eines Hasen aufzugeben. Was kann man vom Igel lernen? Er lässt sich die Spielregeln nicht diktieren, sondern definiert sie selbst. Er nimmt sich Zeit nachzudenken, findet kreative Lösungen, überspielt seine Schwächen und schont seine Ressourcen. Kosten- und Erfolgsdruck, fixe Ziele, ständig steigende Anforderungen spornen automatisch zum Rennen und Hasten an. Die Autoren zeigen sehr konkret, was man im Unternehmen und an der eigenen Arbeitsweise verändern kann, um kraftsparender seine Ziele zu erreichen. -- Managementbuch.de, Dezember 2006

Kennen Sie die Fabel von Hase und Igel? Wer in die Wirtschaftswelt blickt, kennt beide Typen. Die einen arbeiten ganzjährig im Hasen-Modus, werden von Kosten- und Erfolgsdruck gepeinigt, sind ständig in Zeitnot und pfeifen am Jahresende aus dem letzten Loch. Die anderen arbeiten im Igel-Modus. Sie verstehen es meisterhaft, statt selbst etwas zu leisten, andere sich zu Tode hetzen zu lassen. Paul J. Kohtes und seine Co-Autorin Nadja Rosmann glauben, dass Manager von beiden lernen können. Manager mit Zukunft, so lautet ihre These, verbinden "Erfolg und Gelassenheit, Profit und Entspannung, Vision und Offenheit". Sie bringen wirtschaftlichen Erfolg mit persönlicher Integrität und Sinnsuche zusammen. Die Autoren wollen ihr Buch deshalb als Anleitung verstanden wissen, "die beiden wichtigsten Facetten des Lebens miteinander zu verbinden: den rasenden Kämpfer im Dickicht von Macht und Erfolg und den gelassenen, souveränen und entspannten Akteur". -- Süddeutsche Zeitung, 30. Dezember 2006

Schaffen. Machen. Leisten. Und zwar immer besser, gründlicher, und wenn?s geht, natürlich auch immer schneller. Paul J. Kohtes und Nadja Rosmann kennen all die Floskeln aus der Businesswelt - und halten dagegen: Dynamisch geht die Welt zugrunde, das Gehetze lohnt sich nicht. Der treibende und getriebene Manager ist für sie wie der Hase im Märchen, der sich die Seele aus dem Leib rennt und doch nicht gewinnen kann. Der Sieg fällt dem reflektierenden Igel zu. "Hören Sie auf zu rennen", empfehlen sie darum den gestressten Manager-Hasen und fordern sie auf, gelegentlich innezuhalten. Nicht nur, um mehr leisten zu können - das wäre zu billig. Sondern vor allem, um den Kontakt zu sich selbst nicht zu verlieren und um das Beste aus ihrem Leben zu machen. Heutzutage, konstatiert das Autorenteam, sind die Hasen in den Büros dieser Welt klar in der Überzahl. Sie laufen täglich schneller und schneller, verausgaben sich bis zum totalen Breakdown und liegen dann mit einem Magengeschwür oder einem Herzinfarkt im Spital. Natürlich endet nicht jeder Sprint so tragisch. Aber auch ein Burnout oder einfache Erschöpfungsgefühle können bereits fatale Folgen für ein Unternehmen haben. Was aber tut derweil der Igel? Während der Hase rennt, beobachtet er hellwach, ob sich das Ganze überhaupt lohnt. Oder, auf die Business-Welt gemünzt: Welche Probleme hat das Unternehmen und wie können wir sie lösen? Läuft etwas schief? Und warum? Solche Fragen, die den Ist-Zustand analysieren, lassen sich wunderbar mit dem Soll-Zustand konfrontieren: Was wollen wir? Und wie wollen wir es? Gemeinsam mit den Mitarbeitern sucht der Igel nach Antworten und meistert so die Krise. Nachdenken, so zeigen die Autoren eindringlich, ist also in manchen Situationen klar die bessere Wahl. Allerdings nicht immer:Es geht nicht um die Antwort auf die Frage "Hase oder Igel?", sondern um das Ideal "Hase und Igel". Dagegen lässt sich gewiss nichts einwenden. Und auch wenn die arg strapazierte Fabel-Analogie und die zahlreichen über den Leser ausgeschütteten fernöstlichen Weisheiten nicht nach jedermanns Geschmack sein dürften: getAbstract empfiehlt diesen durchdachten, originellen Ratgeber allen Managern, die sich und ihr Handeln einmal in aller Ruhe hinterfragen möchten, bevor sie weiterrennen. -- ALPHA (Schweizer Personalzeitung), 28. April 2007

