"Höllenjagd bis ans Ende der Welt" gehört sicherlich nicht zu den Kino-Krachern der 80'er-Jahre, allerdings macht es Spass, ihn zu schauen.
Tom Selleck spielt einen typischen Macho-Abenteurer, wie wir ihn seit "Indiana Jones" und "Allan Quatermain" immer wieder im Kino antreffen. Ein Pilot, der gerne mal einen über den Durst trinkt, dessen Leben ein einziges Chaos ist, der einem aber verlässlich und treu zur Seite steht. Er ist ein Abenteurer, der keiner Gefahr aus dem Weg geht, wenn es darum geht, einer schönen Frau beizustehen.
Um sich vor seinen Gläubigern in Sicherheit zu bringen, nimmt er den Auftrag an, eine Frau (gespielt von Bess Amstrong) zu ihrem Vater zu bringen. Es handelt sich bei ihm um einen Millionär, der seine Firma zu verlieren droht - und damit seine Tochter ihr Luxus-Leben - wenn sie ihn nicht rechtzeitig zu einem Gerichtstermin nach Hause bringt. Da die Tochter nicht genau weiß, wo sich ihr Vater derzeit aufhält, verfolgen sie seine Spur quer über den Globus bis nach China.
Der Film ist sicherlich nicht mehr ganz up-to-date. Amstrong verkörpert eine scheinbar emanzipierte Frau, die als Pilotin einen Doppeldecker fliegt, die aber letztlich eben doch nicht ohne die "starken Arme" ihres Helden auskommt. Sei's drum ... der Film macht einfach Spass. Man(n) sollte ihn genießen, ohne großartig nach tiefschürfenden Aussagen zu suchen. 80'er-Jahre-Kino halt. Schade, dass es ihn bisher nicht in deutscher Sprachausgabe auf DVD gibt.