Paul J. Kohtes gründete mit 28 Jahren eine der erfolgreichsten PR-Agenturen Deutschlands (Kohtes&Klewes, jetzt Pleon). Heute leitet der 61-Jährige überwiegend Seminare und macht Führungskräfte-Coaching. Überdies gründete Kohtes 1998 die Identity Foundation, welche die wissenschaftliche Erforschung des Themas Identität zum Ziel hat. Deutschlands bekanntester PR-Berater zeigt in seinem neuen Buch zusammen mit der Kulturanthrpologin Nadja Rosmann, was gute Manager brauchen: Erfolg und Gelassenheit, Profit und Entspannung, Vision und Offenheit. Es ist ein überfälliges Plädoyer für die Verbindung persönlicher Integrität, Sinnsuche und wirtschaftlichem Erfolg. Sowie eine Anleitung, die andere Wirklichkeit im Businessleben zu entdecken.
Die Autoren meinen damit nicht: Hören Sie auf zu rennen und legen Sie sich in die Ackerfurche. Es geht vielmehr um eine andere Form des sich Engagierens. Sie wollen die beiden Facetten miteinander verbinden: den rasenden Kämpfer im Dickicht von Macht und Erfolg und den gelassenen, souveränen und entspannten Akteur. Ihr Rat: Der Wandel findet nicht von einer Sekunde auf die andere statt. Er dauert sehr lange und ist nicht damit zu erreichen, auf die Schnelle den Job hinzuwerfen, sondern man tastet sich an seine persönliche, innere Entwicklung heran. Das Blöde: Die meisten Menschen wollen sich nicht auf diese Reise begeben.
Das Märchen vom Hase und vom Igel ist die zentrale Denkfigur in Ihrem Buch. Die Autoren fordern, dass wir von beiden lernen können. Der Hase ist nicht nur der dumme Tölpel, sondern er ist im System sehr stimmig. Er merkt nur nicht, dass er seine Igelanteile fördern könnte. Der faule Igel wiederum, im Businessleben besser bekannt als Drückeberger, könnte die Power vom Hasen durchaus gebrauchen. Kurzum: Vom Hasen können wir Tempo und Vorwärtsdrang und vom Igel Klugheit und Gelassenheit lernen. Das Buch will ein Wecker sein. Der Leser soll erfahren, dass es noch einen anderen Weg durchs Leben gibt. Es will eine Anleitung sein, eine andere Wirklichkeit im Businessleben zu entdecken. Und das so einfach, klar und plausibel wie möglich. Wie eben die Hase-und-Igel-Geschichte ist. -- Barbara Friedhelmi
Erinnern Sie sich an das Märchen von Hase und Igel? Der Hase rannte sich im Wettlauf die Seele aus dem Leib. Aber der Igel war immer schon da. Der Autor Paul J. Kohtes hat mit Pleon-Kohtes-Klewes eine der erfolgreichsten europäischen PR-Agenturen aufgebaut und arbeitet heute als Zen-Lehrer und Führungskräfte-Coach. Gemeinsam mit Co-Autorin Nadja Rosmann appelliert er an Führungskräfte und Unternehmer, das Igel-Prinzip zu verinnerlichen, ohne die Schnelligkeit eines Hasen aufzugeben. Was kann man vom Igel lernen? Er lässt sich die Spielregeln nicht diktieren, sondern definiert sie selbst. Er nimmt sich Zeit nachzudenken, findet kreative Lösungen, überspielt seine Schwächen und schont seine Ressourcen. Kosten- und Erfolgsdruck, fixe Ziele, ständig steigende Anforderungen spornen automatisch zum Rennen und Hasten an. Die Autoren zeigen sehr konkret, was man im Unternehmen und an der eigenen Arbeitsweise verändern kann, um kraftsparender seine Ziele zu erreichen. --