Unweigerlich begegnet einem in der deutschen PR-Landschaft der Name Paul J. Kohtes. In seinem jüngsten Werk, das er gemeinsam mit Nadja Rosmann verfasst hat, will Kohtes den deutschen Managern das Rennen abgewöhnen. Die Autoren benutzen dazu die Parabel vom Hasen und dem Igel. Sie empfehlen den Managern, die dem Prinzip des Hasen folgen, größere Selbstdistanz und damit mehr Mut, eigene Wege zu gehen - ganz wie der Igel. Allerdings ohne dabei die Tugend des Abwartens allzu sehr zu strapazieren. Auf dieser Basis werden die Autoren konkret und kritisieren schon mal manche moderne Wirtschaftsmythen wie den, dass small gleich beautiful sei. Der Abbau von Arbeitsplätzen und die Verlagerung in Billiglohnländer sei mitnichten immer eine gute Idee, so Rosmann und Kohtes. Nebenkosten würden dabei oft übersehen. -- PR-Report 11.2006

Aufbauend auf der bekannten Geschichte von Hase und Igel entwerfen die Autoren ein Management-Modell Has'n'Igel. Es geht weder darum, sich wie der Hase tot zu rennen, noch darum, wie der Igel die Aktivität nur vorzutäuschen. Es geht stattdessen darum, die Vorteile beider Welten, die Energie und Geschwindigkeit des Hasen mit der Ruhe und Distanz des Igels zu verbinden. Der philosophische Background hierfür liegt im Zen-Buddhismus. Diese Grundidee wird an 8 "Hasen-Syndromen" dargestellt: dem Kosten-Druck, dem Erfolgs-Druck, der Ziel-Fixierung, dem Zeit-Druck, dem Überheblichkeits-Wahn, der inneren Emigration, dem Bedürfnis, der Wichtigste zu sein, der Perfektions-Sucht. Durch die Verbindung beider Welten hebt sich das Buch, auch wenn der Titel das Gegenteil suggeriert, angenehm von platten, einseitigen Empfehlungen a la "Wenn Du es eilig hast, gehe langsam" ab. Die korrekte Aussage lautet eher: Wenn Du es eilig hast, gehe in die richtige Richtung. Dazu braucht man eben den Igel, der den Weg kennt UND den Hasen, der geht. Fazit: Das Buch ist schnell und flüssig zu lesen und hinterlässt einige gute Anregungen. -- Unternehmercoach.com, Dezember 2006

Deutschlands bekanntester PR-Berater zeigt, was gute Manager brauchen: Erfolg und Gelassenheit, Profit und Entspannung, Vision und Offenheit. Ein überfälliges Plädoyer für die Verbindung persönlicher Integrität, Sinnsuche und wirtschaftlichem Erfolg. Sowie eine Anleitung, die andere Wirklichkeit im Businessleben zu entdecken. -- ChangeX 9.11.2006

