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Höllenzirkus
 
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Höllenzirkus [Taschenbuch]

Poul Anderson
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 300 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag); Auflage: 1. Aufl. (14. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404243544
  • ISBN-13: 978-3404243549
  • Originaltitel: A Circus of Hells
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 852.467 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Poul Anderson
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Lieutenant Dominic Flandry versieht seinen Dienst als Patrouillenflieger an der Grenze des Terranischen Imperiums. Nicht ohne Hintergedanken akzeptiert er das Angebot eines Gangsterbosses: Für ein Bestechungsgeld in Höhe von einer Million soll Flandry einen Abstecher zu einem vergessenen Mond unternehmen, auf dem unermesslich kostbare Bodenschätze locken. Dabei soll ihn eine hübsche Frau namens Djana begleiten. Doch statt Reichtum findet Flandry auf der öden, fremdartigen Eiswelt etwas weit Bedrohlicheres: Der angeblich leblose Mond wimmelt von bizarren, unmenschlichen Geschöpfen, die einander bekriegen und alles angreifen, was anders aussieht als sie selbst: Roboter, allesamt zum Töten programmiert. Und Flandry ahnt nicht, dass auch die Frau an seiner Seite tödlich ist ┤Ein Juwel der SF: Der Dominic-Flandry-Zyklus ═ erstmals in ungekürzter, einheitlicher Neuübersetzung!

Über den Autor

Poul Anderson, geboren 1926 in Bristol/Pennsylvania. Aufgewachsen in Texas, Studium der Physik. Bereits während seiner Studienzeit Veröffentlichung von Erzählungen, 1952 erster Roman. Er lebte zeitweise in Dänemark und lernte dort die Sprache sowie die reiche nordische Sagenwelt kennen, die großen Einfluss auf sein Werk ausübte. Der Autor verstarb im Juli 2001.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Ganz passables SF-Abenteuer 26. Oktober 2010
Von Klenzy
Format:Taschenbuch
Dieses zweite Buch über Dominic Flandry, Mitarbeiter des imperialen Nachrichtendienstes, fällt gegenüber dem ersten Teil (Dominic Flandry: Im Dienst der Erde) ein wenig ab. Zunächst beginnt es nämlich, wie wir bereits dutzendfach in ähnlicher Form gelesen haben: Absturz und Notlandung auf einer unwirtlichen Welt mitten im Niemandsland zwischen den beiden Territorien des terranischen Imperiums und des merseianischen Roidhunats. Flandry und seine attraktive Begleiterin Djana müssen sich gegen die feindliche Umwelt behaupten und mit einer verselbständigten Roboterzivilisation fertig werden. Nichts Neues also im ersten Drittel (na gut, für ein 1970 entstandenes Buch...); zum Glück schreibt Anderson einen flüssig zu lesenden Stil. Dann aber, beim Erreichen der Robotzentrale, wird Djanas Hypnoprogrammierung aktiv und sorgt dafür, dass die Pläne von Flandry und seinem Auftraggeber durchkreuzt werden. Es beginnt ein Katz- und Mausspiel zwischen dem terranischen Agenten und seinem Gegenspieler, Ydwyr dem Sucher. Dabei lernt Flandry einiges über die Merseianer, und vor dem staunenden Auge des Lesers entfaltet sich die detailreiche Ökologie eines Planeten, auf dem - wie im ersten Teil auf Starkad - zwei Rassen beheimatet sind, die sich jedoch nicht bekriegen, sondern auf erstaunliche Weise nebeneinander existieren. Die originelle Schilderung der fremden, jahreszeitlich bedingten Kulturen sowie auch die Art und Weise, wie Dominic Flandry am Schluss fast alle über den Tisch zieht, entschädigen für den lahmen Anfang! Nebenbei taucht hier auch erstmals der Name von Aycharaych auf, dem Chereioner, der in späteren Folgen zum bedeutendsten Gegner des Terraners werden wird.

Das Titelbild passt diesmal gut, und die Kurzbeschreibung auf dem Buchrücken ist ausnahmsweise recht präzise. Ein paar ungelenke Übersetzungen gibt es auch in diesem Band zu bemängeln; "A.U." ist zum Beispiel Blödsinn - korrekt muss es auf Deutsch "AE" (Astronomische Einheit, 149,5 Millionen Kilometer) heißen; und an der einen oder anderen Stelle hat Anderson vielleicht den Intellekt oder die Belesenheit seiner Kundschaft überschätzt: "...selbst nachdem er einen Witz in ihre [der Merseianer] Begriffe umgesetzt hatte, sahen sie nicht, wieso es komisch sein sollte, wenn beim Abendessen einer der Speisenden Bon appétit sagte und der andere mit Ginsberg antwortete." Sagt mir ehrlicherweise auch nichts...

