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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Horror in der Zirkuswelt, 2. Mai 2010
Kinder-Rezension
Das Buch "Hölle" von Will Elliott schafft es tatsächlich , trotz zuviel vorhandener Absurditäten,die mit der umfangreichen Fantasy eines Kindes durchaus für normal eingestuft werden kann, mich zu überzeugen!! Am Anfang dachte ich jedoch ich wäre wirklich im falschen Film, bzw in der falschen Zirkuswelt gelandet, doch plötzlich geschah geschah ein Wunder, ob mit Wunschstaub oder nicht ,sei mal dahingestellt :-), und ich bin in die geschaffene Welt eingetaucht und las mit Begeisterung, teils aber auch mit leichtem Schmunzeln die Seiten. Kurzinhalt: Jamie, der unfreiwillig Bekanntschaft mit den Clowns schließt, indem er etwas aufhebt, von dem er lieber die Finger hätte lassen sollen, wird nun von den Clowns heimgesucht und terrorisiert. Doch sie wollen ihn nicht töten, sondern ihn als ein neues Mitglied ihrer Zunft anheuern. Nachdem sie es geschafft haben ihn zum Zirkus zu "locken", nimmt das Grauen erst richtig seinen Lauf. Da es kein normaler Zirkus ist, sondern ein ganz besonderer, der sich mithilfe verschiedener Tricks sich die Seelen der Menschen holt. Jamie, der immer mithilfe von einer speziellen Schminke zum bösen J.J wird, muss nicht nur den Gefahren die überall lauern trotzen, sondern auch sich selber bekämpfen. Zum Glück gibt es WInston, einen Clown, der zusammen mit ein paar Verbündeten gegen die Existenz vom Zirkus kämpft.... Fazit: Also Horror stell ich mir eigentlich gruseliger vor, dennoch hat das Buch einen gewissen dunklen Charakter, den man nicht leugnen kann, da am Schluss ziemlich viel Brutalität herrscht. Ich vergebe 4 Punkte.
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3.0 von 5 Sternen
Zu bizarr, 22. Januar 2012
Jamie führt ein Durchschnittsleben, bis er eines Nachts beinahe einen Clown überfährt. Daraufhin stalken ihn diese, verwüsten seine Wohnung aufs Übelste und entführen ihn schließlich. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich im abgedrehtesten Zirkus des Universums. Die Clowns wollen ihn zu einem festen Bestandteil ihres Programms machen, doch die weiße Schminke weckt das Alter Ego JJ in Jamie. Und Jamie ist ein fieser Psychopath, der in kürzester Zeit Angst und Schrecken verbreitet. Was steckt wirklich hinter dem Zirkus Pilo, und kann sich Jamie gegen JJ durchsetzen, wo doch alle gegen Jamie sind? Mit ES kann man diesen Clowns-Roman meiner Meinung nach nicht vergleichen. Wo ES ein Horrorroman ist, der sich noch aus gewissen Kinderängsten speist, ist Hölle einfach nur bizarr und schon wieder zu seltsam, um sich wirklich zu gruseln. Zwar werden eine ganze Menge Lebewesen aufs Übelste gequält und grausam vom Leben zum Tode befördert, aber da einem ein jeder fremd ist und man keine Sympathie für niemanden aufbringt, lässt einen das Schicksal sowohl der "Schafe" als auch der "Zirkusratten" kalt. Der Autor bemüht sich, mit möglichst viel Splatter Aufmerksamkeit und Spannung zu erzeugen, doch dieses kommt zu geballt und ist zu weltfremd, als dass man sich wirklich fürchten würde. Später rutscht er noch in das Cthulhu- Universum hinein und spätestens dort hatte ich das Gefühl von "alles schon mal gelesen". Letztendlich überrascht das Ende nicht, es läuft ja von vorneherein alles auf ein Schlachtfest hinaus. In diesem Falle wäre ein bisschen weniger Blut sicher mehr gewesen. Die Grundidee war interessant, der Autor schafft es aber nicht, sie dem Leser wirklich ergreifend nahezubringen. Ich habe mich irgendwann gelangweilt, weil nur noch massakriert wurde und keinerlei Story mehr blieb. Für die Idee und das Debüt gibt es von mir noch 3 von 5 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen
durchgeknallt, morbide und - gut, 24. Juni 2011
Ich finde die Idee der ganzen Szenerie des Buches großartig. Es würde mich nicht wundern, wenn Elliott nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, denn das Buch hat eine Menge abstruser Ideen. Angeblich hat Elliott dieses Erstlingwerk einfach mal so geschrieben und für einen Horrorbuchpreis eingeschickt - der Verlag, der ihn "entdeckt" hat kann sich auf die Schulter klopfen. Man kann nur leider relativ über die Story wenig sagen ohne relativ viel zu verraten. Aber soviel: Australien: Jamie fährt eines Nachts fast einen Clown über den Haufen und kommt müde in seine Weg, die er mit einigen verwahrlosten Junkies bewohnt. Er trifft den Clown in der nächsten nacht zufällig wieder und nach kurzer Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Er soll dem Zirkus selbst als Clown beitreten - doch dieser Zirkus hat wenig mit der bekannten Realität zu tun. Wirklich toll finde ich, dass man nur langsam erfährt, was es mit dem Zirkus, den Clowns und dem Zirkusdirektor auf sich hat. Bis zum Ende des Buches erfährt man hin und wieder etwas neues - das Gesamtbild (und damit die Erkentniss um den Zirkus und seine Artisten) fügt sich nach und nach zusammen. Der Anfang ist etwas holperig und was soziale Zusammenhänge der Personen angeht ist Elliott nicht unbedingt ein Erzählmeister. Nach der Einleitung jedoch legt er dann los. Die Geschichte und die Handlung sind neuartig, auch wenn Parallelen zu "Jeckyll & Hyde" unvermeidbar sind. Das man allerdings das gar nicht unbedingt merkt zeugt von der einzigartigkeit der anderen Ideen in diesem Buch.
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