Gewinne zu maximieren - das ist Aufgabe von Managerinnen und Unternehmern. Und weil sie das nie allein schaffen können, stellt sich die Frage: Welchen Stellenwert geben sie den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf dem Weg zu mehr unternehmerischem Erfolg und welche Rolle geben sie sich selbst? Müssen den Beschäftigten - unter mehr oder minder massivem Druck - bessere Ergebnisse abgerungen werden, mangelnde Motivation ohnehin vorausgesetzt? Oder macht es Sinn, Mitarbeiter einzubinden in Geschäfts-Strategien? Und wie kann das wiederum gelingen? Paul J. Kohtes und Nadja Rosmann setzen auf Kooperation mit den Beschäftigten. Sie schlagen vor, Mitarbeiter an der Vision eines innovativen, erfolgreichen Unternehmens teilhaben zu lassen, ihre Kompetenzen zu nutzen, sie als Mitstreiter auf dem Weg zu unternehmerischem Wachstum zu gewinnen. Das ist keine neue Idee. Aber Paul J. Kohtes und Nadja Rosmann ist es gelungen, überzeugend zu argumentieren, dass Profit und Lebenslust, unternehmerischer Erfolg und Visionen keine Widersprüche sind. Sie legen ein schmales Büchlein vor, das den Spagat schafft zwischen Geschichten aus Zen und Buddhismus und strategischen Management-Ratschlägen. Sie bieten Entlastung von einsamen Größenphantasien, die erkauft sind durch das Gefühl ständigen Gejagtseins und dem Druck, sich nie eine Blöße zu geben. Einziger Kritikpunkt an diesem durch und durch lesenswerten Buch: Die Geschichte vom Hasen und Igel finde ich arg strapaziert. (Astrid Hochbahn) -- existenzielle - das magazin für selbstständige frauen, März 2007

Nicht immer führt verbissenes Rennen zum Ziel - so die Erkenntnis des PR-Managers Paul J. Kohtes, der in seinem neuen Buch "Hören Sie auf zu rennen. Was Manager von Hase & Igel lernen können" aufzeigt, dass Führung nicht nur eine Frage der Technik, sondern vor allem der Persönlichkeit ist. Sein Credo: "Wer in der Lage ist, ständig wechseln zu können zwischen Handeln und Loslassen, ist flexibler und kreativer und hat mehr persönliche Power." Die Suche von Paul J. Kohtes nach mehr Erfolg führte ihn schon in jungen Jahren zur Zen-Meditation. Dort lernte er, auf Selbstverleugnung und falsches Heldentum zu verzichten. Stattdessen wurden Selbstreflektion und persönliche Werte immer wichtiger. Die von ihm gegründete PR-Agentur PLEON Kohtes Klewes gehört zu den erfolgreichsten in Europa. Sein neuestes Buch "Hören Sie auf zu rennen" ist der Geheimtipp des Bücherherbsts. -- wirtschaft + weiterbildung, Ausgabe 11/12.2006

Paul J. Kohtes, ehemaliger Chef einer PR-Agentur, weiß, worüber er schreibt. Lange Zeit quälte er sich durch seinen zähen Job. Am Wochenende war er kaputt, hatte kaum Zeit für die Familie. Eines Tages beschloss er, sich damit nicht mehr abzufinden und vereinte beide Seiten des Lebens. Zusammen mit Nadja Rosmann packte er diese Erkenntnis in die bekannte Fabel: Der Wettlauf zwischen Hase und Igel, denn: "Vom Hasen können wir Tempo und Vorwärtsdrang und vom Igel Klugheit und Gelassenheit lernen." -- Abendzeitung, 16. Dezember 2006

Seit Stan Nadolny die Langsamkeit entdeckt hat, ist Schnelligkeit nicht mehr das Maß aller Dinge. Und trotzdem wird der Faktor Zeit gerade im Arbeitsleben immer wichtiger, die Arbeit immer verdichteter und man hetzt von Termin zu Termin. "Das muss nicht sein", sagen der Klever Leiter des Meister Eckhart Hauses, Paul J. Kohtes, und seine Co-Autorin Nadja Rosmann. Ihr Buch ist eine wunderbare Anleitung zur Kontemplation und zur überlegten Handlung gerade (aber nicht nur) für Führungskräfte. Ein vergnügliches Bändchen - denn es soll nicht nur dazu anleiten, mit Leichtigkeit Erfolg zu haben, sondern daran auch noch Lebensfreude zu gewinnen. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es mit einem ernsten Büchlein zu tun haben, das sich auch Gedanken über Arbeitsprozesse, Entlassungen und Kurssprünge an den Börsen macht, die sich oft gegenseitig beeinflussen. Und es schließt mit dem ebenso schönen wie ernsten Rat: "Lernen Sie einfach, in allem die inhärente Schönheit zu sehen. Sie kann in allem entstehen, wenn Sie nur richtig hinschauen". -- Rheinische Post, 22. Dezember 2006

