Wer sich einen Cussler-Roman kauft, weiß in der regel, was ihn erwartet. Ein strahlender Held (Dirk Pitt), der nahezu im Alleingang gegen den bösesten Bösewicht des Planeten (diesmal ein menschenverachtender Chinese) vorgehen muß, um die Welt (oder zumindest die USA) zu retten. Mit dabei ist immer Kumpel Al und mindestens eine wunderschöne Frau. Cussler muß man lesen, wie er schreibt: mit Augenzwinkern. Der Held besteht die unmöglichsten Situationen, hat die neun Leben einer Katze und ist immer auch noch einem Ereignis von welthistorischer Bedeutung auf der Spur (schließlich hat Pitt ja auch schon den mumifizierten Abe Lincoln mitten in der Sahara und die Biblithek von Alexandria in Amerika entdeckt). Fazit: Ein schönes Märchen der Sparte sehr-gut gegen sehr-böse. Keine Weltliteratur, aber spannend zu leicht zu lesen - wie eben alle Pitt-Romane von Clive Cussler.