In einer chemischen Fabrik irgendwo auf einer Insel in Papua Neu-Guinea bricht ein Virus aus und verwandelt alle Menschen in fleischfressende Zombies.
Eine Spezialeinheit wird dorthin geschickt, um alle Unterlagen zu vernichten.
Auf dem Weg durch den Urwald müssen sich die Soldaten mit allerlei Zombies auseinandersetzen und zudem noch ein Reporter-Pärchen beschützen.
Der Film versucht gar nicht erst, dem Genre etwas Neues hinzuzufügen. Die Parallelen zu "Dawn of the Dead" und Fulcis "Zombi" sind eindeutig.
Trotzdem schadet das dem Film nicht, denn "do not change a successful concept". Die Vorgängerfilme funktionieren, also funktioniert auch "Hölle der lebenden Toten".
Der Film strotzt vor Blut und Gedärm: von herkömmlichen Zombie-Bissen bis Erschießungen, Ausweidungen bis hin zu Augen aussdrücken ist alles vorhanden.
Einzig die fehlende Dramatik und Stimmung wie in Fulcis "Zombi" verhindern ein 5-Sterne-Rating.
Die Originalversion zeigt zwar eine interessante Dramatik, wenn die Führer der Nationen im UN-Gebäude über die Seuche debattieren und zu keinem Ergebnis kommen und zusehen müssen, wie die Zombie langsam die Welt erobern.
Diese dialoglastige Handlung wurde jedoch leider aus der deutschen Fassung entfernt.
Der Film ist natürlich nur genießbar in der ungeschnittenen Version. Ab 16 geht daher gar nicht.