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anleitung zum Anderssein 17. Dezember 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Schon wieder ein Management-Buch. Schon wieder Autoren, die uns belehren, was wir wann wo wie wirklich und wahrhaftig besser machen sollten. Schon wieder neue Viecher: nach Eichhörnchen, Biber und Gans, nach der ganzen chinesischen Sternzeichen-Menagerie, nach all der Pferdeflüsterei - jetzt zurück zum Niederwild, zur Ackerfurche. Die Erde hat uns wieder.

Und schon wieder die bekannten Themen, wenn auch diesmal auf 8 - oder eigentlich 8 Themenpaare - neu formatiert: Erbsen zählen oder essen; gemeinsam oder einsam; flexibel oder geradlinig; arbeiten oder leben; erkenne dich selbst, dann die anderen; Spaß oder Ernst; festhalten oder loslassen; und schließlich durch den Staub zu den Sternen. Als ob wir das nicht schon oft genug durchgeackert hätten, so oder so.

Doch zur Sache: was wollen uns die Dichter, in diesem Fall das Autorenduo Paul J. Kohtes und Nadja Rosmann, damit sagen?

Bei diesem Buch scheint es mir möglich, über dahinter liegende Absichten Vermutungen anzustellen, ohne auf die rein sachlichen Inhalte im Einzelnen Bezug zu nehmen. Das Wesentliche liegt für mich gewissermaßen zwischen den Zeilen, mehr noch - über den Seiten, es schwebt im Raum über den offen gelegten Gegensätzen der Themenpaare. Es ist ähnlich wie beim Tetralemma, einem logischen Konzept aus der indischen Philosophie, das Gerichtsverhandlungen in diesem Kulturraum als Konzept gedient hat: man betrachtet den einen und den anderen Standpunkt, untersucht das Gemeinsame beider und das, was von keinem der beiden vertreten wird - und erhält dann nicht selten verblüffende Antworten und Einsichten aus einer rätselhaften, völlig außerhalb schwebenden Position, die 'das alles nicht und selbst das nicht' hinterfragt. Wie aus einer anderen Welt, einer anderen Dimension, die uns sonst nicht zugänglich ist.

So geschieht es auch in diesem Buch. Standpunkte und ihre Gegensätzlichkeiten werden dargestellt, bisweilen auf die Spitze getrieben, mit Beispielen, Zitaten, Geschichten (mir manchmal etwas zu barock) illustriert, die Hase-und-Igel-Metapher wird immer wieder als Anker eingesetzt, mögliche Konsequenzen werden angerissen, Handlungsmöglichkeiten und Integrationsansätze diskutiert - und doch bleibt vieles offen. So viel, dass es wohl nur Absicht sein kann. Und in der Tat: zu jedem der 8 Kapitel gibt es einen kleinen Experimentierkasten mit Übungen, Anleitungen zum Selbstcoaching, methodisch an sich nicht besonders aufregend, und doch sorgfältig passend strukturiert und getextet. Passend zum davor liegenden Kapitel nämlich. So werden diese Experimente zu absolut individuell wirkenden und damit höchst wirksamen Schlusspunkten jedes einzelnen Kapitels, vergleichbar eben mit der fünften Position im Tetralemma, Kristallisationspunkte für Reflexion, Kreativität, Identität und Spiritualität der LeserInnen, auch für Querverbindungen über die Kapitel hinweg; die geheimnisvollkommene 8, öfter teilbar als alle anderen Zahlen, die wir mit unseren Fingern darstellen können, und noch dazu jedesmal gleich, legt hier noch weitere Fährten ins Unbewusste.