Managementbuch.de, Dezember 2006 Kennen Sie die Fabel von Hase und Igel? Wer in die Wirtschaftswelt blickt, kennt beide Typen. Die einen arbeiten ganzjährig im Hasen-Modus, werden von Kosten- und Erfolgsdruck gepeinigt, sind ständig in Zeitnot und pfeifen am Jahresende aus dem letzten Loch. Die anderen arbeiten im Igel-Modus. Sie verstehen es meisterhaft, statt selbst etwas zu leisten, andere sich zu Tode hetzen zu lassen. Paul J. Kohtes und seine Co-Autorin Nadja Rosmann glauben, dass Manager von beiden lernen können. Manager mit Zukunft, so lautet ihre These, verbinden "Erfolg und Gelassenheit, Profit und Entspannung, Vision und Offenheit". Sie bringen wirtschaftlichen Erfolg mit persönlicher Integrität und Sinnsuche zusammen. Die Autoren wollen ihr Buch deshalb als Anleitung verstanden wissen, "die beiden wichtigsten Facetten des Lebens miteinander zu verbinden: den rasenden Kämpfer im Dickicht von Macht und Erfolg und den gelassenen, souveränen und entspannten Akteur". --
Süddeutsche Zeitung, 30. Dezember 2006 Schaffen. Machen. Leisten. Und zwar immer besser, gründlicher, und wenn?s geht, natürlich auch immer schneller. Paul J. Kohtes und Nadja Rosmann kennen all die Floskeln aus der Businesswelt - und halten dagegen: Dynamisch geht die Welt zugrunde, das Gehetze lohnt sich nicht. Der treibende und getriebene Manager ist für sie wie der Hase im Märchen, der sich die Seele aus dem Leib rennt und doch nicht gewinnen kann. Der Sieg fällt dem reflektierenden Igel zu. "Hören Sie auf zu rennen", empfehlen sie darum den gestressten Manager-Hasen und fordern sie auf, gelegentlich innezuhalten. Nicht nur, um mehr leisten zu können - das wäre zu billig. Sondern vor allem, um den Kontakt zu sich selbst nicht zu verlieren und um das Beste aus ihrem Leben zu machen. Heutzutage, konstatiert das Autorenteam, sind die Hasen in den Büros dieser Welt klar in der Überzahl. Sie laufen täglich schneller und schneller, verausgaben sich bis zum totalen Breakdown und liegen dann mit einem Magengeschwür oder einem Herzinfarkt im Spital. Natürlich endet nicht jeder Sprint so tragisch. Aber auch ein Burnout oder einfache Erschöpfungsgefühle können bereits fatale Folgen für ein Unternehmen haben. Was aber tut derweil der Igel? Während der Hase rennt, beobachtet er hellwach, ob sich das Ganze überhaupt lohnt. Oder, auf die Business-Welt gemünzt: Welche Probleme hat das Unternehmen und wie können wir sie lösen? Läuft etwas schief? Und warum? Solche Fragen, die den Ist-Zustand analysieren, lassen sich wunderbar mit dem Soll-Zustand konfrontieren: Was wollen wir? Und wie wollen wir es? Gemeinsam mit den Mitarbeitern sucht der Igel nach Antworten und meistert so die Krise. Nachdenken, so zeigen die Autoren eindringlich, ist also in manchen Situationen klar die bessere Wahl. Allerdings nicht immer:Es geht nicht um die Antwort auf die Frage "Hase oder Igel?", sondern um das Ideal "Hase und Igel". Dagegen lässt sich gewiss nichts einwenden. Und auch wenn die arg strapazierte Fabel-Analogie und die zahlreichen über den Leser ausgeschütteten fernöstlichen Weisheiten nicht nach jedermanns Geschmack sein dürften: getAbstract empfiehlt diesen durchdachten, originellen Ratgeber allen Managern, die sich und ihr Handeln einmal in aller Ruhe hinterfragen möchten, bevor sie weiterrennen. --