Größte Schwäche des Romans sind Djanas Traumsequenzen, die zum Glück nur über eine kurze Strecke gehen. Pluspunkt dagegen ihre plausible charakterliche Weiterentwicklung. Alles in allem solide, lesenswerte SF-Hausmannskost!
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Von Deval
Format:Taschenbuch
Und weiter gehts mit dem zweiten Abenteuer von Dominc Flandry im Dienst der Erde. Im Dienst der Erde??
Nein, sicherlich nicht. Diesmal ermittelt und kämpft Dominic auf eigenes Risiko und fürs eigene Konto.

Auf seinem neuen Stützpunkt, dem Planeten Irumclaw, macht Flandry die Bekanntschaft des windigen Geschäftsmanns Leon Ammon. Flandry soll in seinem Auftrag die einstmalige Bergbaubasis des Imperiums auf dem Mond Wieland, irgendwo im Mimir System, auskundschaften. Da die Station aufgegeben wurde und nun quasi herrenlos ist erhofft Ammon sich die dort geschürften und noch schürfbaren Schwermetalle unter den Nagel reißen und dort selber auf eigene Rechnung tätig werden zu können. Aber um zu wissen ob der ganze Aufwand sich noch lohnt muß Flandry als Kundschafter in das System und einen Lagebericht vor Ort erstellen. Ammon selber hat kein Raumschiff zur Verfügung und wendet sich darum an Flandry und bietet ihm für seine Dienste eine millionenschwere Entschädigung.

Damit Flandry aber nicht Ammon übers Ohr haut, ihm also eine falsche Einschätzung der Lage zukommen läßt um dann selber den Profit einzustreichen, gibt Ammon ihm einen Aufpasser und Partner mit - die Prostituierte Djana. Djana selber hofft mit dem Geld, das Ammon ihr für die Aufpassertätigkeit bietet, endlich ihren Beruf an den Nagel hängen zu können und ein freies und unbeschwertes Leben zu genießen. Allerdings macht ihr der Kriminelle Rax, Konkurrent von Leon Ammon, einen Strich durch die Rechnung. Um zu wissen was Ammon plant presst er Djana in seine Dienste die nun als Doppelagentin fungieren soll. Djana geht auf das Angebot zwangsweise ein, nicht wissend, das Rax nicht nur ein Krimineller ist, sondern auch als Agent und Verbindungsmann für den ärgsten Gegener des Imperiums, die Merseianer, fungiert.

Flandry schlittert somit in sein nächstes Abenteuer. Vom Kampf mit durchgedrehten Robotern auf dem Mond Wieland schlittert er in ein systemumspannendes Komplott der Merseianer. Immer umgeben von Djana die ihm bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten in den Rücken fällt.

Das zweite Buch ist nicht ganz so gut wie der Vorgänger. Die Geschichte ist bisweilen etwas zäh und relativ unspektakulär. Auch hier zeigt sich wieder das Flandry eigentlich eine tragische Figur ist. Zwar der strahlende Held, aber auch beziehungsunfähig und vom Imperium "verblendet". Sein Motiv für Ammon zu arbeiten ist zwar sehr patriotisch, aber auch nicht ganz nachzuvollziehen. Er ermächtigt sich selbst seine Dienstpflichten zum Zwecke eines höhern und von ihm selbst definierten Zieles zu vernachlässigen. Er kocht zu viele eigene Süppchen die dann, glücklicherweise, seine Haltung im Nachhinein rechtfertigen.

Für jeden der die Abenteuer von Flandry lesen möchte wäre es vielleicht ratsam mit dem Sammelband über die -Abenteuer der Polesotechnischen Liga-, auch von Poul Anderson, zu beginnen. Die Geschichten spielen zwar laaaange Zeit vor Dominic Flandry, legen aber schon die Grundsteine für das Imperium, das wir aus den Flandry Geschichten kennen. Auch beginnt dort die Geschichte über das Reich Merseia, dem ärgsten Feind des Imperiums, dessen "Geburtshelfer" keine geringeren als David Falkayn und die Polesotechnische Liga gewesen sind.
© deval
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