Es ist durchaus fraglich, ob auch nur eine dieser Übungen vollständig und nach Anleitung durchgeführt wird. In Wirklichkeit kommt es darauf kaum an. Alleine der Anstoß durch das bloße Lesen der Anleitungen löst Denkprozesse aus, die noch lange nachklingen und nachwirken. Denn das ist die Stärke dieses alles in allem doch ungewöhnlichen Buches. Es liest sich leicht und flüssig, es vermittelt nicht den Eindruck, besondere Ansprüche zu stellen. Und dabei (ver-) führt gerade das Zusammenspiel aus Leichtigkeit, aus Harmlosigkeit der Leitmetapher und aus der vermeintlichen Anspruchslosigkeit dazu, diese Denk- und Lernprozesse loslaufen zu lassen. Vieles wird dabei unbewusst passieren, die Gedanken werden hasenschnell von einer Ackerfurche zur anderen springen und dazwischen auch einmal igelfaul innehalten. Vielleicht wird so wirklich mehr bewegt in den Köpfen und mehr beigetragen zum Anderssein der Zielgruppe als mit erhobenen Zeigefingern und winkenden Zaunpfählen.

Ein Buch, in dem sich neben dem Inhalt auf den Seiten auch noch ein Gehalt zwischen den Seiten auftut und ausbreitet.

Hören Sie auf zu rennen. Lesen Sie.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Anhand der Fabel "Hase und Igel" der Gebrüder Grimm bieten die Autoren Paul J. Kohtes und Nadja Rosmann acht spannende Experimente für stressgeplagte Manager an. Auch wenn Manager im Titel direkt angesprochen sind, können m. E. auch ganz andere Lesergruppen davon profitieren, denn viele der erwähnten Themen haben eine allgemeine Gültigkeit. Die Autoren laden ein, ein anderes Verständnis vom Businessleben zu entwickeln und vor allem den Fokus auf Bereiche wie Sinn, Visionen, Menschlichkeit, Kreativität und Lebensvielfalt zu lenken. In der operativen Hektik nehmen sich heutige Manager zu wenig Zeit für solche Augenblicke der Besinnung. Durch die acht angebotenen Experimente bekommt der Leser eine Anleitung, um seinen Blickwinkel zu verändern. Die Experimente zielen darauf ab, den Geist des Unternehmens zu erfühlen, die Story zu finden, die das Unternehmen zusammenhält, kraftvoll und flexibel zu agieren, dem Zeitdruck ein Ende zu bereiten, andere und sich selbst zu erkennen, Visionen zu entwickeln, das eigene Selbstbild zu renovieren und letztendlich den tieferen Sinn des eigenen Handelns zu entdecken. Der größte Verdienst der Autoren liegt darin, dass Sie den Lesern und Leserinnen die Selbstbesinnung einfach machen. Dadurch, dass das Buch sehr lebendig und anschaulich geschrieben ist, ist man sehr motiviert weiter zu lesen und die Experimente selbst zu machen. Schön, dass es dieses Buch nun gibt. Sehr empfehlenswert für Führungskräfte in der Sinnkrise oder diejenigen, die sich vor einer solchen schützen wollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wege zu ökonomischer Vernunft. 4. Dezember 2006
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Autorenteam Dr. Nadja Rossmann und Paul J. Kothes hat sich bei den Gebrüdern Grimm umgetan und dort bei der Geschichte vom Hasen und Igel Anleihen genommen.

Worin liegen die tieferen Ursachen immer wiederkehrender Managementfehler?

Welche Strategien sollten bevorzugt werden, um langfristige wirtschaftliche Erfolge zu erzielen?

Die beiden Autoren sind Vertreter ganzheitlichen Denkens. Aus dieser Sicht heraus haben sie ihr Erfolgsprogramm für Führungskräfte entwickelt.

Wer sich als Manager wie der Hase in Grimms Märchen verhält und ohne kritische Selbstdistanz unrealistischen Zielvorgaben hinterher hechelt, wird feststellen müssen, dass dieses Verhalten keineswegs zwingend zu den ersehnten Wettbewerbsvorteilen führen muss.

Sichtbares Indiz ökonomischer Unvernunft sind Burn-Out, Herzinfarkt und andere Krankheiten.

Es wird empfohlen neben der mentalen auch die emotionale und spirituelle Intelligenz zu aktivieren und zukünftig ein lebenskluges Hasen&Igel-Verhalten an den Tag zu legen.