ALPHA (Schweizer Personalzeitung), 28. April 2007 Unweigerlich begegnet einem in der deutschen PR-Landschaft der Name Paul J. Kohtes. In seinem jüngsten Werk, das er gemeinsam mit Nadja Rosmann verfasst hat, will Kohtes den deutschen Managern das Rennen abgewöhnen. Die Autoren benutzen dazu die Parabel vom Hasen und dem Igel. Sie empfehlen den Managern, die dem Prinzip des Hasen folgen, größere Selbstdistanz und damit mehr Mut, eigene Wege zu gehen - ganz wie der Igel. Allerdings ohne dabei die Tugend des Abwartens allzu sehr zu strapazieren. Auf dieser Basis werden die Autoren konkret und kritisieren schon mal manche moderne Wirtschaftsmythen wie den, dass small gleich beautiful sei. Der Abbau von Arbeitsplätzen und die Verlagerung in Billiglohnländer sei mitnichten immer eine gute Idee, so Rosmann und Kohtes. Nebenkosten würden dabei oft übersehen. --
PR-Report 11.2006Aufbauend auf der bekannten Geschichte von Hase und Igel entwerfen die Autoren ein Management-Modell Has'n'Igel. Es geht weder darum, sich wie der Hase tot zu rennen, noch darum, wie der Igel die Aktivität nur vorzutäuschen. Es geht stattdessen darum, die Vorteile beider Welten, die Energie und Geschwindigkeit des Hasen mit der Ruhe und Distanz des Igels zu verbinden. Der philosophische Background hierfür liegt im Zen-Buddhismus. Diese Grundidee wird an 8 "Hasen-Syndromen" dargestellt: dem Kosten-Druck, dem Erfolgs-Druck, der Ziel-Fixierung, dem Zeit-Druck, dem Überheblichkeits-Wahn, der inneren Emigration, dem Bedürfnis, der Wichtigste zu sein, der Perfektions-Sucht. Durch die Verbindung beider Welten hebt sich das Buch, auch wenn der Titel das Gegenteil suggeriert, angenehm von platten, einseitigen Empfehlungen a la "Wenn Du es eilig hast, gehe langsam" ab. Die korrekte Aussage lautet eher: Wenn Du es eilig hast, gehe in die richtige Richtung. Dazu braucht man eben den Igel, der den Weg kennt UND den Hasen, der geht. Fazit: Das Buch ist schnell und flüssig zu lesen und hinterlässt einige gute Anregungen. --
Unternehmercoach.com, Dezember 2006Deutschlands bekanntester PR-Berater zeigt, was gute Manager brauchen: Erfolg und Gelassenheit, Profit und Entspannung, Vision und Offenheit. Ein überfälliges Plädoyer für die Verbindung persönlicher Integrität, Sinnsuche und wirtschaftlichem Erfolg. Sowie eine Anleitung, die andere Wirklichkeit im Businessleben zu entdecken. --
ChangeX 9.11.2006Gewinne zu maximieren - das ist Aufgabe von Managerinnen und Unternehmern. Und weil sie das nie allein schaffen können, stellt sich die Frage: Welchen Stellenwert geben sie den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf dem Weg zu mehr unternehmerischem Erfolg und welche Rolle geben sie sich selbst? Müssen den Beschäftigten - unter mehr oder minder massivem Druck - bessere Ergebnisse abgerungen werden, mangelnde Motivation ohnehin vorausgesetzt? Oder macht es Sinn, Mitarbeiter einzubinden in Geschäfts-Strategien? Und wie kann das wiederum gelingen? Paul J. Kohtes und Nadja Rosmann setzen auf Kooperation mit den Beschäftigten. Sie schlagen vor, Mitarbeiter an der Vision eines innovativen, erfolgreichen Unternehmens teilhaben zu lassen, ihre Kompetenzen zu nutzen, sie als Mitstreiter auf dem Weg zu unternehmerischem Wachstum zu gewinnen. Das ist keine neue