Unternehmerisches Geschick ist stets eine Melange aus Beharrlichkeit und der Bereitschaft unter Umständen rasch einen erforderlichen Kurswechsel vorzunehmen.

Flexiblität im Denken und Handeln ist demnach die oberste Maxime!

Unklug ist, wer sich von vermeintlichen Zwängen vereinnahmen lässt und das Marktgeschehen nicht mit innerer Distanz beobachtet.

Wenig Weitsicht beweist derjenige, der nur die Zahlen im Blick hat und bereit ist Mitarbeitern untragbare Modelle überzustülpen, die sich vermeintlich günstig auf die Zahlen auswirken.

Wenn ein Unternehmen erfolgreich sein möchte, benötigt es die Unterstützung seiner Mitarbeiter. Ihnen muss glaubhaft einen Weg eröffnet werden, der sie veranlasst sich wirklich mit der Firma zu identifizieren.

Untersuchungen zeigen, dass der Unternehmensgewinn in dem Maße geringer wird, wie die Zwänge sich auf die Mitarbeiter erhöhen. Verweigerung und subtiler Boykott sind die Konsequenzen aus dem Mangel an kooperativer Zielentwicklung.

Die Autoren mahnen visionäres Denken an und raten Unternehmensprobleme nicht unbedingt sofort zu lösen, sondern sich stattdessen Zeit zu nehmen.

Wer sich Zeit nimmt, bezieht in seine Problemlösungsstrategien immer auch " unbewusste Ressourcen, ja sogar das gesamte kulturelle Wissen" mit ein und wird auch dann , wenn ihm sponatan keine Idee zufällt, zu akzeptablen Ergebnissen gelangen.

Intuition, so die Autoren, sei oft ein besserer Wegweiser als die übliche ,starre Zielplanung.

Die Zeit möge man loslassen und sich davor hüten einem imaginären Soll hinterher zu hechten. Wer schöpferisch tätig sein möchte, benötigt hierzu genügend Eigenzeit.

Die Autoren verdeutlichen , dass permanente Überforderung sowie übermäßige Kontrolle zu höheren Fehlzeiten und schließlich zur inneren Kündigung führt.

Wenig selbst reflektierende Manager neigen zum Überheblichkeits-Wahn-Syndrom. " Verantwortung für andere" dürfe nicht mit der "Macht über andere" verwechselt werden. Die Beratungsgesellschaft "Ernst&Young" hat herausgefunden, dass in erfolgreichen Firmen sich der Chef stets besonders ernsthaft mit seinen Mitarbeitern beschäftigt und dafür mehr Zeit aufwendet als für repräsentative Belange.

Die Autoren warnen davor Druck nach unten durchzureichen, weil die daraus resultierenden Ängste bei den Mitarbeitern aller Hierarchieebenen zu einem wirtschaftlichen Schaden von jährlich mindestens 50 Milliarden Euro bundesweit führen.

Wer sich unterordnet, schneidet sich die innere Quelle ab.

Kreative Energie kann nicht fließen, wenn man den Blick zu sehr auf das eigene Ego lenkt. Die Autoren empfehlen von daher Egoismen zu überdenken und die Folgen egomanischer Perfektionssucht zu reflektieren. Qualitätsansprüche dürfen nicht mit Detailwut verwechselt werden.

Rosmann und Kohtes belegen all ihre Thesen mit realen Beispielen aus der Wirtschaft und machen begreifbar, dass Erfolg immer einhergeht mit einem für alle wahrnehmbaren speziellen Spirit in einem Unternehmen.

In insgesamt acht Experimenten versuchen die Autoren den Lesern dahingehend die Augen zu öffnen, welche Wege man gehen soll, um als Führungsperson das innere Gleichgewicht zu behalten, dabei aber durchaus pekuniär erfolgreiches Management zu betreiben und den dafür nötigen Spirit- nach allen Seiten ausgewogen - zu fördern.

Ein interessantes Buch, das hoffentlich zum Umdenken des ein oder anderen Managers führt.

Empfehlenswert.
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