Idee. Aber Paul J. Kohtes und Nadja Rosmann ist es gelungen, überzeugend zu argumentieren, dass Profit und Lebenslust, unternehmerischer Erfolg und Visionen keine Widersprüche sind. Sie legen ein schmales Büchlein vor, das den Spagat schafft zwischen Geschichten aus Zen und Buddhismus und strategischen Management-Ratschlägen. Sie bieten Entlastung von einsamen Größenphantasien, die erkauft sind durch das Gefühl ständigen Gejagtseins und dem Druck, sich nie eine Blöße zu geben. Einziger Kritikpunkt an diesem durch und durch lesenswerten Buch: Die Geschichte vom Hasen und Igel finde ich arg strapaziert. (Astrid Hochbahn) --
existenzielle - das magazin für selbstständige frauen, März 2007Nicht immer führt verbissenes Rennen zum Ziel - so die Erkenntnis des PR-Managers Paul J. Kohtes, der in seinem neuen Buch "Hören Sie auf zu rennen. Was Manager von Hase & Igel lernen können" aufzeigt, dass Führung nicht nur eine Frage der Technik, sondern vor allem der Persönlichkeit ist. Sein Credo: "Wer in der Lage ist, ständig wechseln zu können zwischen Handeln und Loslassen, ist flexibler und kreativer und hat mehr persönliche Power." Die Suche von Paul J. Kohtes nach mehr Erfolg führte ihn schon in jungen Jahren zur Zen-Meditation. Dort lernte er, auf Selbstverleugnung und falsches Heldentum zu verzichten. Stattdessen wurden Selbstreflektion und persönliche Werte immer wichtiger. Die von ihm gegründete PR-Agentur PLEON Kohtes Klewes gehört zu den erfolgreichsten in Europa. Sein neuestes Buch "Hören Sie auf zu rennen" ist der Geheimtipp des Bücherherbsts. --
wirtschaft + weiterbildung, Ausgabe 11/12.2006Paul J. Kohtes, ehemaliger Chef einer PR-Agentur, weiß, worüber er schreibt. Lange Zeit quälte er sich durch seinen zähen Job. Am Wochenende war er kaputt, hatte kaum Zeit für die Familie. Eines Tages beschloss er, sich damit nicht mehr abzufinden und vereinte beide Seiten des Lebens. Zusammen mit Nadja Rosmann packte er diese Erkenntnis in die bekannte Fabel: Der Wettlauf zwischen Hase und Igel, denn: "Vom Hasen können wir Tempo und Vorwärtsdrang und vom Igel Klugheit und Gelassenheit lernen." --
Abendzeitung, 16. Dezember 2006Seit Stan Nadolny die Langsamkeit entdeckt hat, ist Schnelligkeit nicht mehr das Maß aller Dinge. Und trotzdem wird der Faktor Zeit gerade im Arbeitsleben immer wichtiger, die Arbeit immer verdichteter und man hetzt von Termin zu Termin. "Das muss nicht sein", sagen der Klever Leiter des Meister Eckhart Hauses, Paul J. Kohtes, und seine Co-Autorin Nadja Rosmann. Ihr Buch ist eine wunderbare Anleitung zur Kontemplation und zur überlegten Handlung gerade (aber nicht nur) für Führungskräfte. Ein vergnügliches Bändchen - denn es soll nicht nur dazu anleiten, mit Leichtigkeit Erfolg zu haben, sondern daran auch noch Lebensfreude zu gewinnen. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es mit einem ernsten Büchlein zu tun haben, das sich auch Gedanken über Arbeitsprozesse, Entlassungen und Kurssprünge an den Börsen macht, die sich oft gegenseitig beeinflussen. Und es schließt mit dem ebenso schönen wie ernsten Rat: "Lernen Sie einfach, in allem die inhärente Schönheit zu sehen. Sie kann in allem entstehen, wenn Sie nur richtig hinschauen". --
Rheinische Post, 22. Dezember 2006